Große Chance nicht genützt

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Hypo NÖ lässt große Chance ungenützt

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Die Handball-Frauen von Hypo Niederösterreich haben die große Chance auf den Aufstieg in die Hauptrunde der Champions League am Sonntag verspielt.

Beim dänischen Meister Randers HK kassierte Österreichs Serienmeister eine 20:29-(9:15)-Schlappe und zog aufgrund des schlechteren direkten Vergleichs mit den punktegleichen Däninnen im Kampf um Platz zwei in Gruppe A den Kürzeren.

Dabei hätten sich Nascimento und Co. sogar eine Niederlage bis zu minus sechs Toren leisten können.

Drittes Aus in Folge

Hypo verpasste damit zum dritten Mal en suite das Weiterkommen, darf als Gruppendritter aber zumindest in den Cup der Cupsieger umsteigen.

Das rumänische Team von Valcea stand bereits vor der Abendpartie gegen Schlusslicht Buxtehude als Gruppensieger fest.

Probleme mit aggressiver Deckung

Die Partie in Dänemark lief von Beginn an nicht für die Gäste, die ohne die am Knöchel verletzte Rückraumspielerin Gorica Acimovic antreten mussten.

Hypo tat sich mit der aggressiven Deckung der Däninnen schwer, ließ seinerseits zu viele einfache Gegentore zu und hatte den "Vorsprung" - das Heimspiel gewann man mit 32:25 - bereits zur Halbzeit aufgebraucht.

Bis zu 13 Tore Rückstand

Lediglich einmal - beim Stand von 4:3 bzw. 5:3 - lag die Truppe von Trainer Andras Nemeth in Führung, ab dem 8:8 musste man die Däninnen immer weiter ziehen lassen.

In der zweiten Hälfte hatte Hypo bei zahlreichen Würfen freilich auch Pech, während Randers fast jeden Ball versenkte und in der 47. Minute bis auf 13 Tore davonzog (26:13).

In einer hitzigen Schlussphase kämpfte sich Hypo dank Schlussfrau Barbara Arenhart mehrmals auf bis zu neun Tore heran, brachte sich letztlich aber mit technischen Fehlern, Fehlwürfen und einem vergebenen Siebenmeter um ein besseres Ergebnis.

"Das reicht nicht, um solche Spiele zu gewinnen"

"Leistungsträgerinnen wie Temes und Deonise Cavaleiro konnten die Leistung der vergangenen Wochen nicht bringen, auch wenn mir klar war, dass sie ihr hohes Niveau nicht ständig halten werden können", kommentiert Trainer Nemeth.

"Durch den Ausfall von Acimovic musste ich in Deckung und Angriff umplanen, das hat leider nicht funktioniert. Auch von den Flügeln ist zu wenig gekommen. Das reicht nicht, um solche Spiele zu gewinnen."

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