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Woods sucht die Form und wird mit Hot Dogs beworfen

Golf-Superstar Tiger Woods hat sich sein Comeback nach einer siebenwöchiger Pause wohl anders vorgestellt.

Der 35-jährige Kalifornier, der insgesamt 623 Wochen lang an der Spitze der  Weltrangliste lag und aktuell nur noch auf Rang 52 aufscheint, beendet die Frys.com Open im kalifornischen San Martin auf dem geteilten 30. Platz.

Mit 277 Schlägen weist Woods am Ende zehn Schläge Rückstand auf Sieger Bryce Molder (USA) auf, der bei seinem 132. Turnierstart erstmals über einen Titel auf der PG-Tour jubeln darf.

Molder setzt sich im Stechen am sechsten Extra-Loch gegen seinen nach der vierten Runde schlaggleichen Landsmann Briny Baird durch.

Hot-Dog-Attacke gegen Woods

Aufregung um Woods gibt es abseits des Sportgeschehens. Am siebten Loch der Schlussrunde erlebt Woods eine kurze Schrecksekunde. Als er sich auf einen Putt vorbereitet, stürmt ein Zuschauer aufs Grün, ruft "Tiger, Tiger" und wirft einen Hot Dog nach dem US-Superstar.

"Ich habe mich umgedreht und sah etwas auf mich zufliegen", berichtet Woods anschließend: "Ich glaube, der Typ wollte nur mal in die Nachrichten kommen." Außerdem habe der Mann den Eindruck erweckt, unbedingt verhaftet werden zu wollen: "Er legte sich sofort auf den Bauch und nahm die Hände auf den Rücken."

Wettbewerbs-Praxis fehlt

Mit seinem Spiel ist Woods zufrieden. "Es wird mit jedem Tag besser", erklärt er: "Ich habe mich gut gefühlt, jetzt muss ich nur noch konzentriert bleiben. Mein Spiel ist fast wieder da."

In San Martin sei er nach seiner Pause nicht mit dem Ziel angetreten, das Turnier zu gewinnen: "Für mich geht es darum, Wettbewerbs-Praxis zu sammeln, alles andere wird von selbst kommen."

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