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Liebe Handballfreunde,

 

die HLA hat sich neu strukturiert und zwei wichtige Positionen mit zwei absoluten Koryphäen besetzt. Boris Nemsic wird fortan als Präsident der HLA fungieren und Ronald Maier wird das Amt des Geschäftsführers übernehmen.

Für unsere Liga war es Zeit, den nächsten Schritt zu gehen. Es galt, nicht nur sportlich auf sich aufmerksam zu machen, sondern auch das Umfeld zu professionalisieren. Dies ist im modernen Sport entscheidend, um langfristig erfolgreich zu sein. Begonnen hat die Umstrukturierung mit der Gründung einer Task-Force im Dezember 2013. Die HLA hat Thomas Berger (Bregenz), Thomas Lintner (Handball Tirol) und mich beauftragt, ein allumfassendes Konzept zu präsentieren, um die Liga in Zukunft auf andere Beine zu stellen.

Ein halbes Jahr haben wir intensiv an der Umsetzung der neuen Struktur gearbeitet. Meine Aufgabe war unter anderem die Suche nach fähigen Personen, die die Liga und den Sport in unserem Land weiterbringen. Da bin ich schnell auf Boris Nemsic gekommen, da er handballaffin ist und in der heimischen Wirtschaft eine absolute Persönlichkeit ist. Nach vielen Gesprächen hat er im Juli die Zusage gegeben. Seine Person für unser Projekt zu gewinnen ist natürlich ein Meilenstein für den österreichischen Handball. Zusätzlich konnte mit der Agentur PROFS ein prominenter Vermarkter für die Liga gewonnen werden.

Doch man darf nun nicht den Fehler machen, sich zurücklehnen und vom neuen Präsidenten Wunderdinge erwarten. Er kann nur mit dem arbeiten, was ihm die Vereine liefern. Jedes Projekt braucht eine Führungspersönlichkeit und er kann uns mit Sicherheit einige Türen öffnen. Dennoch müssen Fortschritte in der Gemeinschaft erarbeitet werden und der Präsident braucht die Unterstützung aller HLA-Vereine.

Ich bin sehr zuversichtlich, dass dies reibungslos funktionieren wird, denn alle Verantwortlichen haben erkannt, dass essentielle Entwicklungen in den letzten Jahren ins Stocken geraten sind. Es ist eine Aufbruchstimmung zu erkennen und die komplette Liga will sich neu positionieren und etwas verändern. Alle wollen mitziehen. Das ist auch die Voraussetzung. Immer nur reden und nicht handeln bringt uns nicht weiter. Ich gehe davon aus, dass wir nach der Saison bereits eine deutliche Weiterentwicklung erkennen können.

Das große Ziel ist es, den Bekanntheitsgrad der Liga zu steigern und Aufmerksamkeit zu erlangen. Die Nationalmannschaft und die Legionäre sind Aushängeschilder und die Liga muss den nächsten Schritt gehen, um ein ähnliches Ansehen zu erlangen.

Natürlich müssen wir noch wachsen und uns stetig verbessern, aber die Basis, um dieses Ziel zu erreichen, ist gelegt. Nun geht es um harte Arbeit. Da sind alle gefordert und am Ende wird sich die Qualität durchsetzen und diese ist sowohl beim ÖHB als auch in der HLA mittlerweile vorhanden.

 

Mit sportlichen Grüßen,

euer Conny Wilczynski

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