Wiesberger hofft auf US Open

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"Guter Dinge, dass ich eine starke Woche habe"

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Gute Proberunden und perfekte Schläge in der Vorbereitung haben den Optimismus Bernd Wiesbergers vor seinem Heimturnier gesteigert.

Der 28-jährige Golfprofi ist zuversichtlich, bei den Lyoness Open in Atzenbrugg um den Sieg mitzuspielen.

Er hat dieses Turnier 2012 gewonnen, bekommt ab Donnerstag aber u.a. in Titelverteidiger Joost Luiten (NED) und Miguel Angel Jimenez (ESP) starke Konkurrenz.

Wiesberger glaubt an starke Woche

Wiesberger hat seit seinem zweiten Platz bei den Malaysia Open in drei Turnieren wechselhafte Leistungen geboten.

Doch das Heimtraining in Bad Tatzmannsdorf hat den Burgenländer bestärkt, vor allem das Üben des kurzen Spiels mit Coach Damian Taylor hat Früchte getragen.

"Die Trainingsrunden waren sehr gut, ich treffe den Ball gut und bin guter Dinge, dass ich eine starke Woche haben werde", erklärte Wiesberger am Dienstag im Diamond Country Club, der zum fünften Mal Schauplatz des einzigen Turniers der Europa Tour in Österreich (Dotation 1 Mio. Euro, Par 72) ist.

Hoffen auf US-Open-Quali

Der Lokalmatador bezeichnete den Kurs als sehr anspruchsvoll.

"Einige Spieler sind nächste Woche bei den US Open, da sollte der Platz schwierig sein", betonte Wiesberger.

Ihm selbst kommt das Set-up entgegen und der dreifache Turniersieger hofft auch noch, in letzter Minute einen Startplatz für die US Open zu ergattern.

"Ich hoffe, dass ich mich mit einem sehr guten Ergebnis am Ende der Woche noch zu den US-Open-Spielern zählen darf", sagte Wiesberger.

Jimenez in Top-Form

Der Niederländer Luiten und der Spanier Jimenez haben ihre Startplätze für die Open in Pinehurst (North Carolina) hingegen schon sicher.

Jimenez hat jüngst mit 50 Jahren erstmals "seine" Spanien Open gewonnen und war Vierter im Masters in Augusta, dem ersten Major-Turnier der Saison.

In seiner aktuellen Topform zählt der seit Mai in dritter Ehe mit einer Österreicherin verheiratete Andalusier zu den Favoriten.

Luiten will Titel verteidigen

Luiten definierte am Dienstag im Gegensatz zu Wiesberger sein Ziel ganz klar.

"Der Platz kommt mir entgegen, ich war hier schon Erster und Dritter, das Ziel ist es, zu gewinnen."

Der 28-Jährige weiß freilich um die Stärke der Konkurrenz.

"Es ist ein starkes Feld, Bernd ist ein gefährlicher Spieler und Miguel hat in den vergangenen Monaten sehr gut gespielt. Aber ich konzentriere mich auf mich selbst."

Dass er erstmals als Titelverteidiger in einem Turnier antritt, sei etwas Besonderes, meinte Luiten. "Aber deswegen verspüre ich keinen größeren Druck."

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