Erobert der "Celtic Tiger" die Insel?

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Am Donnerstag startet mit der 140. Auflage der British-Open das dritte Major des Jahres. Ausgetragen wird das wichtigste Turnier des Jahres im Royal St. George’s GC im englischen Sandwich in der Grafschaft Kent.

Nachdem der ehemalige Superstar der Golfszene, Tiger Woods, erneut verletzungsbedingt absagen musste, ist der Kreis der Sieganwärter so groß wie selten zuvor.

LAOLA1 wirft einen gezielten Blick auf die heißesten Eisen:

LUKE DONALD

In ausgezeichneter Form

Der Engländer befindet sich derzeit in der Form seines Lebens. Nicht umsonst eroberte der 33-Jährige die Spitze der Golf-Welt.

Seit Ende Mai ist Donald die Nummer eins der Welt und plant diesen Status noch eine Weile zu behalten.

Mit seinem Sieg am vergangenen Sonntag bei den Barcleys Scottish Open unterstreicht der Engländer seine Favoritenrolle.

Was dem Weltranglisten-Führenden noch fehlt ist ein Major-Titel .Die Chancen, dass ihm dieser vor heimischem Publikum gelingt, stehen gut.

RORY MCILROY

Bei den US Open dominant

Was war das für eine Vorstellung des 22-jährigen Shootingstars bei den US Open?

Der Nordire dominierte seine Konkurrenz nach Belieben und feierte mit acht Schlägen Vorsprung  seinen ersten Major-Sieg.

Der Youngster gab damit die richtige Antwort auf sein Debakel beim US Masters. Kein Wunder, dass er nach seinem größten Triumph den Spitznamen „Celtic Tiger“, in Anlehnung an die lebende Legende Woods, erhielt.

Mit dem Lockenkopf wird auch diesmal wieder zu rechnen sein. Bei den britischen Fans ist McIlroy ohnehin schon der Sieger der Herzen.

LEE WESTWOOD

Immer vorne mit dabei

England schickt mit Lee Westwood ein weiteres heißes Eisen ins Rennen. Die ehemalige Nummer eins läuft immer noch ihrem ersten Major-Sieg hinterher.

Viele Kritiker zweifeln, dass dieser jemals gelingen wird. Für Westwood spricht seine Konstanz.

Seit Jahren spielt der Engländer von Turnier zu Turnier im Spitzenfeld mit, Ausreißer nach unten gibt es praktisch keine.

Zwei zweiten und drei dritten Plätze zeigen, wie nahe Westwood seinem großen Traum vom ersten Major-Titel bereits war. Mit dem heimischen Publikum im Rücken könnte Westwood endlich der langersehnte Coup gelingen.

STEVE STRICKER

Dr Durchbruch ist überfällig

Der Weltranglisten-Fünfte geht als heißestes US-Eisen ins Rennen. Doch auch er konnte noch keines der vier großen Turniere für sich entscheiden.

Dass Stricker mit seinen Fähigkeiten ein Major gewinnen kann, mag kaum jemand bezweifeln, doch allmählich läuft dem mittlerweile 44 Jahre alten Veteran die Zeit davon.

Nichtsdestoweniger gehört der Ryder-Cup-Spieler zum engsten Favoritenkreis, denn die Form stimmt. Zuletzt gewann Stricker zum dritten Mal in Serie die John Deere Classic.

In der FedEx-Cup-Wertung rückte er durch seinen ersten Hattrick bis auf den zweiten Rang vor. In den vergangenen zwei Spielzeiten verpasste „Strick“ keinen einzigen Cut. Der Major-Titel ist überfällig. Vielleicht gelingt ihm diesmal der Durchbruch.

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