"Anspannung so groß wie die Vorfreude"

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Die knappe Niederlage im ersten Spiel der Finalserie gegen den HC Hard hat HIT Tirol abgehakt.

Am Freitag (20:20 Uhr) wollen die Innsbrucker zuhause den Ausgleich schaffen und hoffen in der TIWAG-Arena, die rund 3.00 Zuschauer fasst, auf zahlreiche Unterstützung.

„Die Anspannung ist mindestens ebenso groß wie die Vorfreude auf das Match. Jeder ist heiß und kann den Freitag kaum mehr erwarten“, bringt HIT-Trainer Stefan Öhler seine Gefühlslage und die seiner Spieler vor dem zweiten Spiel der Finalserie auf den Punkt.

Die „Wölfe“ wollen mit aller Macht verhindern, dass diese großartige und an Überraschungen reiche Saison am Freitag zu Ende geht. Dafür bedarf es eines Sieges gegen den HC Hard, der letzte Woche in der Best-of-three-Serie auf 1:0 gestellt hat.

Glusaks macht den Unterschied

Bitter war die Art und Weise, wie die Partie vor 2500 Zuschauern im Ländle verloren ging. Die Gäste ließen sich auch von einem klaren Rückstand von bis zu sieben Toren nicht abschütteln, schaffte den Ausgleich und hatte in der Schlussphase sogar die Sensation vor Augen.

Doch Hards lettischer Kreisläufer Janis Glusaks zerstörte mit seinem Tor zum 24:23 in allerletzter Sekunde sämtliche Innsbrucker Hoffnungen.

„Das war natürlich unglücklich. Aber die Mannschaft hat sich von diesem späten Schock sehr schnell erholt und diese Woche sehr intensiv und fokussiert trainiert. Wir glauben weiterhin an unsere Chance“, erwartet Stefan Öhler die richtige Antwort seiner Mannen.

Umzug in größere Halle

Die konnten sich bereits seit Montag auf dem ungewohnten Terrain in der TIWAG-Arena, wo der obligatorische gelb-blaue Hallenboden verlegt wurde, versuchen und damit auch das besondere Flair der schmucken Anlage kennenlernen.

Dort, wo normalerweise die Eishockey-Cracks des HCI auflaufen, wird HIT Tirol sein letztes Heimspiel in dieser Spielzeit austragen und hofft auf zahlreichen Besuch. „Es wäre ein Traum, die Halle mit 3000 Zuschauern voll zu bekommen. Die Tiroler Fans müssen uns nach vorne peitschen, dann können wir den Ausgleich in der Finalserie schaffen“, gibt sich HIT-Manager Dieter Blasinger optimistisch.

Die Unterstützung durch das Heimpublikum könnte zu einem wesentlichen Faktor werden, immerhin haben sich sieben Harder Fanbusse angekündigt. Das Duell auf den Rängen möchte HIT ebenso wie jenes am Spielfeld für sich entscheiden – und damit weiterhin vom ersten Meistertitel für eine Tiroler Mannschaft träumen.

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