Snedeker stürmt an Spitze - Trio jagt 10-Mille-Jackpot

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US-Golf-Profi Brandt Snedeker und der Engländer Justin Rose starten als Spitzenreiter in die Schlussrunde der Tour Championship in Atlanta, Georgia.

Das Duo führt das Klassement bei dem mit acht Mio. Dollar dotierten Finalturnier der PGA-Tour auf dem Par-70-Kurs des East Lake Golf Clubs nach dem dritten Tag mit jeweils 202 Schlägen an.

Snedeker glänzt mit 64er-Runde

Snedeker spielt die beste Runde des Tages und verbessert sich nach einer bogeyfreien Runde mit sechs Birdies um neun Plätze.

Der 31-Jährige aus Nashville, Tennessee, hält bei drei Siegen auf der PGA-Tour, gewann 2012 die Farmers Insurance Open. Allerdings: Zweimal lag er bisher bei PGA-Turnieren vor der Schlussrunde in Führung und konnte dem Druck, die Spitzenposition in einen Sieg verwerten, nicht umsetzen.

"Erstes Ziel ist erreicht!"

"Mein erstes Ziel für diese Woche ist erreicht", erklärt Snedeker. "Ich wollte mit einer Chance auf den Sieg in den Schlusstag gehen. Das habe ich geschafft. Jetzt hoffe ich auf eine abschließende Runde, die mir Spaß bereitet."

Justin Rose braucht ein "FedEx-Cup-Wunder"

Während Snedeker als mit einem Sieg beim vierten und letzten Playoff-Turnier der PGA-Tour noch den FedEx-Sonderbonus von 10 Mio. Dollar einstreifen kann, sieht Co-Lieder Justin Rose seine Chance, die FedEx-Cup-Wertung zu gewinnen realistisch: "Ich brauche schon sehr viel Hilfe, da müsste wohl ein Wunder geschehen." Der Engländer müsste gewinnen und McIlroy dürfte am Ende nicht besser als Rang 17 platziert sein.

Der nordirische Weltranglisten-Erste Rory McIlroy benötigt 68 Schläge und liegt mit 205 Schlägen auf dem geteilten vierten Platz. Tiger Woods schafft am dritten Tag eine 67er Runde. Der 14-malige Major-Gewinner (-4) verbessert sich damit auf den geteilten siebten Rang.

Trio greift nach dem 10-Millionen-Jackpot

Snedeker, McIlroy und Woods haben es in Atlanta als einzige Spieler noch selbst in der Hand, sich mit dem Turniersieg den FedExCup-Jackpot von zehn Millionen Dollar zu sichern.

Der 23-jährige McIlroy erwartet einen der "spannendsten Sonntage" des Jahres. Es gibt einige Spieler, die sich den Jackpot sichern wollen und einige, die das Turnier gewinnen wollen. Ich bin froh, bei beiden Gruppen mitzumischen."

Woods geht's nicht ums Geld

Woods schöpft nach einer schwachen zweiten Runde vor dem Schlusstag wieder Hoffnung. Dabei geht es ihm aber nicht um die 10-Millionen-Dollar-Sonderprämie: "Das ist nicht der Grund, wofür ich spiele. Das ganze Geld und die Auszeichnungen kommen, wenn man große Turniere gewinnt. Und das ist das einzige auf das ich achte. Ich liege vier Schläge hinter dem Spitzenduo und sollte ich am Ende siegen, kommt alles von alleine."

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