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Fivers bleiben auf der Strecke, Bregenz weiter

Handball-Meister Fivers WAT Margareten ist am Samstag in der zweiten Runde des EHF-Cups ausgeschieden.

Die Wiener verloren das Rückspiel in Rumänien gegen Odorheiu Secuiesc mit 30:37 (17:19), nachdem sie die erste Partie noch mit 32:28 gewonnen hatten.

Anders "Vize" Bregenz: Die Vorarlberger, die auch schon das Hinspiel mit 26:23 gewonnen hatten, setzten sich auch im Heimspiel vor 900 Zuschauern gegen Pölva Serviti mit 23:19 (12:11) durch.

Der Gegner in der dritten Runde ist noch nicht bekannt, wohl aber die Spieltermine am 26./27. November bzw. 3./4. Dezember.

Faden gerissen

Die Fivers starteten in einem "Hexenkessel" vor 2.000 Fans gut ins Spiel und führten nach zwölf Minuten auch mit 7:6.

Danach riss aber vorerst der Faden, nach einem zwischenzeitlichen 11:17-Rückstand kamen die Gäste bis zur Pause immerhin auf 17:19 heran.

Zu dem Zeitpunkt wäre der Aufstieg perfekt gewesen, genauso auch wie noch nach 47 Minuten beim Stand von 24:26. Fünf Minuten später war die Partie aber gelaufen, da hieß es 24:31.

"Der Rückstand war dann einfach zu groß. Es ist sehr schade, da mehr drinnen war", sagte Thomas Menzl.

Angeschlagene Stützen

Der Fivers-Klub-Manager trauerte auch den vergebenen Chancen im Hinspiel nach.

"Vier Tore Vorsprung aus dem Hinspiel waren zu wenig, da wäre mehr möglich gewesen", erinnerte Menzl, der mit der Performance der jungen Spieler Herbert Jonas (7 Tore) und David Brandfellner (6) sehr zufrieden war.

Die Wiener waren gehandicapt, da Romas Kirveliavicius (4) nur mit Schmerzen und Christoph Edelmüller (5) aufgrund eines Hexenschusses nur in der ersten Hälfte spielen konnte.

Bregenz kämpft sich weiter

Für die Bregenzer zählte am Ende nur das Resultat, denn die Performance auf dem Platz war eine durchwachsene gewesen. Die Gastgeber fanden über die gesamte Spielzeit nie richtig ins Spiel, überzeugten aber durch Kampf.

Die Weichen zum Sieg über den zehnfachen estischen Meister wurden erst in den letzten zehn Minuten gestellt, als die Bregenzer drei bis vier Tore Vorsprung herausspielten.

Einer der besten seiner Mannschaft war Bregenz-Goalie Aleksic, der mit einer sehr starken Leistung ein Rückhalt für die Hausherren war.

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