Das Viertelfinal-Ticket muss noch warten

Aufmacherbild
 

Hypo Niederösterreich hat den erhofften Punktgewinn gegen den Favoriten Oltchim Valcea und den vorzeitigen Aufstieg in der Handball-Champions-League der Frauen verpasst.

Die Gastgeberinnen mussten sich den Rumäninnen am Sonntag im BSFZ Südstadt knapp mit 24:25 (12:14) geschlagen geben, haben aber weiterhin gute Chancen, ebenso wie Valcea die Hauptrunde zu erreichen.

Im letzten Match der Gruppe A in Randers (DEN) genügt dem Team von Coach Andras Nemeth am 18. November eine Niederlage mit sechs Toren Differenz zum Weiterkommen.

Drei vergebene Siebenmeter

Die Hypo-Frauen machten den raschen Rückstand bald wett und gingen 8:4 in Führung. Durch zwei Strafen Cavaleiros in Unterzahl spielend, mussten sie aber wieder den Ausgleich hinnehmen.

Dass trotz starken Spiels die Gastmannschaft zur Pause führte, lag auch an den drei vergebenen Penaltys. Den folgenden Drei-Tore-Rückstand (12:15) machte Hypo bis zur 33. Minute wett und zog in der Folge selbst davon (22:19/45.), auch dank der Treffer von Topscorerin Cavaleiro (8).

Das Team von Jacob Vestergaard, der Viborg zu zwei CL-Titeln geführt hatte, schaffte aber das 23:23, Topscorerin war Bulatovic mit zehn Treffern.

Nemeth selbstkritisch

In den letzten zwölf Minuten agierten beide Teams in der Offensive schwach, Hypo vergab einen weiteren Strafwurf und musste auch im Rückspiel gegen Valcea, den Halbfinalisten der vergangenen Saison, eine Niederlage hinnehmen.

"Ich hoffe, das nächste Mal klappt es mit den Siebenmetern besser", sagte Coach Nemeth.

"Das Team hat gut gespielt, in den letzten 20 Minuten war es mein Fehler, dass ich kein Timeout genommen habe", meinte Nemeth.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen