Hypo-Damen landen ersten CL-Sieg

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Hypo Niederösterreich hat im vierten Versuch den ersten Sieg in der Champions-League-Gruppenphase der Handball-Frauen gefeiert.

Nach den drei Auftakt-Pleiten in Pool C setzte sich Hypo am Samstag im Heimspiel gegen Metz 28:25 (15:13) durch.

Überragende Spielerin bei den Siegerinnen war die Brasilianerin Alexandra Nascimento mit 12 Treffern.

Starker Schlussspurt

Hypo führte in der Anfangsphase 9:3 und zog auch nach der Pause auf 18:13 davon. Im Finish wurde es aber spannend.

Metz glich in der 56. Minute zum 25:25 aus, ehe Hypo zum entscheidenden Schlussspurt ansetzte.

Trotz des Erfolges ist die Chance auf das Erreichen eines Top-Zwei-Platzes und den damit verbundenden Aufstieg in die Hauptrunde wohl nur noch mathematisch möglich.

Chancen gering

Auch Platz drei, der zum Umstieg ins Achtelfinale des Cups der Cupsieger berechtigen würde, wird schwer zu erreichen sein.

Denn in den abschließenden beiden Partien am Mittwoch (daheim) und Sonntag (auswärts) wartet jeweils Gruppenfavorit Györ.

Wichtig für die Moral

Bei Trainer Andras Nemeth und seinen Spielerinnen war die Erleichterung über den Premierensieg dennoch riesengroß.

"Wir arbeiten sehr hart, deshalb war der Sieg sehr wichtig. Denn nur so glauben die Spielerinnen an sich und die Arbeit", meinte Nemeth.

"Der Erfolg war aber nur ein kleiner Schritt. In dieser Mannschaft steckt noch viel mehr, aber dafür braucht man Zeit", sagte der Ungar.

Gegen das beste Team der Welt

Auch Nascimento jubelte über den Sieg gegen die Französinnen. "Wir waren nach den Niederlagen traurig. Aber heute haben wir bis zum Ende zusammengehalten, das war das Wichtigste."

Dass Györ klarer Favorit ist, daran besteht für Nemeth kein Zweifel: "Györ ist die derzeit beste Mannschaft der Welt. Aber wir werden kämpfen."

Manager Dieter Heger sieht die Lage ähnlich wie Nemeth. "Gegen diese Weltauswahl können wir ohne Druck spielen", sagte Heger.

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