"Welcome to the Tour!"

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Lyoness - "Welcome to the Tour!"

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Österreichs European-Tour-Event geht mit einem neuen Titelsponsor in die Zukunft.

Das international erfolgreiche Unternehmen Lyoness, das als Einkaufsgemeinschaft und als Loyalty-Programm für den Handel weltweit über mehr als zwei Millionen Mitglieder zählt, steigt vom Presenter zum Namensgeber auf.

Das mit einer Million Euro dotierte Golf-Highlight, das in diesem Jahr vom 25. bis 28. Juli im Diamond Country Club in Atzenbrugg stattfindet, wird demnach bis 2014 Lyoness Open powered by Greenfinity heißen.

Das wurde vergangene Woche bei einer Pressekonferenz im Rahmen der BMW PGA Championship in Wentworth bekanntgegeben.

Green-Drive-Initiative

Lyoness baut aber nicht nur sein Engagement beim Turnier der Superlative im Sportland Niederösterreich aus, sondern tritt in Zukunft auch als „Official Supplier“ der European Tour und deren Green-Drive-Initiative auf, die in den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit wichtige Akzente setzt.

„Wir sind stolz, dass wir Lyoness als Titelsponsor gewinnen konnten und somit die Zukunft des Turniers langfristig gesichert ist."

"Wir freuen uns, dass wir mit einem österreichischen Unternehmen, das international erfolgreich und etabliert ist, die Veranstaltung in den kommenden drei Jahren weiterentwickeln können“, sagte Ali Al-Khaffaf, der Geschäftsführer der Golf Open Event GmbH, die das Turnier in Zukunft gemeinsam mit dem bisherigen Veranstalter e|motion management promoten wird.

Als Gesellschafter fungieren in dem neu gegründeten Unternehmen die beiden e|motion-Gesellschafter, Herwig Straka und Edwin Weindorfer, sowie Christian Guzy, der Präsident des Diamond Country Club.

„Diese Konstellation bietet einerseits strategische Vorteile und stellt zudem sicher, dass beide Partner, e|motion und der Diamond Country Club, voll hinter dem Turnier stehen“, erklärte Straka.

„Wir werden auf dem Kurs in den nächsten Jahren weitere Adaptierungen vornehmen, um den ständig steigenden Anforderungen der European Tour gerecht zu werden“, betonte Guzy.

„Wir haben in den vergangenen sechs Jahren, seit Österreich wieder zurück auf der European Tour ist, sehr viel Unterstützung seitens der Verantwortlichen der Tour erhalten. Speziell in den letzten drei Jahren, als wir auch ohne Titelsponsor erstklassige Turniere veranstaltet haben“, so Weindorfer.

Enge Zusammenarbeit

„Wir möchten uns bei Lyoness und den Promotern bedanken, dank deren Engagement die Turnierzukunft nun langfristig gesichert ist. Wir werden mit beiden Partnern im Rahmen des Events eng zusammenarbeiten und gemeinsam auch die Nachhaltigkeits- und Umweltprogramme der European Tour vorantreiben“, sagte Keith Waters, Chief Operating Officer der European Tour.

„Die Ausweitung der Sponsoringaktivitäten im Golf und die Kooperation mit der European Tour sind ganz wesentliche Teile unserer globalen Marketing- und Kommunikationsstrategie. Wir sind stolz, Titelsponsor eines der wichtigsten Sportevents in Österreich zu sein, und sind überzeugt, dass die Lyoness Open powered by Greenfinity hierzulande einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung des Golfsports leis¬ten werden“, sagte Mathias Vorbach, Marketing- und Kommunikationsdirektor von Lyoness.

Exklusiv-Talk

Zurück aus England, trafen wir Lyoness Marketing- und kommunikationsdirektor Mathias Vorbach in Graz zum „Golf Week“-Exklusiv-Talk Wir saßen einem freundlichen, vielbeschäftigten, und von Berufs wegen eloquenten Manager gegenüber, der mit uns exklusiv über die Hintergründe des Golf-Engagements, aber auch die eigene Unternehmensphilosophie sprach.

Golf Week: Herr Vorbach, ganz konkret gefragt: Sehen Sie Lyoness als den Retter der Austrian GolfOpen, oder haben Sie mit der Übernahme des Titelsponsorings einfach eine einmalige Chance wahrgenommen?

