Flacco erwartet einen Geldregen

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Super-Bowl-MVP Flacco erwartet Geldregen

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Nach dem Triumph in der Super Bowl XLVII am Sonntag in New Orleans geht es für die Baltimore Ravens darum, den Kern ihres Erfolgsteams beisammen zu halten.

Mit Verteidigungsstar Ray Lewis hat eine Galionsfigur bereits ihre Karriere beendet.

Dazu läuft der Vertrag von Quarterback Joe Flacco aus, der beim 34:31-Zittersieg im Finale gegen die San Francisco 49ers zum wertvollsten Spieler (MVP) gewählt worden ist.

"Baltimore ist eine großartige Stadt"

Flacco will dem Champion treu bleiben, könnte damit zu einem der bestbezahlten Spieler der Liga avancieren.

"Ich bin ziemlich optimistisch, aber bei solchen Verträgen können immer viele verrückte Dinge passieren", erklärte der 28-Jährige am Montag in einer Pressekonferenz.

"Ich erwarte aber keine großen Probleme. Ich liebe es, in Baltimore zu sein. Es ist eine großartige Stadt."

Von Durchschnitt zu "Joe Cool"

Seit fünf Jahren führt Flacco die Ravens-Offense. Nach Auslaufen seines Rookie-Vertrages könnte ihn Baltimore für jährlich rund 20 Millionen Dollar (14,8 Mio. Euro) weiterhin an sich binden.

Nach Jahren, in denen er als Durchschnitts-Quarterback abgetan worden war, hat sich Flacco spätestens in dieser Saison mit fehlerlosen Leistungen im Play-off ins Rampenlicht gespielt.

Flacco erwarf in vier Spielen gegen die Topteams aus Indianapolis, Denver, New England und San Francisco insgesamt 1.140 Yards und elf Touchdowns, drei davon in der ersten Hälfte der Super Bowl.

Dass dem auch in Drucksituationen keine einzige Interception (Ballverlust durch Wurf zum Gegner) gegenübersteht, brachte Flacco den Beinamen "Joe Cool" ein.

Head Coach zuversichtlich

Baltimores Cheftrainer John Harbaugh geht davon aus, den neuen Starquarterback auch in der kommenden Saison zur Verfügung zu haben.

Der erste große Titel soll Flacco nicht verändert haben. "Er wird genauso arbeiten, wie wenn er das Spiel verloren hätte. Er wird genauso motiviert und entschlossen sein. Das ist eines der Dinge, die ihn so großartig machen", lobte Harbaugh.

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