Romo wirft die Cowboys den Bears zum Fraß vor

Aufmacherbild
 

Die Chicago Bears feiern im Monday Night Game des 4. NFL-Spieltags einen klaren 34:18-Sieg bei den Dallas Cowboys.

Den Bears gelingt damit ihr dritter Saisonsieg, der erste in dieser Spielzeit in der Fremde.

Für die Cowboys stehen nach vier Spieltagen zwei Siege und zwei Niederlagen zu Buche.

Im Duell im Cowboys Stadium in Arlington sorgen vor allem die Quarterbacks für den Unterschied.

Cutler top, Romo flop

Die Bears können sich in den entscheidenden Phasen auf Jay Cutler verlassen.

Der 29-Jährige bleibt ohne Interception und wirft 275 Yards und zwei Touchdowns.

Sein Gegenüber Tony Romo erwischt hingegen einen rabenschwarzen Tag.

Der Routinier, der sooft schon zum Matchwinner für seine Franchise avancierte, serviert dem Gegner diesmal den Sieg fast auf dem Silbertablett.

Romo-Blackouts und Oldie-Power

Der Dallas-Quarterback wirft zwar insgesamt 307 Yards, lässt aber fünf Interceptions zu, von denen zwei zu Touchdowns führen.

Im Finish wird Romo die Höchststrafe zuteil. Der 32-Jährige wird durch Kyle Orton ersetzt, der zudem noch einen Touchdown-Pass liefert.

Auf Seiten der Bears spielen auch die über 30-Jährigen an diesem Abend eine gewichtige Rolle.

Linebacker Lance Briggs mobilisiert bei seinem Lauf in die Endzone nach einer Interception alle Kräfte.

Auch "Oldie" Charles Tillmann gelingt nach einem Fehlversuch von Romo ein Touchdown.

"Herausragende Defense"

"Viele unserer alten Jungs spielen zur Zeit richtig gut", zollt Briggs auch seinen Kollegen älteren Semesters nach seinem 74-Yard-Lauf Respekt.

Vor allem die Defense erfüllt die Erwartungen von Trainer Lovie Smith und zwingt Romo zu einem Fehler nach dem anderen.

"Das war einfach ein herausragendes Spiel unserer Defensive. Es hatte den Eindruck, als hätte jeder was zu sagen. Was ist mit Lance Briggs? Von euch hat wohl keiner gewusst, dass er so schnell laufen kann."

Während die Bears jubeln, schrillen bei den Cowboys die Alarmglocken. Wieder einmal.

"Das muss ein Weckruf für uns sein"

"Das muss ein Weckruf für uns sein. Das sage ich nicht nur lässig dahin. Es muss so sein", findet Tight End Jason Witten passende Worte.

Immerhin ist die Franchise aus Dallas eines der Teams, das bisher die wenigsten Punkte erzielen konnte.

Außerdem warten in den kommenden fünf Duellen gleich vier Auswärtsspiele.

Nach seinen Blackouts gegen die Bears benötigen die Cowboys dann auf jeden Fall wieder einen Tony Romo in Normalform.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen