Ryder Cup - Modus und Fakten zum Kontinental-Duell

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Der Ryder Cup ist der wichtigste Team-Wettbewerb im Golf. Die jeweils besten zwölf Spieler aus den USA und Europa treffen im Zwei-Jahres-Rhythmus als wechselnde Gastgeber aufeinander.

HISTORIE: Der Golf-Enthusiast Samuel Ryder aus England war der Namensgeber und Stifter des Pokals, um den 1927 in Worcester (USA) zum ersten Mal gespielt wurde. Bis 1971 stellten nur die USA und Großbritannien die Teams, ab 1973 verstärkten Golfer aus Irland das britische Team. Seit 1979 tritt ein Team Europa an.

SIEGER: Dem Titelverteidiger reicht bei 28 Punkten, die an drei Tagen (16 bei den Vierern, 12 bei den Einzeln) vergeben werden, schon ein Remis zum Sieg. Der Herausforderer muss mindestens ein 14,5:13,5 erreichen.

BILANZ: Die USA sicherten sich bereits 25 Mal die prestigeträchtige Trophäe. Seit das Duell USA gegen Europa lautet, ist die Bilanz nahezu ausgeglichen - Europa hat knapp die Nase vorne.

Bilanz seit 1979 (USA vs. Europa):

Durch das Unentschieden 1989 blieb Europa als Titelverteidiger Ryder-Cup-Sieger.

TEAMS

Europa:

USA:

TITELVERTEIDIGER: Es war ein Sport-Märchen - zumindest aus europäischer Sicht. Für das Team USA war das Finale des Ryder Cups 2012 ein Albtraum. Mit einer 10:6-Führung vor den abschließenden Einzeln sah das US-Team bereits wie der Sieger aus. Am Ende des historischen Sonntags in Medinah/Illinois jubelte aber Europa. Angeführt von einem überragenden Ian Poulter (der alle seine Spiele für sich entschied) drehten die Europäer das Duell noch. Den Sieg perfekt machte der Deutsche Martin Kaymer, der sich nach einem Birdie auf Loch 17 gegen Steve Stricker mit "1 auf" durchsetzte. Das "Wunder von Medinah" war perfekt, Europa feierte den zehnten Sieg im Duell mit den USA.

Europa triumphiert in Gleneagles

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