Das Powerranking der NFL

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NFL-Powerranking nach Week 7

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So schnell können in der NFL die ersten sieben Wochen um sein.

Bald ist Weihnachten, Leute!

Das Gute daran: Mitten in der Saison weiß man bei vielen Teams bereits, wo die Reise hingehen dürfte. Es besteht jedoch auch noch genügend Zeit, um die eigene Saison entweder zu retten oder weiter zu verbessern.

Außerdem verspricht die Spielzeit 2014 eine besonders spannende zu werden. Einige der üblichen Verdächtigen unter den Spitzenteams schwächeln, dafür schneiden andere überraschend gut ab. Soll heißen: Die Spitze ist noch enger zusammengerückt.

Die ganze Spitze? Nein. Mit den Denver Broncos gibt es einen Favoriten, der sich weiterhin erlaubt, seiner Rolle gerecht zu werden.

Nach drei Wochen Pause ist es wieder an der Zeit, die aktuellen Kräfteverhältnisse in der NFL einzuordnen - wie gewohnt im LAOLA1-Powerranking.

(Anmerkung: In Klammer befindet sich die Platzierung des jeweiligen Teams im Powerranking nach Week 4)

1 (2) DENVER BRONCOS (5-1): Gibt es derzeit eigentlich ein Haar in der Suppe? Wenn ja, ist es tendenziell Jammern auf hohem Niveau. Peyton Manning spielt wie ein 25-Jähriger und könnte noch mehr Geld verdienen, wenn er seine Karriere auf der Stelle beendet und zum Ratgeber-Autor, wie man in seinem Alter noch so jugendlich frisch agiert, umsattelt. Die Konkurrenz würde es ihm danken. 510 Touchdown-Pässe – und es werden noch viele, viele folgen – sind jedenfalls eine fantastische Leistung. Die Verbesserung eines solch sagenhaften Rekords ist immer auch eine gute Gelegenheit, um innezuhalten und zu begreifen, was dieser Mann eigentlich geleistet hat. Aber alleine geht gerade im Football gar nichts, die Mannschaft um ihn herum ist gespickt mit Könnern wie Demaryius Thomas, der seit der Bye-Week on fire ist (im Schnitt 174 Receiving Yards). Gute Offenses hatte Peyton in seiner Karriere schon viele, trotzdem steht er mit „nur“ einem Super-Bowl-Ring da. Ob er in Indy jemals eine Defense hatte, die auf der Niveau der 2014er-Version der Broncos agierte? Unglaublich, wie die Rückkehr von Von Miller und die Verpflichtung von DeMarcus Ware etwa den Pass Rush beflügelt haben. Miller führt die NFL mit acht Sacks an. Zum Vergleich: Es gibt sechs Teams, die als Ganzes weniger haben als Miller im Alleingang.

2 (11) DALLAS COWBOYS (6-1): Beim letzten Powerranking vor drei Wochen waren wir noch ein bisschen vorsichtig. Nach den vergangenen Jahren voller Pleiten, Pech und Pannen dauert es eben ein bisschen länger, bis man das Vertrauen zurückgewinnt. Nach sechs Siegen in Serie halten wir jedoch fest, dass die Cowboys „for real“ sind. Vor allem der Sieg in Seattle war natürlich ein Statement. In Dallas sieht man heuer, wie wichtig in der NFL gutes Coaching ist. Nicht auszuschließen, dass die „Boys“ in den vergangenen Jahren talentiertere Roster hatten, heuer werden die „Puzzle-Teile“ effizienter zusammengefügt. DeMarco Murray etwa ist ja alles, nur kein Newcomer. Nur wird ihm nun mehr Verantwortung übertragen. Ein Beispiel: In bisher sieben Spielen durfte er 187 Mal den Ball tragen, 2013 waren es in 14 Spielen 217 Mal – als nur 30 Mal mehr. 2012 waren es in zehn Spielen 161 Mal, 2011 in 13 Spielen 164 Mal – im Vergleich zu diesen beiden Jahren hat der 26-Jährige also bereits „Überstunden“ eingelegt. Dabei sind wir noch nicht einmal bei Saison-Halbzeit angelangt. Mit effektivem Laufspiel lässt sich auch die Uhr besser kontrollieren. Das Engagement von Scott Linehan als Coach in der Offensive und die Beförderung von Rod Marinelli zum Defensive Coordinator haben sich bislang also definitiv ausgezahlt. Beide haben Head-Coach-Erfahrung und sind dem bisweilen unglücklichen Jason Garrett eine Stütze. Denn, bei allem Lob für die Offense: Was Marinelli bislang aus der Defense, der etwa Sean Lee wegen eines Kreuzbandrisses fehlt, herausholt, verdient Beachtung. Da waren vor Saisonstart ganz andere Befürchtungen zu hören.

