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Den Hypo-Damen geht die Kraft aus

Die Handball-Frauen von Hypo Niederösterreich haben auch ihr zweites Gruppenspiel in der Champions League verloren.

Der mehrfache Meisterpokalsieger musste sich am Samstag in der Südstadt dem dänischen Club Randers HK nach klarer Pausenführung noch 28:29 (19:14) geschlagen geben, zum Auftakt hatte man in Metz eine 21:30-Klatsche kassiert.

Schwindende Kräfte

Mit der neuerlichen Niederlage ist der Aufstieg in die Hauptrunde bereits früh in weite Ferne gerückt.

Dank starker Leistungen der zuletzt kritisiert gewesenen Brasilianerinnen ging Hypo mit einem komfortablen Fünftore-Vorsprung in die Pause. Die Gäste kamen nach Wiederbeginn aber wieder stetig heran. Bei Hypo schwanden die Kräfte und so gelang es den Däninnen, die Partie doch noch zu drehen.

"Wir sind noch nicht soweit"

"Das war ein Schritt nach vorne. Wir sind aber noch nicht soweit, eine solche Aufgabe zu lösen", meinte Hypo-Coach Andras Nemeth nach der Heimniederlage.

Seine Topspielerinnen seien aufgrund mangelnder Alternativen auf der Bank zunehmend müde geworden, so der Ungar. Die Chance auf den Einzug in die Hauptrunde bezeichnete er als gering.

Am 30. Oktober haben die Niederösterreicherinnen auswärts die Chance zur Revanche. Randers hatte im ersten Spiel Titelkandidat Györ 29:23 bezwungen.

Union Korneuburg ausgeschieden

Im Cup der Cupsieger der Frauen ausgeschieden ist Union Korneuburg.

Die Niederösterreicherinnen mussten sich Ferencvaros Budapest nach der Auswärtsschlappe (18:51) am Samstag auch im Heimspiel klar mit 23:44 (10:19) geschlagen geben.

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