Wozu ein Huddle?

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Ravens legen Bilderbuchstart hin

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Die Baltimore Ravens machen in der neuen Saison dort weiter, wo sie in der vergangenen aufgehört haben.

Das Team aus Maryland macht im Monday Night Game die Cincinnati Bengals mit 44:13 (10:0, 7:10, 17:3, 10:0) regelrecht platt.

Im zweiten Match des Abends gewinnen die San Diego Chargers dank einer starken Defensiv-Leistung bei den Oakland Raiders mit 22:14.

Keine Zeit zum Verschnaufen

Der Schlüssel zum Bilderbuchstart der Ravens setzt sich aus zwei Komponenten zusammen. Zum einen die No-Huddle-Offense.

Die neue Angriffsstrategie Baltimores bekommt den Bengals, die schnell mit 0:14 im Hintertreffen liegen, gar nicht.

Zum anderen ist es ein bestens aufgelegter Joe Flacco. Dem Quarterback, der 21 von 29 Pässe an den Mann bringt und auf 299 Yards sowie zwei Touchdowns kommt, spielt freilich die überforderte Defense in die Hände.

"Das hohe Tempo hat uns natürlich geholfen. Dadurch konnten wir sie am Wechseln hindern und bekamen mehr Zeit für unsere Pässe", erklärt der 27-Jährige.

"Es ist augenscheinlich, dass bei uns fast alles funktioniert hat. Einen besseren Start in die Saison hätten wir uns kaum wünschen können."

NFL-Rekord durch Reed

Nur kurz keimt bei den Bengals Hoffnung auf, als die sonst so starke Ravens-Defense die Gäste auf 13:17 herankommen lässt. In der zweiten Hälfte erzielt Baltimore aber binnen sechs Minuten 24 Zähler, was die Entscheidung bringt.

Running Back Ray Rice steuert zwei Touchdowns bei und Safety Ed Reed retourniert eine Interception von Cincinnati-Quarterback Andy Dalton (221 Yards) in die Endzone.

Reed stellt mit 1.497 Return-Yards nach abefangenen Bällen einen neuen NFL-Rekord auf. Der 34-Jährige übertrifft die bisherige Nummer eins, Rod Woodson, der 1.483 auf dem Konto hat.

Ebenfalls einzigartig: Die Ravens sind das fünfte Team, das es auf über 40 Punkte bringt. Das gab es an einem ersten NFL-Spieltag noch nie.

Vielbeschäftigter Kaeding

Im innerkalifornischen Duell zwischen Oakland und San Diego profitieren die Gäste von haarsträubenden Fehlern der Raiders bei Punts.

Gleich drei davon führen direkt zu Field Goals der Chargers.

Dass die Niederlage nicht deutlicher ausgefallen ist, verdankt Oakland einem Tochdowns in letzter Minute mit anschließender Two-Point-Conversion.

Nicht seinen besten Tag erwischt Chargers-Spielmacher Philip Rivers. Zwar kommen 24 seiner 33 Pässe für insgeamt 231 Yards an, doch streut der Quarterback auch den einen oder anderen Fehler ein.

Receiver Malcom Floyd gelingt der einzige Touchdown der Chargers, denen Running Back Ryan Matthews wegen einer Schulterverletzung fehlt. Für die restlichen Punkte sorgt Kicker Nate Kaeding.

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