Woods greift in Orlando nach Nummer-1-Position

Aufmacherbild
 

Tiger Woods könnte am Sonntag nach 29 Monaten an die Spitze der Golf-Weltrangliste zurückkehren.
 
Der Superstar, der in dieser Woche seine Beziehung zur Ski-Olympiasiegerin Lindsey Vonn öffentlich gemacht hat, könnte die Abwesenheit des Spitzenreiters Rory McIlroy nützen und mit einem Sieg im Arnold-Palmer-Invitational (6,2 Mio. Dollar) wieder den Thron besteigen.
 
Der Nordire McIlroy bildet mit der dänischen Tennisspielerin Caroline Wozniacki ein Traumpaar des Sports, Woods macht ihm mit Vonn auch in dieser Hinsicht den Rang streitig.
 
Woods über Outing "sehr glücklich"
 
Mit dem "Outing" und der eigenen Veröffentlichung der ersten Fotos wollten der 37-Jährige und seine 28-jährige Landsfrau den Paparazzi zuvorkommen.
 
"Wir wollten Stalker, Paparazzi und all diese schäbigen Internetseiten, die uns verfolgen, bremsen", erklärte Woods vor dem Turnier in Orlando.
 
"Für uns war es das Beste, was wir machen konnten. Ich bin darüber sehr glücklich."
 
Woods kommt als Titelverteidiger
 
Woods ist nicht nur privat im Hoch, er kommt als frisch gebackener Sieger von Doral und siebenfacher Gewinner des Palmer-Invitationals (2000-2003, 2008, 2009, 2012) in den Bay-Hill-Club.
 
Mit einem weiteren Sieg auf diesem Kurs würde er überdies den PGA-Tour-Rekord von Sam Snead für die meisten Erfolge in einem Turnier einstellen.
 
Woods will noch besser werden
 
Nachdem er insgesamt 623 Wochen (darunter 264 und 281 Wochen ununterbrochen) an der Spitze der Rangliste gestanden war, schlitterte der Gewinner von 14 Major-Turnieren nach seiner privaten Misere auch sportlich ins Tief.
 
Zweieinhalb Jahre blieb er ohne Erfolg auf der PGA-Tour, ausgerechnet beim Palmer-Einladungsturnier gelang ihm im Vorjahr der Schritt zurück.
 
Nun setzte sich der Gewinner von 76 PGA-Titeln ein großes Ziel. "Ich will nicht so gut werden, wie ich war, ich will besser spielen", erklärte Woods am Mittwoch (Ortszeit).
 
"Um Nummer 1 zu werden, muss ich diese Woche gewinnen. Ich glaube nicht, dass den Leuten bewusst ist, wie schwierig es ist, die Nummer 1 der Welt zu werden."
 
McIlroy im Formtief
 
Während es mit Woods bergauf geht, kämpft McIlroy nach einem Ausrüsterwechsel mit einem Formtief.
 
Der 23-jährige Nordire musste sich überdies nach seinem Abtreten mitten im Honda Classic Kritik gefallen lassen und sorgte mit seiner Absage für das Turnier der Legende Arnold Palmer für Unverständnis.
 
"Ehrlich, ich dachte, er würde spielen. Ich war über seine Absage so überrascht wie eine Menge anderer Leute", erklärte Palmer.
 
Die Konkurrenz für Woods ist dennoch groß, 13 Spieler aus den Top 20 sind am Start.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen