Woods und McIlroy bei Matchplay-WM früh out

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Beim Matchplay-Turnier der World-Golf-Championship (WGC) haben sich bei der Auflage 2013 in Marana im US-Bundesstaat Arizona mit Rory McIlroy und Tiger Woods erstmals seit elf Jahren die beiden topgesetzten Spieler gleich in Runde eins verabschiedet.

Vorjahres-Finalist McIlroy verlor bei ungewöhnlicher Kälte gegen seinen irischen Freund Shane Lowry am 18. und letzten Loch.

Woods, der dieses Turnier schon drei Mal gewonnen hat, schied gegen US-Landsmann Charles Howell mit zwei Löchern Rückstand und damit zum ebenso dritten Mal schon in der Startrunde aus.

Hoffnung wurde nicht erfüllt

Nicht zum Einsatz im Ritz-Carlton-Golfclub am Dove Mountain kam der Österreicher Bernd Wiesberger.

Als erster Ersatz hatte der Burgenländer bis Donnerstagabend gehofft, doch noch bei diesem den 64 besten Golfern der Welt vorbehaltenen und mit 8,75 Millionen Dollar dotierten Turnier im Matchplay-Format (Mann gegen Mann) zum Einsatz zu kommen.

Obwohl der von Schneestürmen begleitete Wintereinbruch das Turnier in der Wüste von Arizona mehrmals unterbrochen hatten, verzichtete aber keiner der Spieler auf ein Antreten in Runde eins.

Bei Schneeballschlacht dabei

Wiesberger sorgte in Arizona dennoch für Aufsehen.

In einer der wetterbedingten Zwangspausen entwickelte sich zwischen einigen Golfern, darunter Wiesberger und US-Jungstar Rickie Fowler, eine sehenswerte Schneeballschlacht.

Dabei erwies sich der Österreicher als äußerst treffsicher.

Keine Ausfälle bei Matchplay-WM

Wiesberger verzichtete am Donnerstagabend auf einen weiteren Aufenthalt in der Warteschleife und wird nächste Woche nach Österreich zurückkehren.

Bisher ist die Saison für den zweifachen Turniersieger des Vorjahres, der 2013 durch eine Kooperation mit der "Wasserman Media Group" vermehrt Turnierstarts in den USA absolvieren will, nicht ganz nach Wunsch gelaufen.

Zudem haben etwas unerwartet nicht arrivierte Stars sondern in der Weltrangliste hinter Wiesberger liegende Spieler einige Turnierfolge gefeiert.

Dadurch ist der 27- jährige Oberwarter im World Ranking auf Platz 69 zurückgefallen, was ihn am Ende auch den Startplatz in Arizona kostete.

Burgenländer hat einen Plan B

Wiesberger hat aber die Hoffnung nicht aufgegeben, die Top 50 noch in diesem Frühjahr zu knacken und damit als erster Österreicher beim Masters in Augusta (11.-14. April) mitspielen zu können.

Allerdings bedeutet die Nicht-Teilnahme am WGC-Matchplay einen weiteren kleinen Rückschlag, weil dadurch auch ein Antreten beim nächsten und ebenfalls mit über 8 Mio. Dollar dotierten Mega-WGC-Turnier Anfang März in Florida verhindert wurde.

Wiesberger versucht deshalb, verlorenen Boden bei Turnieren der European Tour in New Delhi (14.-17. März/1,8 Mio. Euro) und Kuala Lumpur (21.-24. März/2,74 Mio. Euro) gut zu machen.

Durch die nunmehrige Zwangspause kommt vorher eventuell auch noch ein Start bei den Tshwane Open in Südafrika (28.2.-3.3./1,5 Mio. Euro) infrage.

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