"Aufstieg ist kein Selbstläufer"

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Aufstieg ist kein Selbstläufer

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Liebe Handball-Freunde,


die WM kann kommen! Unser Nationalteam macht einen sehr guten Eindruck auf mich.

Der Kader hat sich in der Breite weiterentwickelt. Es herrscht eine perfekte Mischung zwischen Alt und Jung, zwischen routinierten und hungrigen Spielern.

Man ist nicht mehr auf zwei, drei Leistungsträger angewiesen, sondern kann Partien auch durch die Breite entscheiden. Neben den Weltklasse-Spielern wie Szilagyi, Marinovic oder Weber haben sich weitere als Stammspieler in der deutschen Bundesliga etabliert. Das lässt hoffen.

Die Stimmung im ÖHB-Team stimmte in der Vorbereitung

Was mich jedoch nachdenklich stimmt, ist die Tatsache, dass der Sprung unter die besten Vier unserer Vorrundengruppe und der damit verbundene Achtelfinal-Aufstieg gerne als Selbstläufer hingestellt wird.

Das ist es keinesfalls. Gegen Kroatien, Bosnien, Mazedonien, Tunesien und den Iran halte ich vom zweiten bis zum fünften Platz alles für möglich.

Erfolg kann bei uns nur über das Kollektiv führen, da wir nicht sieben überragende Einzelspieler haben. Es wird wichtig sein, dass wir die Deckung auf ein internationales Top-Niveau bringen, damit wir die schnellen Außen einsetzen können. Wir brauchen die schnellen Tore aus der ersten und zweiten Welle, weil es auf diesem Level einfach schwer ist, im Sechs gegen Sechs über 60 Minuten Gegner zu schlagen.

Ich bin mir noch nicht sicher, was vom Veranstalter zu erwarten ist. Ich hoffe einmal, dass die Hallen gut gefüllt sind und eine prächtige Stimmung herrscht, weil das braucht der Welt-Handball unbedingt und das hätten sich auch die Spieler verdient.

Ansonsten könnten wir die WM ja gleich in ein paar österreichischen Dörfern austragen.

Mit sportlichen Grüßen,

euer Conny Wilczynski

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