Zwei Schläge zu viel

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Zweite US Open - zweiter verpasster Cut für Wiesberger

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Zwei Schläge fehlen Bernd Wiesberger auf seinen ersten Sprung ins Finalwochenende bei einer US Open.

Beim zweiten Saison-Major spielt der Burgenländer nach seiner 72er-Auftaktrunde im Chambers Bay Golf Course nahe Seattle am Freitag nur eine 75 (+5) und beendet das Turnier auf dem 85. Platz.

Er beginnt planmäßig auf der Drei mit einem Birdie, danach folgen aber ein Bogey auf dem 7. Loch und ein Triple-Bogey auf der Acht. Nach einem erneuten Birdie auf der Neun liegt Wiesberger zunächst auf Cut-Kurs, aber sein zweites Triple-Bogey auf Loch 14 macht die Chancen zunichte.

„Das Traurige ist, dass ich 33 Löcher gutes Golf gespielt habe, aber es waren auch drei Blackouts dabei. Bei einer US Open kann man sich einfach keine Double- und Triple-Bogeys leisten. Leider ein weiterer verpasster Cut.“, resümiert Wiesberger auf „Facebook“.

Woods scheitert

Beim mit zehn Millionen US-Dollar dotierten Event im Nordwesten der USA erwischt es aber neben dem Österreicher auch viele klingende Namen.

Der kriselnde US-Superstar Tiger Woods verpatzt auch seine zweite Runde. Der 39-Jährige spielt eine 76 (+6), ihm fehlen elf Schläge auf den Cut. Es ist sein zweiter verpasster Cut bei einer US Open nach 2006.

Seine zuletzt schwachen Auftritte haben auch Auswirkungen auf die Weltrangliste, am Montag wird er zum ersten Mal in seiner Profi-Karriere nicht mehr in den Top-200 aufscheinen.

Titelverteidiger out

Auch der Titelverteidiger Martin Kaymer muss am Wochenende zuschauen. Der Deutsche belegt nach Runden von 72 und 74 Schlägen mit einem Gesamtscore von sechs über Par den 76. Rang. Ihm fehlt ein Schlag auf den Cut.

Rickie Fowler, der Sieger des inoffiziellen fünften Majors, der Players Championship, verpasst den Cut um neun Schläge und findet sich im hinteren Teil des Klassements wieder.

Schrecksekunde

Für eine Schrecksekunde sorgt Jason Day. Der Australier kippt nach einem Schwindelanfall auf seinem 18. Loch um und muss einige Minuten lang von Sanitätern behandelt werden.

Sein Zustand wird überwacht, aber er will das Finalwochenende bestreiten. Mit zwei unter Par liegt der 27-Jährige auf dem geteilten 9. Platz.

US-Duo führt

Patrick Reed und Jordan Spieth sind die Halbzeit-Führenden bei der 115. Auflage der US Open. Die US-Amerikaner liegen mit insgesamt sechs unter Par in Front. Reed spielt am Freitag eine 69 (-1), sein Landsmann bringt sogar eine 67 (-3) ins Klubhaus.

Masters-Champ Spieth sagt nach seiner Runde: „Mein Ziel ist es jeden Tag zwei unter Par zu spielen, das habe ich bis jetzt geschafft. Dann werde ich am Sonntag vorne dabei sein. Dieser Golfplatz ist ein mentaler Test, mein Caddie ist wegen seiner guten Platzkenntnis eine große Hilfe.“

Branden Grace (RSA) und Dustin Johnson (USA) liegen nur einen Schlag hinter dem Führungsduo. US-Routinier Phil Mickelson, der seinen Karriere-Slam vervollständigen könnte, fällt mit einer 74 (+4) auf den geteilten 35. Rang zurück.

Wie schwer den Kurs ist verdeutlicht auch das 17. Loch von Rory McIlroy. Die Nummer eins der Golf-Weltrangliste benötigt vier Putts und notiert ein Doppelbogey. Der Nordire schafft nach zwei 72er-Runden als geteilter 47. gerade noch den Cut.

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