3 (10) INDIANAPOLIS COLTS (5-2): Die Vergabe von Rang drei war diesmal zugegeben schwer. Hierfür gab es auch einige andere Kandidaten, für die es gute Argumente geben würde. Aber der Eindruck dieser 27:0-Demütigung von Cincinnati ist noch frisch. Okay, die Bengals agierten ohne A.J. Green, haben aber trotzdem genügend offensive Waffen, um zumindest anzuschreiben. Über Andrew Luck und seine Offense müssen wir nicht zu viele Worte verlieren, die kann konstant punkten. Wenn jedoch die Defense dieses Level hält, könnte Indy in der AFC richtig heiß werden. Fünf Spiele dauert die Siegesserie der Colts bereits und in dieser Phase haben die Gegner nur acht von 51 Third Downs gegen die Colts verwertet. Wer es in einer gewissen Regelmäßigkeit schafft, den Gegner vom Platz zu bekommen, erleichtert sich das Leben natürlich ungemein.

4 (4) ARIZONA CARDINALS (5-1): Wir dürfen an dieser Stelle Werbung für unseren Touchdown Tuesday machen, wo „mundafinga“ Woche für Woche die Lage der Cardinals-Nation einschätzt. Und die ist durchaus positiv. Die einzige Saison-Niederlage kassierte man in Denver, wo im Spielverlauf sogar der dritte QB ran musste. Ansonsten fand dieses Team bisher stets Wege, um zu gewinnen, auch knappe Partien, und präsentiert sich dabei durchaus vielseitig. Während die Passverteidigung – zumindest statistisch – zu den schwächeren der Liga gehört, lässt keine Laufverteidigung der NFL weniger Yards zu, und es schadet bekanntlich nicht, einen Gegner ein wenig eindimensional zu machen. Alles in allem ist dies eine starke Defense. Offensiv gibt neben der Rückkehr von QB Carson Palmer vor allem die positive Entwicklung von RB Andre Ellington Rückenwind. Der erläuft zwar im Schnitt nicht übertrieben viele Yards, ist jedoch ein wichtiger Faktor im Passspiel. Nun warten interessante Matchups gegen Philadelphia und Dallas. Besteht Arizona auch diese beiden Prüfungen, könnte es in der toughen NFC West verdammt gut aussehen.

5 (9) PHILADELPHIA EAGLES (5-1): Zu null fegten die Eagles vor ihrer Bye-Week Division-Rivale New York Giants vom Platz. 27:0, um genau zu sein. Das sagt uns einerseits, dass die Defense ihren Job gemacht hat. Die ist zwar nach wie vor nicht die vertrauenswürdigste, agiert aber zumindest opportunistisch, hat bereits vier Touchdowns zum bisherigen Erfolg beigetraten. Andererseits kam LeSean McCoy besser zur Geltung. Und geht es dem Running Back gut, steigt die Chance enorm, dass es auch Philly gut geht. McCoy wiederum litt unter groben O-Line-Problemen, die man langsam aber sicher in den Griff zu bekommen scheint. Das Gastspiel in Arizona am Wochenende ist fraglos ein richtungsweisendes. Die Eagles sind sicher ein Team, das man auf der Rechnung haben sollte, sie müssen es jedoch erst einmal hinbekommen, mit den Cowboys Schritt zu halten. Die beiden Duelle mit „Americas Team“ versprechen Highlights des letzten Saison-Drittels zu werden.

