Wiesberger sorgt für Sensation

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Wiesberger geigt bei Major auf - Woods verpasst Cut

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Das gab es noch nie! Bernd Wiesberger steht vor dem größten Erfolg seiner Karriere. Der Burgenländer sorgt beim letzten Major-Turnier des Jahres in den USA für Furore.

Zwei 68er-Runden

Der Burgenländer hält sich mit einer weiteren starken 68er-Runde im Spitzenfeld der PGA-Championship auf dem Valhalla Golfclub in Louisville, Kentucky. Mit insgesamt sechs Strokes unter Par (-6) verbessert sich der 28-Jährige am Freitag sogar um vier Positionen auf Rang sieben. Er weist weiterhin nur drei Schläge Rückstand auf die Spitze auf, die Rory McIlroy übernommen hat.

3. Sieg in Folge für McIlroy?

Der Weltranglisten-Erste aus Nordirland führt nach einer 67 einen Schlag vor dem Australier Jason Day und Jim Furyk aus den USA, die bei 134 Schlägen (-8) halten. "Ich bin sehr zufrieden. Ich gehe bei einem weiteren Major in einer großartigen Position in das Wochenende. Ich bin zuversichtlich, ich habe einfach einen guten Lauf", erklärt der zuletzt bei den British Open und beim WGC-Event in Akron siegreiche McIlroy.

Wiesbergers 1. Cut bei US-Major

Einen Schlag hinter dem Trio Ryan Palmer (USA), Rickie Fowler (USA) und Mikko Ilonen (FIN) folgt bereits Wiesberger, der mit Bravour im vierten Versuch erstmals den Cut bei einem US-Major schaffte. Sein bislang einziges Finalwochenende bei einem der vier Major spielte der Oberwarter bei der British Open 2013, als er am Ende den geteilten 64. Rang erreichte.

Wiesberger geigt in Kentucky bei schwierigsten Bedingungen und nach einer 45-minütigen Verzögerung wegen Schlechtwetters groß auf. Er spielt auf dem vom Regen durchnässten Kurs im Valhalla Club fünf Birdies, lediglich zwei Bogeys geben ein wenig Anlass zur Selbstkritik.

 

Vorfreude auf Flight mit Mickelson

"Wieder ein guter Tag und wieder ein wirklich langer. Mein Abschlag war neuerlich stark und der Putter hat mich einige Male gerettet. Einige schlechte Schwünge auf der 13, 14 und 15, aber ich habe es geschafft, mich gut nach oben zu arbeiten", resümierte der 28-Jährige via Facebook zufrieden.

Am Samstag auf der 3. Runde schlägt Wiesberger mit dem gleichauf liegenden US-Dauerbrenner Phil "Lefty" Mickelson ab. "Das wird auf den Spielbahnen richtig viel los sein und es werden uns viele Fans begleiten", glaubt Wiesberger.

Übertrumpft der 28-Jährige Markus Brier?

Dank der hervorragenden Ausgangsposition geht der Burgenländer nicht nur auf sein bestes Major-Ergebnis los, sondern auch auf das stärkste eines Österreichers überhaupt. Die Bestmarke hält Markus Brier, der 2007 bei den British Open den 12. Endrang ins Klubhaus brachte.

Woods und Kaymer scheiden aus

Für Tiger Woods und Martin Kaymer ist das Zehn-Millionen-Turnier dagegen bereits Geschichte. Der im Vorfeld von Rückenproblemen geplagte US-Superstar Woods scheitert mit 148 Schlägen (+6) als 117. deutlich am Cut. Für den deutschen US-Open-Champion Kaymer (75.) geht sich das Finalwochenende mit 144 Strokes um einen Schlag nicht aus.

96. PGA-Championship, nach Runde 2:

1. Rory McIlroy (NIR) 133 Schläge (66/67)
2. Jason Day (AUS) 134 (69/65) 
2. Jim Furyk (USA) 134 (66/68)
4. Mikko Ilonen (FIN) 135 (67/68)
4. Ryan Palmer (USA) 135 (65/70)
4. Rickie Fowler (USA) 135 (69/66)
7. Bernd Wiesberger (AUT) 136 (68/68) 
7. Phil Mickelson (USA) 136 (69/67)
9. Louis Oosthuizen (RSA) 137 (70/67)
9. Lee Westwood (GBR) 137 (65/72)
9. Victor Dubuisson (FRA) 137 (69/68)
9. Joost Luiten (NED) 137 (68/69)
9. Henrik Stenson (SWE) 137 (66/71)
9. Graham DeLaet (CAN) 137 (69/68)
9. Steve Stricker (USA) 137 (69/68)

Am Cut gescheitert, u.a.: 
75. Martin Kaymer (GER) 144 (70/74) 
117. Tiger Woods (USA) 148 (74/74)

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