McIlroy ist auf Kurs

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McIlroy steht vor Sieg bei den British Open

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Rory McIlroy geht mit sechs Schlägen Vorsprung in die Schlussrunde der 143. British Open im Royal Liverpool Golf Club.

Der 25-jährige Publikumsliebling dominierte auch den dritten Tag in Hoylake und baute mit einer 68er-Runde und gesamt 200 Schlägen seine Führung weiter aus.

Der US-Amerikaner Rickie Fowler (206) und der Spanier Sergio Garcia (207) kämpften sich auf die Plätze zwei und drei vor.

McIlroy mit starkem Finish

Sehr zur Freude der britischen Golf-Fans dominiert McIlroy weiter die mit 5,4 Millionen Pfund (6,8 Millionen Euro) dotierten Open Championship, er hielt die stark aufspielende Konkurrenz in Schach.

Vor allem die beiden Eagles auf den Spielbahnen 16 und 18 begeisterten die vielen Fans. Rickie Fowler konnte zwischenzeitlich aufschließen, musste auf den letzten fünf Löchern aber drei Bogeys hinnehmen und hat daher sechs Schläge Rückstand.

Bisher konnte McIlroy zwei Major-Turniere in seiner Karriere gewinnen: 2011 die US Open und ein Jahr später die PGA Championship.

Klare Führung bereits verspielt

Doch McIlroy hat in der Vergangenheit auch schon gezeigt, dass ihm in der Schlussrunde eines der vier Major-Turniere die Nerven einen Streich spielen können.

So geschehen 2011 beim US Masters. McIlroy führte damals das Feld an, bevor er völlig von der Rolle fiel und mit 80 Schlägen (8 über Par) auf den 15. Platz zurückfiel.

Woods als Verlierer

Superstar Tiger Woods kehrte am Samstag bei Dauerregen auf dem Par-72-Kurs an der Nordwestküste Englands nach einer 73 frustriert ins Clubhaus zurück.

Platz 58 und 19 Schläge Rückstand auf die Spitze sind auch für den 14-fachen Major-Sieger nur schwer zu verkraften. Auch weitere im Vorfeld hoch gehandelte Profis müssen sich alle bereits vor dem letzten Tag als geschlagen betrachten.

Der Weltranglisten-Erste Adam Scott aus Australien, der Engländer Justin Rose, der deutsche US-Open-Sieger Martin Kaymer und der letztjährige British-Open-Champion Phil Mickelson.

Wetter-Warnung sorgt für Novum

Das vom Wetterdienst angekündigte Unwetter über dem Dünenplatz an der Küste blieb am Samstag zum Glück aus.

Dennoch sorgte die Warnung für ein Novum bei der British Open. Zum ersten Mal in der 143-jährigen Geschichte des traditionsreichen Turniers starteten die Profis von zwei Spielbahnen aus in Dreier-Flights in die dritte Runde.

Der Österreicher Bernd Wiesberger hatte am Freitag den Cut für die Wochenendteilnahme deutlich verpasst (121.).

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