Wer ist hier der Boss

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Es gibt wohl kaum jemanden, der Martin Kaymer nicht sympathisch findet.

Und dennoch haben so manche Journalisten und Fotografen ihre liebe Not mit dem 26-jährigen Ausnahmegolfer. Denn der Deutsche, der 65 Tage lang die Weltrangliste anführte, gilt als introvertiert, zurückhaltend und bescheiden.

Sozusagen der perfekte Schwiegersohn ohne Ecken und Kanten, wilde Gesten oder freche Sager. Selbst bei seinem historischen Sieg bei der mit 5,8 Millionen Dollar dotierten World Matchplay Championship, der ihn zur Nummer 1 der Welt machte, blieb der gebürtige Düsseldorfer zurückhaltend, ja nahezu stoisch – ohne große Siegerposen oder Emotionsausbrüche am 18.Loch.

Er zog lediglich galant seine Kappe und lächelte. Dass er auch anders kann, zeigte Kaymer vergangene Woche bei einer exklusiven Hugo-Boss-Party hoch über Münchens Dächern, bei der er seine Qualitäten als Golf-Shootingstar gleich in doppelter Hinsicht unter Beweis stellte.

Shootingstar Kaymer

200 geladene Gäste und jede Menge Journalisten folgten dem Ruf von Gastgeber Hugo Boss und fanden sich in der Turnierwoche der BMW Open auf einer Dachterrasse eines privaten Luxus-Lofts inmitten der Münchener Innenstadt zum launigen Sommerfest ein.

Das deutsche Modelabel tritt seit Jahresbeginn als Sponsor des deutschen Paradegolfers international in Erscheinung, und wie sich die Gäste des Boss-Events selbst überzeugen konnten, scheint die Chemie dieser Partnerschaft tatsächlich zu stimmen.

Selten sah man Martin Kaymer derart gelöst und entspannt. Und dies trotz Jetlegs und BMW-International-Open-Turnierstresses.

Kaymer präsentierte sich der illustren Gästeschar an der Seite von Moderator Norbert Dobeleit gut gelaunt und gesprächig und überraschte mit einem Trickshotvideo, das Kaymer in einer ganz ungewohnten Rolle – der des ausgelassenen Spaßvogels – zeigt.

Trickshotvideo mit Heli-HiO

In dem mit Hugo Boss gemeinsam gedrehten Trickshotvideo – das auch auf YouTube und auf Martin Kaymers neuer Homepage (siehe Artikel links) zu sehen ist – liefert Kaymer eine Talentprobe ab, wenn auch bei der ein oder anderen Szene ein wenig in die Trickfilmkis¬te gegriffen wurde.

Der ansonsten so kontrollierte 26-Jährige schießt dabei aus einem fliegenden Helikopter auf ein Grün – und locht zum Heli-Hole-in-one ein, chippt über ein junges Mädchen im Liegestuhl hinweg in ein Pool und schlägt in der Münchner Innenstadt mit rohen Eiern ab.

Und hat dabei jede Menge Spaß. „Ich mach für gewöhnlich keine so dummen Aktivitäten“, beschwichtigte Kaymer gleich im Anschluss, „aber es hat Spaß gemacht.“

Und das harte Training derart ungewöhnlicher Spielsituationen machte sich sogleich bezahlt, galt es doch für die aktuelle Nummer drei der Weltrangliste an diesem Abend bei einer Hole-in-one-Competi¬tion live sein golferisches Können unter Beweis zu stellen.

Siegespose inklusive

Vom Dach der Terrasse sollte Kaymer auf ein künstlich angelegtes Grün auf dem gegenüberliegenden Häuserdach spielen. Drei Versuche wurden ihm gewährt, und er machte es durchaus spannend – erst beim dritten Versuch traf sein Ball das etwa 30 Meter tiefer gelegene Dach und fiel unter tosendem Applaus zum Hole-in-one.

Die Emotionen gingen hoch, Kaymer jubelte und bot Journaille und Zuschauern eine ungewohnt stürmische und emotionale Siegespose.

Wie gesagt – dieser junge Mann hat nicht nur das Zeug zum Weltgolfstar, sondern auch zum Shootingstar. „In diesem Jahr habe ich eines meiner Ziele erreicht“, so Kaymer im anschließenden Gespräch mit Norbert Dobeleit, „indem ich die Nummer eins der Welt geworden bin.