Russell Wilson muss sich zurzeit selbst verteidigen

6 (1) SEATTLE SEAHAWKS (3-3): Reden wir nicht lange um den heißen Brei herum. Die Frage, wo man die Seahawks nach der jüngsten Schwächephase einordnet, war die schwierigste in diesem Powerranking. In diversen US-Medien purzelten sie aus den Top-10 – dies mag den jüngsten Leistungen entsprechen, ist aber natürlich Quatsch, wenn man ihr Potenzial hernimmt. Die Chancen stehen gut, dass sich Seattle wieder erholen wird, nicht nur weil mit Carolina, Oakland und den New York Giants nun drei schlagbare Gegner warten. Mit dem zu den New York Jets getradeten Superstar Percy Harvin wurde Ballast abgeworfen, der in den vergangenen Wochen offenkundig mehr zur zwischenmenschlichen Belastung wurde, als es von außen den Anschein hatte. Eine konsequente Entscheidung der Verantwortungsträger, die zudem helfen sollte, die zuletzt verlorene offensive Identität mit Power-Running zurückzugewinnen. Zumindest sofern die Gerüchte, dass ein Teil des Lockerrooms Probleme mit QB Russell Wilson hat, nicht zutreffen. Es wäre schade, wenn Neid und Streit dieses an sich tolle Team beeinträchtigen. Apropos toll: Die gefürchtete Defense agierte zuletzt weit unter ihrem Niveau, besitzt aber ohne Zweifel das Potenzial, wieder den gewohnten Schwung aufzunehmen. Der Motor stottert, aber noch ist es zu früh für Panik beim amtierenden Champion.

7 (7) BALTIMORE RAVENS (5-2): Auch bei den Ravens haben wir im Touchdown Tuesday mit „04gruenp“ einen „Stammkorrespondenten“, für dessen Analysen wir sehr gerne eine Leseempfehlung aussprechen. Mitausschlaggebend für die gute Bilanz ist, dass man sich in drei Duellen mit der NFC South bisher nach allen Regeln der Kunst austobte. Deswegen möchten wir uns hier ausnahmsweise auf ein Spiel konzentrieren, das bereits knapp drei Wochen her ist, nämlich das Gastspiel in Indianapolis. Dieses dient nämlich gleichzeitig als Mutmacher und Euphoriebremse. Wie gut sich die Defense über weite Strecken gegen Andrew Lucks Offense schlug, war beeindruckend. In keinem Saison-Spiel ließen die Ravens mehr als 23 Punkte zu, und dabei galt es durchaus annehmbare Offensivreihen zu bekämpfen. Mit im Schnitt 14,9 Gegenpunkten führt man die Liga an. Eine gute Abwehr ist und bleibt die Garantie dafür, dass ein Team in fast jeder Partie zumindest im Rennen bleibt. Dann liegt es an der Offense, auf dieser Basis aufzubauen. Gegen die Colts klappte dies überhaupt nicht. Auch Elite-QBs erwischen schlechte Tage, aber bei Joe Flacco ist die Gefahr, dass er und seine Kollegen nicht in die Gänge kommen, dann doch ein bisschen größer. Aber wehe, er lässt sich selbst von der Leine. Was dann abgeht, konnte man am Weg zur Super Bowl 2013 beobachten, oder jüngst gegen Tampa Bay, als er fünf TD-Pässe in gefühlten dreieinhalb Minuten warf. Wie auch immer: Die AFC-North-Rivalen agieren wankelmütig, und auch vom Schedule her scheint es machbar, genügend Siege für eine Playoff-Qualifikation einzufahren.

8 (12) GREEN BAY PACKERS (5-2): Machen wir uns nichts vor: Zieht Peyton Manning seine Saison durch, wird er zur Abwechslung wieder als NFL-MVP ausgezeichnet werden. Gewohnheitsrecht. Aber wie gut ist eigentlich die bisherige Performance von Aaron Rodgers? 18 TD-Pässen steht gerade einmal eine Interception gegenüber. Der Superstar sezziert gegnerische Defenses auf gewohnt hohem Niveau, brillant unterstützt von Jordy Nelson und Randall Cobb. Anderen Mannschaftsteilen bringen wir noch ein bisschen weniger Grundvertrauen entgegen. RB Eddie Lacy scheint zwar inzwischen einen Gang höher geschaltet zu haben, gelöst hat er die Handbremse jedoch noch nicht. Die Defense präsentierte sich zuletzt verbessert, bleibt jedoch angreifbar, wie man in Miami beobachten konnte. Aber so lange Rodgers in dieser Form agiert…

9 (5) SAN DIEGO CHARGERS (5-2): Mit den eigenen Waffen geschlagen! Kansas City kontrollierte die Uhr und entführte ein wenig überraschend den Sieg aus San Diego. Eine Woche zuvor tat man sich in Oakland schwerer als erwartet. Diese beiden Auftritte hinterlassen zumindest Fragezeichen über die wahre Leistungsstärke der Chargers. Andererseits: Die Offense um Philip Rivers agiert immer noch auf einem beachtlichen Niveau und – machen wir es kurz – bereits am Donnerstag gibt es die Gelegenheit, Antworten zu liefern: Denn das Gastspiel in Denver steht an, danach wissen wir vermutlich mehr.

10 (6) DETROIT LIONS (5-2): Während man nach der Heimpleite gegen Buffalo, bei der man wirklich alles tat, um sich selbst ins Knie zu schießen, befürchten musste, dass es sich hier um „die guten, alten Lions“ handelt, lässt die Aufholjagd gegen New Orleans darauf schließen, dass man in Michigan doch den Killerinstinkt entdeckt hat. Irgendwie bleibt es eine verkehrte Welt: Während die Defense Woche für Woche auf einem beachtlichen Niveau agiert (mit im Schnitt 15 Gegenpunkten die Nummer 2 der NFL), kommt die Offense nur schwer in die Gänge. Das Fehlen von Megastar „Megatron“ ist natürlich eine gute Ausrede, aber auch ohne Calvin Johnson sollte es genügend Playmaker geben, um besser als das Dargebotene auszusehen. Besonders litt bislang das Laufspiel, das es im Schnitt nur auf 82,4 Yards brachte – nur Oakland ist in dieser Kategorie schlechter. Die Turnover-Anfälligkeit von QB Matthews Stafford (9 TD-Pässen stehen 6 Interceptions und 1 Fumble gegenüber) haben wir ohnehin schon öfters kritisiert. Sei’s drum: Warum soll sich nicht auch Detroit einmal von der Defense tragen lassen? Vor allem wenn es jederzeit sein kann, dass es im Angriff wieder Klick macht.

11 (14) NEW ENGLAND PATRIOTS (5-2): Nur für den Fall, dass dies jemand glaubte: Die Ära von Tom Brady ist noch NICHT zu Ende. Neun TD-Pässe und null Interceptions lautet seine persönliche Bilanz in den letzten drei Spielen. Daraus resultierten drei Siege, darunter das Schützenfest gegen Cincinnati und der souverän gestaltete, aber nicht so einfache Gang zum AFC-East-Rivalen Buffalo. Dass das Heimspiel gegen Erzfeind New York Jets knapper als erwartet gewonnen wurde, muss nur bedingt beunruhigen. Ärgerlicher ist da schon das Verletzungspech. Stevan Ridley fehlt einem ohnehin nicht bombastischen Laufspiel, und vor allem das Saisonende von Linebacker Jerod Mayo ist ein herber Schlag, weshalb sich unser Patriots-Korrespondent „dellione“ Sorgen um die Patriots-Defense macht. Diese sind verständlich, jedoch gilt es abzuwarten. Der Einfallsreichtum von Bill Belichick und Co. ist nicht zu unterschätzen. Vor wenigen Wochen schien auch schon die Ära von Tom Brady beendet…

12 (8) SAN FRANCISCO 49ERS (4-3): Was für eine Watsch’n in Denver! Ohne Kaliber wie Patrick Willis, NaVorro Bowman, Aldon Smith oder Mike Iupati kann man gegen Denver in Rekord-Laune schon mal schlecht ausschauen. Und das waren beileibe nicht die einzigen Starter, die den Kaliforniern derzeit fehlen. Abgesehen vom Broncos-Spiel schlug sich diese dezimierte Defense zuletzt ohnehin erstaunlich gut. Sorgen macht die O-Line, die bislang kaum in Bestbesetzung antreten konnte, und der für den Rest der Saison nun auch noch Center Daniel Kilgore fehlt. Gutes Blocking ist jedoch eine Grundvoraussetzung für den Spielstil der 49ers, der trotz allem immer noch auf gutem Laufspiel von Frank Gore basiert. Kommt er nicht ins Laufen, wird es schnell einmal holprig. Außerdem gibt es unter Druck bessere QBs als Colin Kaepernick, der sich zwar immer wieder mit seiner Mobilität rettet, aber mit seinen Reads auch gerne einmal danebenliegt. Die Team-Ärzte werden das 2014er-Schicksal mitentscheiden. Die 49ers sind immer noch das einzige Team, das in dieser Saison Dallas und Philadelphia besiegte. An der Qualität sollte es also nicht scheitern. Aber mit zu vielen Backups wird man sich nur schwer drüberretten können. So gesehen kommt die Bye-Week gerade recht. Wenigstens beim Thema der internen Konflikte konnte man den Staffel-Stab an Erzfeind Seattle weiterreichen. Wobei die Seahawks ja bewiesen haben, wie wir inzwischen wissen, dass man die Super Bowl auch gewinnen kann, wenn es einen Tag vor dem Endspiel eine Prügelei unter Spielern gibt…

13 (13) KANSAS CITY CHIEFS (3-3): Wie bitteschön, ging das noch mal, dass Kansas City in Week 1 zu Hause gegen Tennessee verlor? Diese Pleite wirkt von Woche zu Woche absurder. Die anderen beiden Niederlagen resultierten aus den Gastspielen in Denver und San Francisco, wo man schon mal verlieren kann. Besonders wichtig war jedoch der jüngste Erfolg in San Diego, wo man auch gut und gerne hätte verlieren können. Fast jede Saison bietet ein, zwei Spiele, in denen ein Team in die richtige oder falsche Richtung abbiegt. Diese Partie könnte also ein positiver Turning Point für das Team aus Missouri gewesen sein, denn ob man sich bei aller Klasse von einem 2-4-Start erholt hätte? So bleibt man voll im Rennen, hat nun in Heimspielen gegen St. Louis und die New York Jets die Chance nachzulegen und das Rennen um den Vize in der AFC West anzuheizen. Mit dieser kontrollierten Offense und staubtrockenen Defense (Nummer zwei gegen den Pass) erscheint eine erneute Playoff-Qualifikation möglich.

Was ist bloß mit Andy Dalton und seinen Cincinnati Bengals los?

14 (3) CINCINNATI BENGALS (3-2-1): Der Rhythmus, nur alle drei bis vier Wochen ein Powerranking zu veröffentlichen, bietet Vor- und Nachteile. Ein Nachteil ist fraglos, dass man nicht wöchentlich auf Leistungsschwankungen reagieren kann und der Auf- bzw Abstieg zwischen den einzelnen Ausgaben gewaltig sein kann. Mit einer derartigen Bruchlandung, wie sie die Bengals hingelegt haben, war nach diesem starken Start jedoch nicht zu rechnen. In New England vorgeführt, gegen Carolina nicht über ein Remis hinausgekommen und jüngst dieses 0:27 in Indianapolis, das einer Arbeitsverweigerung glich. Stellen wir folgendes außer Streit: Auch ohne A.J. Green muss diese Offense einfach besser ausschauen. Dass gleichzeitig auch noch die Defense implodiert, steht auf einem anderen Blatt Papier. Die zwischenzeitlich zum Super-Bowl-Kandidaten gehypten Bengals abzuschreiben, käme viel zu früh, am guten Talent-Level hat sich nichts geändert. Aber auf Head Coach Marvin Lewis warten einige Hausaufgaben – und mit Baltimore erstens ein unangenehmer Gegner und zweitens ein Divisions-Rivale, der bei einer Niederlage enteilen würde. Das nennt man dann wohl Druck.

15 (23) MIAMI DOLPHINS (3-3): Dieses Team ist besser, als viele glauben. Zuletzt zeigte man das auch. Vor dem souveränen Sieg in Chicago war man gegen Green Play nur drei Sekunden beziehungsweise ein Play vom Sieg entfernt. Der Spielplan ist kein einfacher und für eine Playoff-Qualifikation müsste mehr Konstanz her. Aber wir haben es schon im letzten Powerranking betont: Das ist die Saison, nach der man wissen muss, ob Ryan Tannehill der Franchise-QB ist oder ob man sich umorientieren muss. Derzeit scheint sich der Spielmacher in die richtige Richtung zu entwickeln. Auffällig ist, dass Tannehill mit Read-Option-Spielzügen auch vermehrt als Läufer eingebaut wird. 48 Yards gegen Chicago und 49 Yards gegen Green Bay sind aller Ehren wert.

16 (22) BUFFALO BILLS (4-3): Die Bills sind im Win-Now-Modus und bislang war die Entscheidung, Erstrunden-QB EJ Manuel durch Kyle Orton zu ersetzen, keine falsche. Mit dem Routinier als Ballverteiler wird man zwar keinen Schönheitspreis gewinnen, aber in entscheidenden Situationen zahlt sich seine Erfahrung aus, wie zuletzt gegen Minnesota, als er die Bills im siegbringenden Drive 80 Yards über das Feld führte. Auch in Detroit stand man in einem Krimi auf der siegreichen Seite. Der Verlust des Running-Back-Duos Fred Jackson (für einige Wochen) und C.J. Spiller (für die restliche Saison) schmerzt natürlich. Andererseits agierten die beiden bislang ohnehin nicht in Topform. Die Defense macht bislang ihren Job. Vor allem der Pass Rush bleibt beeindruckend. Mit 24 Sacks führt man die Liga an, die Laufverteidigung rangiert auf dem vierten Platz. Und achja: Haben wir schon erwähnt, dass Sammy Watkins bislang jeden Cent wert ist…?

17 (21) CAROLINA PANTHERS (3-3-1): Meiomei, was für eine Vorführung in Green Bay! Bei diesem Schlachtfest hat vermutlich auch User „enzo_karotti“ gelitten, der uns immer wieder mit Informationen aus dem Panthers-Lager versorgt. Aber bleiben wir bei den Fakten: Der Rückschritt in dieser Saison war ob diverser verlorener Leistungsträger zu befürchten. Rechnet man dies ein, steht Carolina nicht so schlecht da. Die bisherigen Leistungen reichen immer noch zur Führung in der schwachen NFC-South, und der Division-Champion löst bekanntlich das Playoff-Ticket. Konsolidiert man sich defensiv nicht, wird dies jedoch eine schwierige Aufgabe. 24 Touchdowns haben die Panthers in dieser Saison bereits kassiert – ligaweiter Negativwert. Und das, nachdem man in der kompletten Spielzeit 2013 nur 21 hinnehmen musste - damals ligaweiter Bestwert. Manchmal illustrieren Zahlen den Unterschied zwischen der einen und der anderen Saison also doch recht gut. Die Offensive kann diese defensiven Schwächen bislang nicht ausbalancieren. Vor allem Cam Newton agiert zu wankelmütig. Außerdem hat er noch in keiner Partie mehr als zwei TD-Pässe geworfen (diesen Wert erreichte er auch nur zwei Mal). In einer Situation, wo man ob der schwachen Defense kaum als Game-Manager agieren kann und das eigene Laufspiel quasi inexistent ist, nicht gerade ideal.

18 (25) CLEVELAND BROWNS (3-3): Wirklich? 6:24? Gegen die bis dahin sieglosen Jaguars? Nach einem 31:10 gegen Pittsburgh? Obwohl man ob des einfachen Spielplans Anfang November bei 6-2 stehen, sich voll im Playoff-Kampf befinden und das Loser-Image abgestreift haben müsste? Dieser Arbeitsverweigerung schließen wir uns an. Jetzt bitte die Pflichtsiege gegen Oakland und Tampa Bay, dann reden wir das nächste Mal weiter…

19 (19) PITTSBURGH STEELERS (4-3): Ja, das war ein richtig geiler Sieg, dieses 30:23 gegen Houston. Aber lassen wir lieber keine schwarz-gelben Luftballons steigen. Ist damit alles gut? Nein. 73 starke Sekunden (oder eher 73 Sekunden des Totalversagens der Texans) waren der Grund für diesen Sieg. In diesen 73 Sekunden hat auch einmal die Defense ihren Job erledigt und zwei Bälle erobert. Ansonsten bleibt die defensive Seite des Balls das Hauptproblem der Steelers. Offensiv gibt es Waffen, vor allem Antonio Brown agiert in Überform, auch Le’Veon Bell ist einer der verlässlichsten Running Backs der Liga. Dennoch steht man nur mit einer knapp positiven Bilanz da, obwohl man mit Baltimore bislang nur ein Spitzenteam als Gegner hatte. Allzu viel Grund zum Optimismus sehen wir daher noch nicht.

20 (17) CHICAGO BEARS (3-4): So, der #OctoBEAR gilt nur im Touchdown Tuesday, also kann man hier einmal ein paar Dinge erwähnen. Vor allem natürlich meine Entschuldigung bei User „Thory“, dass unser kleiner Jinx letzte Woche nicht so wirklich funktioniert hat. Die Heimpleite gegen Miami könnte der Killer dieser Saison gewesen sein. Und dass es danach offenkundig, vorsichtig formuliert, zu kleineren teaminternen Reibereien gekommen ist, ist nachvollziehbar. Vor allem Brandon Marshall ist stinksauer, dass die Offense den Ball nicht effektiv genug bewegt. Und genau hier liegt das Problem. Die Defense ist nicht die allerbeste, das konnte man erahnen. Aber genau dann muss der Angriff besser in die Bresche springen. Bislang scheint sich dies nur Matt Forte zu Herzen zu nehmen. Jay Cutler bewegt den Ball indes viel zu inkonstant, und das ist bei all den Waffen, die ihm inzwischen zur Verfügung stehen, eigentlich nur schwer zu tolerieren.

Rettet die schwache Division Brees und Co?

21 (20) NEW ORLEANS SAINTS (2-4): Die New Orleans Saints sind voll im Super-Bowl-Rennen. Klingt deppert, ist aber so. Zumindest am Papier. Wer glaubt, dass der Gewinn der NFC South außer Reichweite ist, hat Carolina in Green Bay nicht beim Footballspielen zugesehen. Dies ändert nichts daran, dass die bisherige Saison der Saints ein Desaster ist. Da gibt es genau nichts zu beschönigen. Aber, und das sollte man auch registrieren: New Orleans war im ersten Spiel nach der Bye-Week in Detroit bei einem heißen Playoff-Kandidaten so nah am Sieg dran, dass es beinahe ein Rätsel ist, wie man dieses Spiel noch aus der Hand geben konnte. Die Defense wirkte zumindest verbessert, wobei wir hier von relativ niedrigem Niveau ausgehen. Die Auswärtsschwäche ist es auch, die den Saints derzeit ein Bein stellt. Von den bisherigen sechs Partien fanden vier in der Fremde statt, alle vier wurden verloren. Im heimischen Superdome ist man seit Beginn der Saison 2013 ungeschlagen. Am Wochenende empfängt man dort die Green Bay Packers. Hui, das wird spannend! Man könnte von einem ersten „Endspiel“ der Saints in dieser Saison sprechen.

22 (18) HOUSTON TEXANS (3-4): Sag mal weinst du, oder...? Na gut, lassen wir das. Man kann auch so schreiben, dass Head Coach Bill O’Brien nach der Pleite in Pittsburgh recht emotional wurde, ganz ohne Tränen. Wir könnten jetzt recht rechthaberisch sein und darauf hinweisen, dass wir Houston trotz Traumstart im letzten Powerranking nur auf Rang 18 eingereiht haben (okay, das ist hiermit pasiert). Seither folgten drei Niederlagen. Diesmal möchten wir jedoch darauf hinweisen, dass die Lage nicht so trostlos ist. Alle drei Pleiten waren relativ knapp, zwei davon gegen richtig gute Teams (Dallas, Indianapolis). Einige Elemente funktionieren nicht so schlecht (J.J. Watt, das Laufspiel um Arian Foster ist wieder aufgewacht), andere eben nicht so gut. