Hypo will endlich wieder einen internationalen Titel

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13 Jahre schon wartet Handball-Serienmeister Hypo Niederösterreich auf einen internationalen Titel (8. Meistercupsieg im Jahr 2000).

Der Sieg im Cup der Cupsieger gilt daher auch als klares Ziel, dessen Erreichen das frühe Aus in der Champions League vergessen machen soll.

Doch auch wenn Gegner Paris Issy vor den Finalspielen am Sonntag in Paris (16.00 Uhr) sowie am Samstag kommender Woche in der Südstadt (18.00) ein recht unbeschriebenes Blatt ist, stellt man sich bei Hypo auf ein zähes Ringen ein.

Überraschung

"Das war für mich eine Überraschung. Ich dachte, wir müssen wieder nach Russland fahren", meinte Rückraumspielerin Bernadett Temes zum Halbfinale, in dem sich Paris unerwartet zweimal knapp gegen Rostow-Don durchsetzte.

Bisher hatten es die Französinnen 1996 und 2009 lediglich zwei Mal ins Viertelfinale des EHF-Cups geschafft. Aber auch Hypo hatte im Halbfinale viel Mühe. Nach dem Remis in Deutschland kam man erst in der zweiten Hälfte des Heim-Rückspiels gegen den Thüringer HC auf die Siegesstraße.

Bitteres Ausscheiden

"Das Ausscheiden aus der Champions League war für uns sehr bitter", sagte Hypo-Torfrau Barbara Arenhart. "Wir müssen gewinnen und haben es uns auch verdient."

Die Brasilianerin weiß allerdings um die Stärke des Gegners. "Ich kenne einige der Spielerinnen. Es wird eine sehr, sehr harte Partie. Paris verfügt über kampfkräftige Leute."

Abschied

Für Trainer Andras Nemeth ist es auch die Gelegenheit, seine Ära bei Hypo mit einem internationalen Titel zu beenden.

Der Ungar, der bei seinem ersten Hypo-Engagement 2007/08 das Endspiel der Champions League gegen den russischen Vertreter Swesda Swenigorod erreichte, wird die Niederösterreicherinnen im Sommer verlassen.

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