Alle lieben Beau - 17-jähriger Publikums-Liebling

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Traditionell gehören die US Open zu den schwersten Turnieren des Jahres. Ein Jahrhundertscore wie der von Rory McIlroy 2010 kommt höchst selten vor, meist liegt der Turniersieger um Level Par.

Von den teilnehmenden Amateuren wird aufgrund der schweren Bedingungen recht wenig erwartet, doch dieses Jahr drehten die Non-Pros den Spieß gehörig um.

Beau sorgt für Aufsehen

Allen voran ein 17-jähriger Amerikaner mit dem Namen Beau Hossler. Über mehr als drei Tage lang hielt sich Hossler hartnäckig in den Top 10 des Feldes.

Während sein Kollege Andy Zhang (14) aus China für den Rekord als jüngster US-Open-Teilnehmer aller Zeiten sorgte, aber dann deutlich am Cut scheiterte, begeisterte Hossler die Massen.

Schier unbeeindruckt von den Tausenden von Fans schlenderte Hossler über den Platz und erhielt erst auf den letzten neun Bahnen des Turniers einen Dämpfer.

Bis dahin lag Beau dank spektakulärem Spiel bei fünf über Par auf Top-10-Kurs, ehe ihm ein Bogey- Par-Doublebogey-Finish von diesem abbrachte.

Spieth bester Amateur

Mit +9 im Clubhaus verlor Hossler dann auch noch den Titel des besten Amateurs an seinen Kumpel Jordan Spieth, der dank eines tollen Wochenendes mit Runden von 69 und 70 (damit wären sowohl Graeme McDowell als auch Jim Furyk US-Open-Champion geworden) sieben über Par ins Clubhaus rettete.

Standing Ovations für Hossler gab es an der 18 trotzdem, denn dem Publikum hat der furchtlose Auftritt des Teenagers sehr gefallen.

"Ich bin nicht enttäuscht, denn es gab so viel Positives diese Woche. Außerdem habe ich ja noch Zeit, bevor ich mit dem Golf meinen Lebensunterhalt verdienen muss“, gab sich der 17-Jährige dann auch ganz locker.

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