Luke Donald steht vor einer Premiere

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Der Brite Luke Donald, die Nummer eins der Weltrangliste im Golf, hat eine Premiere im Visier.

Donald möchte als erster Golf-Profi überhaupt die Saison-Wertungen in Nordamerika und in Europa für sich entscheiden.

Auf der US-PGA-Tour führt er mit 5,837 Millionen Dollar knapp vor Webb Simpson (USA/5,768), ab Donnerstag könnte er im Madrid Masters, bei dem auch Markus Brier abschlägt, seine überlegene Führung in Europa (fast 1,3 Mio. Euro Vorsprung auf Rory McIlroy/NIR) ausbauen.

Tiger Woods bestreitet in Kalifornien sein erstes Turnier seit zwei Monaten.

Geburt steht vor der Tür

"Es würde viel für mich bedeuten, beide Ranglisten anzuführen, darum habe ich auch ein Auge darauf, wo die Konkurrenten spielen", erklärte der 33-jährige Engländer.

In Europa scheint der Polster bei einem Jahresverdienst von bisher 3,839 Millionen Euro genügend dick, in den USA muss Donald bei vier ausständigen Turnieren aber um die Führung bangen.

Nicht zuletzt wegen der in fünf Wochen bevorstehenden Geburt seines zweiten Kindes hat er heuer kein weiteres US-Turnier geplant, könnte aber noch eines spielen, falls sich auch Simpson dazu entscheidet.

Dem Türöffner treu geblieben

Bei dem mit nur einer Million Euro dotierten Madrid Masters auf dem neuen El-Encin-Kurs, 35 km nordöstlich der Hauptstadt, tritt Donald als Titelverteidiger an.

"Dieser Sieg im Vorjahr war der erste nach einer harten Zeit und hat mir viele Türen geöffnet, daher komme ich trotz meines dichten Programms zurück", erklärte Donald.

Große Herausforderung

Brier versucht, den jüngsten Aufwärtstrend zu prolongieren. "Die Grüns sind extrem, riesige Wellen und wilde Formen, es wird brutal schwierig, die richtigen Plateaus zu treffen", erklärte der Wiener nach einer Proberunde auf dem Par-72-Kurs.

Mit einem Top-Ten-Resultat würde er sich für das Portugal Masters qualifizieren, bei dem Bernd Wiesberger und Martin Wiegele nach einwöchiger Pause wieder ins Geschehen eingreifen.

Comeback von Woods

Woods kehrt nach rund zwei Monaten in San Martin (5 Mio. Dollar) auf die PGA-Tour zurück.

Er spielt nicht zuletzt auf Wunsch des US-Teamkapitäns Fred Couples, der den heuer lange verletzt gewesenen früheren Ranglisten-Ersten vor dem Präsidenten-Cup Mitte November in Australien noch einmal in Aktion sehen wollte.

Woods, der diese Woche erstmals seit 1996 nicht mehr unter den besten 50 der Welt aufscheint, hat seit Mitte August kein Turnier gespielt und seit fast zwei Jahren nicht mehr gewonnen.

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