Mathias Vorbach: Wir sehen uns ganz sicher nicht als Retter der Lyoness Open. Es besteht ja bereits seit einem Jahr eine Partnerschaft, die langfristig ausgerichtet war. Mit der Option eines Titelsponsorings haben wir uns intern auch schon im letzten Jahr beschäftigt. Für Lyoness war das Thema „Presenting Sponsor“ im Vorjahr deswegen so stimmig, weil es unserer internationalen Ausrichtung entspricht.. Unserer Bewertung zufolge stellt die European Tour für uns eine ideale Plattform dar, weil sie alle relevanten Märkte wie zum Beispiel Europa, den Mittleren Osten und natürlich auch Asien erreicht. Dass Lyoness in diesem Jahr die Möglichkeit bekam, das Titelsponsoring zu übernehmen, ging Hand in Hand mit unseren Ambitionen, mit der European Tour eine Partnerschaft zu starten.

GolfWeek: Wie haben Sie intern den Werbewert der Austrian Golf Open festgestellt?

Vorbach: In meiner früheren beruflichen Laufbahn hatte ich mehrere Jahre mit dem Thema TV- und Sportrechte-Handel zu tun. Aufgrund meiner Funktion im Unternehmen war klar, dass dieses Thema mit unserer Firmenphilosophie übereinstimmen muss. Die Auswertungen, die wir Ende letzten Jahres über die Austrian GolfOpen presented by Lyoness erhalten haben, waren wegweisend für den Ausbau des Themas.

Golf Week: Wann wurde das Thema Titelsponsoring wirklich konkret?

Vorbach: Wir hatten seit jeher ein sehr partnerschaftliches Verhältnis mit dem Veranstalter. Da es bereits seit längerer Zeit Überlegungen zu einem Ausbau der Kooperation gab, war das Titelsponsoring einfach der nächste logische Schritt. Vor wenigen Wochen haben wir diese Pläne schließlich finalisiert. Da das Event im Juli stattfindet, laufen unsere Vorbereitungen nun auf Hochtouren.

Golf Week: Hätte es – rein theo¬retisch – keinen Titelsponsor gegeben, hätte auch der Presenter gereicht, oder?

Vorbach: Uns ist natürlich aufgefallen, dass man als Presenting Sponsor in der medialen Berichterstattung nicht immer die Erwähnung findet die man sich von Seiten der Kommunikation wünscht. Darum war für uns von Anfang an klar: Eine Lyoness Open wird eine weitaus stärkere mediale Präsenz haben als eine Austrian GolfOpen presented by Lyoness.

Golf Week: Wie haben Sie bei der Präsentation des neuen Titelsponsorings in Wentworth internationale Medienpräsenz wahrgenommen?

Vorbach: Wir waren sehr dankbar und positiv überrascht davon, wie die European Tour das gestaltet hat. Dass bei der Pressekonferenz auch George O’Grady und Keith Waters anwesend waren, war ein sehr deutliches Signal. Dies bestätigt uns, dass wir als wichtiger Partner im internationalen Golfbusiness wahrgenommen werden. Wir sind jetzt sowohl Official Supplier der European Tour als auch Titelsponsor eines Tour-Events.

Golf Week: Welchen Vorteil hat es, Official Supplier der European Tour zu sein?

Vorbach: Das Thema macht nur mit einer internationalen Ausrichtung Sinn. Es ist ein Imagetransfer, der für uns sehr wichtig ist. Als Official Supplier präsentieren wir aber auch ein Produkt. Wir sind kein Automobil- und auch kein Uhrenhersteller, aber ein Dienstleister, der ein Loyalty-Programm anbietet. Darum wird die European Tour im Gegenzug auch Partner dieses Loyalty-Programms sein. Die Details werden momentan gerade definiert. Dabei soll die European Tour zukünftig auch als Cashback-Partner fungieren, sei es im Ticket- oder Merchandising-Bereich. Der Online-Shop der European Tour ist bereits gut frequentiert und wird weiter ausgebaut. Es ist eine sehr generische Verbindung, dass hier nicht nur das Sponsoring im Mittelpunkt steht, sondern umgekehrt auch eine sehr klare Dienstleistung geboten wird.

Golf Week: International verlieren mehrere Turniere Titelsponsoren, Stichwort Czech Open, und müssen dadurch abgesagt werden. Inwieweit gibt es von Ihrer Seite Überlegungen, vielleicht noch mehrere Titelsponsorings zu übernehmen?

Vorbach: Das war auch in Wentworth ein großes Thema. Die internationalen Medienvertreter haben sehr genau darauf geachtet und auch die Frage gestellt: Warum engagieren wir uns in Zeiten der Krise im Golfsport? Warum bauen wir unser Engagement sogar noch aus? Das ist eine gute Frage, und wir können auch eine gute Antwort darauf geben. Wir engagieren uns, weil wir auf der einen Seite als Einkaufsgemeinschaft Millionen von Konsumenten tolle Vorteile anbieten, und umgekehrt auch bei unseren Partnerunternehmen als Loyalty-Programm eine ganz wichtige Funktion in der Kundenbindung einnehmen. Diese beiden Facetten spiegeln eine Marktlücke wider, die in einer Wirtschaftskrise auftaucht. Die Menschen suchen nach Möglichkeiten, bei Ihren täglichen Einkäufen Geld zu sparen, während die Unternehmen nach Möglichkeiten suchen, ihre Kundenbindung zu optimieren.

Golf Week: Sie haben mit „Child & Family“ und mit „Greenfinity“ auch zwei Foundations, die eine wesentliche Rolle in ihrer Unternehmenspolitik spielen. Was sind die Hintergründe dieser Foundations?

Vorbach: Die Gründung der Greenfinity Foundation war bereits sehr lange ein zentrales Thema und somit auch ein logischer Next Step. Die Child & Family Foundation hatte schon immer auch das Thema Nachhaltigkeit als Grundsatz, d.h. Projekte, die wir mit der Foundation realisieren, werden langfristig angelegt und begleitet. Unsere Philosophie war nie, einmalig Geld zur Verfügung zu stellen, sondern etwa bei Bildungsprojekten der Child & Family Foundation stets langfristig zu planen. Wer Bildung schafft, schafft auch Chancen für die Zukunft. Und damit auch Bewusstsein für größere Dinge, wie eben das Thema Umwelt. Es war relativ schnell klar, dass die Greenfinity Foundation die ideale Möglichkeit bietet das Thema Langfristigkeit zusätzlich zu forcieren. Die beiden Foundations können unabhängig voneinander diese zentralen Themen der Gesellschaft behandeln, und das ist etwas, das in jedem Land und in jedem Kulturkreis, in dem Lyoness tätig ist, auf großes Interesse, große Unterstützung und großen Bedarf stößt.

Golf Week: Wie wird sich Lyoness in den Event Lyoness Open einbringen? Was dürfen sich die Zuschauer von Ihnen erwarten?

Vorbach: Unser Ziel als Hauptsponsor ist es natürlich, einen neuen Auftritt zu finden und mehr mit den Zuschauern in Interaktion zu treten. Da gibt es einige Überlegungen, dazu kann ich aber derzeit noch nicht allzu viel sagen. Wir wollen auf jeden Fall nahe am Zuschauer sein.

Golf Week: Ist es geplant, auch vermehrt Spieler unter Vertrag zu nehmen?

Vorbach: Wir unterstützen ja bereits im zweiten Jahr Jürgen Maurer. Ich finde das Thema Schüco natürlich sehr spannend, da einige zugkräftige Spieler ins Boot geholt wurden. Im Moment ist so ein Engagement jedoch nicht geplant.

Golf Week: Wie würden Sie Ihre persönliche Golfaffinität beschreiben?

Vorbach: Ich bin auch privat mit Leib und Seele Golfer. Und auch für uns im Unternehmen ist Golf eine wichtige B2B-Plattform, da man mit Entscheidungsträgern gemeinsam aktiv ist und die Interessen teilen kann. Man kann auf dem Golfplatz über Geschäfte sprechen oder einfach nur Golf spielen und es genießen. Ich freue mich, dass wir hier in Graz eine großartige Kooperation mit dem Golfclub Thalersee haben und uns dort die Möglichkeit offen steht, als Unternehmen ein „Corporate Golf-Package“ anzubieten. Alle unsere Mitarbeiter haben die Möglichkeit, dort zu tollen Konditionen Golfunterricht zu nehmen, Greenfee zu spielen oder Mitgliedschaften zu erwerben. Der Platz ist nur 15 Minuten von unserer Unternehmenszentrale entfernt.

Golf Week: Wenn Sie sich einen „Dream Foursome“ zusammenstellen könnten, wer wäre in Ihrem Flight?

Vorbach: Zum einen auf jeden Fall mein Sohn, der gerade mal acht Jahre alt ist, aber schon sehr begeistert Golf spielt. Zum anderen Tiger Woods, dessen Leistungen den Golfsport sehr stark geprägt haben. Eine Sportpersönlichkeit, die mich mein ganzes Leben lang fasziniert hat, ist Muhammed Ali, den hätte ich noch gerne dabei.

Markus J. Scheck

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