Dustin Johnson führt bei der PGA Championship

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Bernd Wiesberger legt einen soliden Start in das vierte und somit letzte Major-Turnier des Jahres hin.

Der Burgenländer notiert bei der mit zehn Millionen US-Dollar dotierten „PGA Championship“ im Whistling Straits Golf Course in Kohler im US-Bundesstaat Wisconsin drei Birdies, aber auch drei Bogeys. Somit wird es für ihn eine 72er-Par-Runde zum Auftakt.

Bei der 97. Auflage des Turnieres liegt der 29-Jährige nach dem ersten Tag auf dem 39. Rang und hat alle Möglichkeiten seinen 15. Rang aus vom Vorjahr, als er sogar als Zweiter in den Finaltag ging, zu wiederholen oder gar zu übertrumpfen.

„Herausfordernde Bedingungen heute am Nachmittag, ich bin also mit meiner 72 zufrieden. Einige Birdies sind auf dem Platz möglich, aber einige Löcher spielen sich wirklich schwer. Ich habe heute gute Abschläge gemacht und freue mich auf eine gute Runde morgen“, kommentiert die Nummer 26 der Golf-Weltrangliste seine Performance vom Donnerstag auf Twitter.

Dustin Johnson führt

Der US-Amerikaner Dustin Johnson liegt nach seiner starken 66er-Runde (-6) nach Tag eins in Führung. Der Longhitter verbucht fünf Birdies und ein Eagle bei nur einem Bogey.

Der Schwiegersohn der kanadischen Eishockeylegende Wayne Gretzky hat schlechte Erinnerungen an den am Lake Michigan gelegenen„Links“-Kurs. 2010 kassierte er am Schlussloch wegen eines Regelverstoßes zwei Strafschläge und vergab die Chance auf seinen ersten Major-Titel.

Vor fünf Jahren profitierte Martin Kaymer und sicherte sich die „Wanamaker Trophy“, in diesem Jahr beginnt der Deutsche mit einer 70(-2) souverän und liegt in den Top-20.

Einen Schlag hinter Johnson rangiert der Schwede David Lingmerth auf dem zweiten Platz. Einen weiteren Stroke zurück teilen sich acht Spieler den dritten Rang, darunter auch Jason Day (AUS).

McIlroy und Spieth im Gleichschritt

Fünf Schläge hinter dem Führenden liegen Titelverteidiger Rory McIlroy (NIR) und Jordan Spieth (USA). Der Nordire, der nach überstandener Knöchelverletzung sein Comeback feiert, und der regierende Masters und US-Open-Champ spielen beide zum Auftakt eine 71er-Runde.

Der US-Jungstar könnte mit einem Sieg McIlroy als Nummer eins der Weltrangliste ablösen und würde zudem der erst dritte Professional sein, der drei Majors in einem Jahr für sich entscheidet. Er wäre auch der erste, der den „American Slam“ – alle Majors in den USA in einem Jahr zu gewinnen – holt.

Woods beginnt schwach

Tiger Woods spielt am Donnerstag nur eine 75er-Runde, mit drei über Par liegt er außerhalb der Cut-Ränge. Für den Superstar, der seit 2008 auf seinen 15. Major-Triumph wartet, wäre es nach den US Open und den British Open die dritte verpasste Finalteilnahme bei einem Major in Folge.

Der 39-Jährige muss sich am Freitag steigern, um noch zu cutten und auch seine Chance auf die Teilnahme bei den FedExCup-Playoffs der PGA Tour am Leben zu erhalten.

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