Wer gewinnt zweites Major 2015?

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Masters-Champ Jordan Spieth vor zweitem Major-Sieg

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Spannung pur beim 2. Major der Saison.

Vier Spieler teilen sich vor dem Finaltag der 115. Auflage der US Open im Chambers Bay Golf Course nahe Seattle die Führung.

Die beiden US-Amerikaner Jordan Spieth und Dustin Johnson sowie der Australier Jason Day und der Südafrikaner Branden Grace liegen beim zweiten Saison-Major mit insgesamt 206 Schlägen (-4) nach drei Runden an der Spitze des Leaderboards.

Spieth kann zweites Major gewinnen

Der 21-jährige Spieth, der bereits das erste Major-Turnier 2015 – das Masters in Augusta – für sich entschied, könnte seit Tiger Woods 2002 der erste Spieler werden, der die ersten beiden Saison-Majors gewinnt.

Für die Nummer zwei der Golf-Weltrangliste wäre es der zweite Triumph bei einem Major-Turnier. Für die anderen drei Spieler wäre ein Sieg beim mit neun Millionen Dollar dotierten Turnier der erste Major-Titel.

Vom Führungs-Quartett spielt Spieth aber den schwächsten Score am "Moving Day". Der Amerikaner vergibt zu viele Putts aus kurzer Distanz und bringt nur die 71 (+1) ins Klubhaus. Johnson und Grace spielen je eine 70er-Runde. Day gelingt auf einem immer schwerer werdenden Kurs sogar eine 68 (-2).

Beste Runde des Tages

Die beste Runde des Tages schafft Louis Oosthuizen. Der Südafrikaner scort eine starke 66 (-4) und liegt gemeinsam mit Cameron Smith (AUS), Shane Lowry (IRL) und JB Holmes (USA) drei Schläge hinter den Führenden auf dem geteilten fünften Rang.

Patrick Reed, Co-Leader nach Tag zwei, fällt mit einer 76 (+6) auf den geteilten neunten Platz zurück, der Amerikaner hat somit fünf Strokes Rückstand. Rory McIlroy (NIR) spielt am Samstag eine Even-Par-Runde und verbessert sich auf den 25. Rang, auf den ersten Platz fehlen der Nummer eins der Golf-Weltrangliste aber acht Schläge.

US-Routinier Phil Mickelson, der mit einem US-Open-Sieg seinen Karriere-Slam vervollständigen würde, erwischt einen schlechten Tag und fällt mit einer 77 (+7) auf den 66. Platz zurück.

US-Open-Besonderheit

Wenn bei der US Open nach dem morgigen Finaltag zwei oder mehr Spieler gleichauf in Führung liegen sollten, würde es am Montag ein Playoff über die gesamten 18 Löcher geben. Zuletzt war das 2008 der Fall, als Tiger Woods Landsmann Rocco Mediate bezwang.

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