Leider habe ich es aber noch nicht geschafft, bei einem Turnier ein Hole-in-one zu schlagen. Vielleicht war der Schlag heute ein gutes Omen und es klappt in dieser Woche bei den BMW International Open“, bemerkte Kaymer zu seinem Traumschlag am Dach augenzwinkernd.

„München ist immer ein ganz besonderes Turnier. Es ist ein schönes Gefühl für mich, nach Hause zu kommen und vor vielen Fans und mit toller Unterstützung zu spielen“, so Kaymer.

Preview auf Golfserie

Neben dem Blick auf Deutschlands besten Golfer konnten die Gäste auf der aus allen Nähten platzenden Dachterrasse auch einen Blick auf die ersten Musterteile der neuen exklusiven Martin Kaymer Special Edition erhaschen, die erst im März 2012 im Handel erhältlich sein wird.

Diese eigene Pro-Linie der Premiumsportswear- & Lifestyle-Kollektion Boss Green wird als reine Golfkollektion derzeit gemeinsam mit – und für – Testimonial Martin Kaymer designt. Auch ein eigenes Kaymer-Logo ist für diese Special Edition geplant.

Kaymers Lieblingsfarbe Blau ist bei der funktionellen Pro-Kollektion maßgebend, kombiniert mit weißen und roten Akzenten. Nach dem Shooting der aktuellen Boss-Green-Kollektion in Dubai wird Kaymer für seine erste eigene Boss-Kollektion im August erneut als Dressman vor der Linse eines angesagten Modefotografen stehen.

Die Chemie stimmt

Die Chemie zwischen dem introvertierten Golfprofi und seinem neuen Partner Hugo Boss scheint auf jeden Fall zu stimmen – dies war auch beim entspannten Get-together von Claus-Dietrich Lars, Vorstandsvorsitzender der Hugo Boss AG, seiner Ehefrau Iris – natürlich in der Trendmarke Hugo – und Martin Kaymer in München sichtbar.

Münchens Szene am Dach

Nicht nur das Rahmenprogramm der exklusiven Golf- und Modeshow war hochkarätig, auch zahlreiche Stars und Sternchen der Münchner Szene kamen zum Stelldichein über Münchens Dächern.

Die Mischung der Prominenz aus Lifestyle & Sport spiegelte ganz gut die modische Philosophie von Hugo Boss und Boss Green wider.

So mischten sich etwa TV-Moderator Guido Kellermann und seine Frau Casha Schilling ebenso unters Partyvolk wie der Münchner Szenegastronom und Inhaber des israelischen Restaurants „Schmock“, Florian Gleibs und auch Architekt Peter Buchberger, der Mann, der Münchens Szeneclub P1 ein neues Gesicht verpasste.

Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann und seine entzückende Frau Conny Lehmann genossen sichtlich die Sommerstimmung, ebenso der ehemalige deutsche Hockeynationalspieler Stefan Blöcher, der als Direktor des Golf de Andratz auf Mallorca lebt.

Mike Krüger und seine Frau Birgit bewiesen ebenso modische Stilsicherheit wie Münchens Charity-Lady und Geschäftsfrau Andrea Dibelius.

Schauspieler John Friedmann gab sich wie gewohnt von seiner unterhaltsamen Seite und übte Golfschwünge mit den dargebotenen Saté-Spießchen, während sich Kabel-1-Moderatorin Kim Heinzelmann von ihrer – ebenfalls gewohnt – femininen Seite zeigte.

Sportsponsoring made in Germany

Das deutsche Modelabel Hugo Boss tritt seit Jahren aktiv als Sponsor auf. Das sportliche Portfolio weist neben Golf auch Formel 1, Segeln, Tennis, Fußball und DTM auf.

Neben Martin Kaymer, den seit Beginn des Jahres eine langfristige Partnerschaft mit Hugo Boss verbindet, assoziiert man auch Namen wie Nick Watney, Henrik Stenson, Ben Crane, Oliver Wilson mit dem Unternehmen aus Metzingen.

Auch als Turniersponsor tritt Hugo Boss in den letzten Jahren verstärkt international in Erscheinung, so etwa gerade wieder bei den BMW International Open oder aber der BMW PGA Championship und der UBS Hongkong Open.

Nina Weidinger

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