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CL-Aufstieg rückt in weite Ferne

Hypo Niederösterreich hat am Sonntag auch das dritte Gruppenspiel der Handball-Champions-League der Frauen verloren.

Hypo unterlag im Match der Gruppe C in Dänemark gegen Randers HK 32:39 (15:18), ein Top-Zwei-Platz und somit der Aufstieg in die Hauptrunde ist somit in weite Ferne gerückt.

Der heimische Serienmeister möchte sich nun in den verbleibenden drei Partien auf das Erreichen des dritten Platzes konzentrieren, dieser würde den Umstieg ins Achtelfinale des Cups der Cupsieger bedeuten.

Zu fehleranfällig

"Wir haben uns im Vergleich zu den ersten beiden Partien sicher gesteigert. Aber wir machen in jedem Spiel 10 bis 15 Fehler, die auf diesem Niveau einfach nicht passieren dürfen. So nehmen wir uns die Chance auf den Erfolg", bilanzierte Hypo-Trainer Andras Nemeth.

Auch Manager Dieter Heger sah positive Ansätze, nahm aber die Torhüterinnen Petra Blazek und Barbara Arenhart in die Pflicht:

"32 Tore bedeuten eine gute Offensivleistung, aber bei 39 Gegentreffern muss man die Leistungen unserer Torfrauen hinterfragen. Sie hinken im Vergleich zu wirklichen Top-Torfrauen im Percentage der gehaltenen Bälle noch hinterher."

"Gesperrte" macht fünf Tore

Zumindest vor Anpfiff hatte es für Hypo einen kleinen Erfolg zu feiern gegeben.

Die Niederösterreicherinnen legten Protest gegen die Sperre von Ana Paula Rodrigues ein und bekamen vom europäischen Verband Recht, die im ersten Match gegen Randers ausgeschlossene Rodrigues durfte daher spielen und steuerte fünf Tore bei.

Für Hypo geht es in der Champions League Schlag auf Schlag. Am 5. und 9. November stehen die Heimspiele gegen Metz und Györ auf dem Programm, am 13. November folgt die Auswärtspartie gegen Györ. "Wir sind auf dem richtigen Weg, haben aber noch sehr viel Arbeit vor uns", sagte Heger.

Auch Müller noch sieglos

Für Österreichs Frauen-Teamchef Herbert Müller setzte es mit dem deutschen Club Thüringer HC bereits die vierte Niederlage im vierten Match der Champions League.

Die Deutschen unterlagen Midtjylland daheim 21:27 und haben keine Chance mehr auf einen Top-Zwei-Platz in Gruppe A.

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