Gastgeber Serbien bleibt ungeschlagen

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Deutschland hat am zweiten Spieltag der Handball-EM in Serbien gerade noch den Kopf aus der Schlinge gezogen. Die Sieben von Martin Heuberger setzt sich gegen Mazedonien denkbar knapp mit 24:23 durch und hat somit die Chance gewahrt sich für die Zwischenrunde zu qualifizieren.

Schweden führt Tabelle an

Weil die Schweden gegen Tschechien 33:29 gewonnen haben, wäre das DHB-Team bei einer Niederlage im zweiten EM-Spiel bereits aus dem Turnier ausgeschieden.

Die Deutschen starten gut in die Partie, obwohl die 3.000 angereisten mazedonischen Fans die Halle in einen Hexenkessel verwandeln und immer wieder Gegenstände auf das Spielfeld fliegen.

Doch die 3:0-Führung ist schnell wieder egalisiert und es entwickelt sich ein Krimi, in dem sich keine Mannschaft mit mehr als einem Tor absetzen kann. Drei Minuten vor dem Ende führen die Mazedonier mit 23:22, doch zwei unbeantwortete Tore von Wiencek und Gensheimer kosten dem Außenseiter letztlich den Sieg.

Serbien ungeschlagen

Tabellenführer der Gruppe B ist Schweden, die gegen schwach spielende Tschechen keine große Mühe haben und sich 33:29 durchsetzen. Die Skandinavier werden angeführt von einem überragenden Niclas Ekberg der zehn Treffer zum Sieg beisteuert.

In der Gruppe A ist Gastgeber Serbien weiter auf dem Vormarsch. Nach dem Auftaktsieg gegen Polen gewinnen die Hausherren auch gegen EM-Mitfavorit Dänemark und lachen ungeschlagen von der Tabellenspitze. Kiel-Rückraumspieler und Kapitän Momir Illic führt sein Team mit acht Treffern zu einem 24:22-Erfolg über den WM-Zweiten.

Den Frust von der Seele schießen sich die Polen. Nach der Auftaktniederlage müssen die Slowaken herhalten und werden mit 41:24 vom Parkett gefegt. Bis auf Mateusz Zaremba und die beiden Torhüter tragen sich alle Spieler der polnischen Auswahl in die Schützenliste ein.

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