"Von zehn Spielen kann Hypo eines gewinnen"

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Hypo Niederösterreich hat am Mittwoch in der Handball-Champions-League der Frauen für eine Sensation gesorgt.

Der österreichische Serienmeister feierte gegen die ungarische Startruppe Györ einen 29:27 (15:13)-Heimerfolg.

Nach drei Niederlagen hat Hypo nun zwei Siege in Serie gefeiert und damit plötzlich trotz des letzten Tabellenplatzes wieder Aufstiegschancen.

Sensation für internationalen Verbleib

Voraussetzung für den dritten oder vielleicht sogar zweiten Gruppenplatz ist aber eine noch größere Überraschung, nämlich ein Auswärtserfolg in der letzten Runde auswärts gegen Györ am 13. November.

Die Top-Zwei der Gruppe C erreichen die Hauptrunde der Champions League, der Dritte darf ins Achtelfinale des Cups der Cupsieger umsteigen.

"Unglaublich, was uns gelungen ist"

"Von zehn Spielen gegen Györ kann Hypo maximal eines gewinnen. Es ist unglaublich, was uns heute gelungen ist", freute sich der ungarische Hypo-Trainer Andras Nemeth, dessen Team am vergangenen Samstag einen 28:25-Heimsieg gegen Metz gefeiert hatte.

Hypo steckte in der vollen Südstadt-Halle gegen Györ sogar zwei Rote Karten weg, Mitte der zweiten Spielhälfte wurden Ana Paula Rodrigues und Daniela Piedade ausgeschlossen.

Hypo macht Györ nervös

Zu diesem Zeitpunkt lag Hypo nach zwischenzeitlicher 18:14-Führung noch 21:19 voran. Auch dank starker Leistungen der Torfrauen Barbara Arenhart und Petra Blazek brachten die Niederösterreicherinnen trotz der Schwächung die zwei Punkte ins Trockene.

"Unsere Wechselspielerinnen waren heute unglaublich stark. Wir haben gewusst, dass Györ nervös wird, wenn wir lange dran bleiben. Und so war es dann auch", meinte Nemeth.

Als Außenseiter nach Ungarn

"Wir waren natürlich nicht der Favorit, aber wir haben als Mannschaft dagegengehalten und Erfolg gehabt", sagte Torfrau Arenhart.

In Györ ist Hypo dennoch klarer Außenseiter, das weiß vor allem der Ungar Nemeth ganz genau: "Wir werden sicher am Boden bleiben und weiter hart arbeiten."

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