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Tiger Woods schrammt am Comebacksieg vorbei

"Weiter warten" heißt es für Tiger Woods.

Der US-Amerikaner schnuppert bei den Australian Open in Sydney an seinem ersten Sieg seit zwei Jahren, muss sich am Ende aber knapp geschlagen geben.

Letztlich fehlen nur zwei Schläge auf den ersten Sieg seit September 2009. Den Siegerscheck schnappt sich der Australier Greg Chalmers.

Zwei Bogeys kosten Siegchance

Nach der verpatzten dritten Runde (drei über Par) setzt Woods am Finaltag zu einer Aufholjagd an. Mit drei Birdies auf den ersten neun Löcher bringt sich der 35-Jährige zurück ins Rennen um den Sieg.

Bogeys auf den Löchern elf und 13 kosten aber die Siegchance. Da hilft auch ein Eagle auf Loch 14 nichts mehr.

Enttäuschung über dritte Runde

"Ich hatte eine Chance und habe mir gesagt, ich brauche 13 oder 14 unter Par", so Woods nach seiner finalen 67er-Runde. "Ohne den beiden Löchern auf den Back-Nine wäre ich dort gewesen."

Vergeben hat der 14-fache Major-Sieger den Comeback-Erfolg am Samstag.

"Da habe ich fürchterlich geputtet. Ich war sehr enttäuscht, habe heute aber einige alte Schlüssel gefunden. Es waren einfache Faktoren. Ich musste mein Spiel reseten und habe den Ball heute sehr gut getroffen.

Erinnerung an Masters-Führung

Die verpasste Chance schmerzt: "Ich war am Schlusstag in Augusta (beim Masters 2011) in Führung, das war das letzte Mal, dass ich in dieser Position war. Das ist eine lange Zeit und unglücklicherweise konnte ich seither nur wenige Turniere spielen."

Nun geht es für Woods von Sydney zurück in die USA, wo er kommende Woche als "Captain's Pick" am Presidents Cup teilnehmen wird.

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