Prägant und Steiner auf Rang 23.

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Stockdunkel war es heute noch auf der Insel Hainan, als Roland Steiner und Florian Prägant ihren Arbeitstag auf der Driving Range begannen.

Für die beiden Österreicher sollte der dritte Turniertag bei dem mit 7,5 Millionen Dollar dotierten 56. World Cup of Golf zum vorläufigen Höhepunkt werden.

An der Seite des schwedischen Tour-Stars Robert Karlsson und zweifachen Saisonsiegers Alexander Noren zauberte das ÖGV-Duo eine 65er-Runde (-7) auf die Fairways und Grüns in Mission Hills und geht bei 10 unter Par von Platz 23 aus in den Finaltag.

"Konzentriert und fehlerfrei"

Die Österreicher waren am Samstag nicht nur spielerisch top, sondern mit ihren eigens angefertigten rotweiß gestreiften Hosen auch ein optischer Blickfang. „Wir haben uns für den heutigen ‚Moving Day‘ einiges vorgenommen, und am Ende können wir wirklich stolz auf unsere Leistung sein“, resümierte ein zufriedener

Florian Prägant. Der Kärntner startete den Birdielauf der Österreicher auf den Löchern 2 und 6. „Wir haben von Beginn an sehr konzentriert und fehlerfrei gespielt und vor allem auch endlich Putts gelocht. Diese Putts haben uns in den vergangenen Tagen leider gefehlt, aber heute hat es dann mit dem Rhythmus gepasst“, so Prägant weiter.

Birdie-Flut der Österreicher

Auf Loch Nummer 7 spielten beide Österreicher das Birdie, danach lochte Prägant auch noch seinen drei Meter Birdie-Putt auf Loch Nummer 8 zum zwischenzeitlichen Score von 4 unter Par.

Auf den Backnine war es dann Roland Steiner, der das erste Birdie für das rot-weiß-rote Team scorte. Auf Loch Nummer 11 schlug Steiner sein 5er-Eisen aus knapp 200 Metern auf fünf Meter zur Fahne und nutzte auch diese Chance.

Weitere Birdies durch Prägant auf Loch Nummer 12 und Steiner auf Loch 14 brachten die Österreicher auf 7 unter Par.

"Unser langes Spiel war perfekt"

Eng wurde es für das ÖGV-Duo noch einmal auf Loch 18: Prägant bugsierte den zweiten Schlag ins Wasser, womit Steiner einen 4-Meter-Putt zum Par verwerten musste.

Steiner: „Diesen Putt zu versenken, war extrem wichtig. Wir wollten nach drei Tagen unbedingt zweistellig unter Par sein. Daher musste der Putt rein. Damit haben wir auch noch mit einem Erfolgserlebnis die Runde beenden können. Heute hat es richtig Spaß gemacht."

"Unser langes Spiel war perfekt, die Putts haben ihr Ziel gefunden, und wir haben auch unsere schwedischen Flightpartner im Griff gehabt“, zog Steiner zufrieden Bilanz.

Als 23. in den Finaltag

Die Schweden spielten eine 66-er Runde (-6) und liegen nun schlaggleich mit Österreich auf Rang 23. Für Steiner und Prägant scheint am morgigen Finaltag ein Ergebnis unter den Top 15 durchaus realistisch.

„Wir sind nur drei Schläge zurück und selbst die Top 10 sind mit 5 Schlägen Rückstand noch möglich. Der klassische Vierer liegt uns, richtig tiefe Scores sind durchaus in Reichweite. Wir werden auf jeden Fall alles geben und am Ende sehen wir ja, was dabei rauskommt“, meinte Prägant.

An der Spitze kam es zu einem Führungswechsel: Irland mit Graeme McDowell und Rory McIlroy liegt nun mit 21 unter Par in Führung. Auf Rang zwei folgen mit jeweils zwei Schlägen Rückstand Deutschland, Südafrika und die USA.

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