Bubba Watson triumphiert beim 76. US-Masters

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Der US-Amerikaner Bubba Watson gewann am Sonntag erstmals in seiner sechsjährigen PGA-Tour-Karriere das US-Masters im Bundesstaat Georgia.

Der 33-Jährige setzte sich im Stechen gegen Louis Oosthuizen durch. Der Südafrikaner zeigt am zweiten Extra-Loch mit einem Bogey Nerven.

Beide beendeten zuvor mit zehn unter Par mit einem Gesamt-Score von 278 Schlägen den traditionsreichen 18-Loch-Kurs im Augusta National Club.

Watson darf sich neben der Überreichung des legendären Green Jacket, in das ihn Vorjahres-Sieger Charl Schwartzel reinhalf, über 1,4 Millionen Dollar Preisgeld freuen.

Zudem erhält er eine lebenslange Spielberechtigung in Augusta.

Woods nur auf Platz 40

US-Mitfavorit Phil Mickelson, sein Landsmann Matt Kuchar, der Engländer Lee Westwood und der vor der Schlussrunde führende Schwede Peter Hanson teilten sich mit je 280 Schlägen Rang drei.

Der Buchmacher-Topfavorit und viermalige Masterssieger aus den USA, Tiger Woods, spielte diesmal mit 293 Schlägen auf Rang 40 ebenso wenig eine Rolle wie der Weltranglisten-Erste Luke Donald (291/32.) aus England.

Emotionale Sieger-Ehrung

Die Sieger-Ehrung verlief emotional wie selten zuvor. Erste Gratulantin am Green war Watsons Mutter. Bei der Umarmung konnte er seine Tränen nicht zurückhalten. Sein Vater starb vor zwei Jahren kurz nach dem Ryder Cup.

Zudem adoptierten Gerry "Bubba" Watson Jr. und seine Frau erst vor zwei Wochen ein Baby.

Watson rückt auf Platz vier vor

"Nicht einmal in meinen Träumen hätte ich an so einen Erfolg gedacht. Es ist ein Segen. Nun kann ich nach Hause zu meinem neuen Sohn gehen. Das wird sehr viel Spaß machen."

Mit dem vierten Turniersieg seiner Karriere wird sich Watson in der Golf-Weltrangliste auf den vierten Platz nach vorne schieben.

Mit dem Ruhm muss sich der frisch gebackene Masters-Sieger erst anfreunden.

"Bubba! Bubba! Bubba!"-Sprech-Chöre 

Die "Bubba! Bubba! Bubba!"-Sprech-Chöre der Fans waren dem beinahe etwas schüchtern wirkenden Longhitter aus Florida peinlich.

"Ich spiele nicht Golf , um berühmt zu werden. Ich versuche auch nicht Turniere zu gewinnen, um Ruhm und Ehre zu erlangen. Das mache ich nicht. Ich bin nur ich. Ich bin nur Bubba. Ich spaße herum und will nur Golf spielen."

Mickelson trotz Dreifach-Bogey voll dabei

Eine beeindruckende Vorstellung lieferte aber auch Phil Mickelson, der heuer seinen bereits vierten Masters-Sieg nach 2004, 2006 und 2010 anpeilte

Trotz eines Dreifach-Bogeys auf Loch 4 spielte er bis zum Ende um den Sieg mit. Beim Putten schwächelte der US-Amerikaner dann aber.

"Es ist enttäuschend, dass ich mir das Green Jacket nicht ein viertes Mal holen konnte", ärgerte sich Mickelson, der am Sonntag seine Frau und drei Kinder aus San Diego einfliegen ließ.

"Die Putts sind mir am Ende einfach nicht aufgegangen. Dabei habe ich die Bälle eigentlich gut getroffen. Irgendwie hat es einfach nicht funktioniert."

Pos Spieler 1.Rd 2.Rd 3.Rd 4.Rd Ges Total
1. Bubba Watson 69 71 70 68 278 -10
2. Louis Oosthuizen 68 72 69 69 278 -10
3. Lee Westwood 67 73 72 68 280 -8
3. Matt Kuchar 71 70 70 69 280 -8
3. Peter Hanson 68 74 65 73 280 -8
3. Phil Mickelson 74 68 66 72 280 -8
7. Ian Poulter 72 72 70 69 283 -5
8. Adam Scott 75 70 73 66 284 -4
8. Justin Rose 72 72 72 68 284 -4
8. Padraig Harrington 71 73 68 72 284 -4
11. Jim Furyk 70 73 72 70 285 -3
12. Kevin Na 71 75 72 68 286 -2
12. Graeme McDowell 75 72 71 68 286 -2
12. Sergio Garcia 72 68 75 71 286 -2
12. Fred Couples 72 67 75 72 286 -2
12. Hunter Mahan 72 72 68 74 286 -2
weiters:
32. Luke Donald 75 73 75 68 291 +3
40. Tiger Woods 72 75 72 74 293 +5
40. Rory McIlroy 71 69 77 76 293 +5
50. Charl Schwartzel 72 75 75 74 296 +8
56. Miguel A. Jimenez 69 72 76 81 299 +10
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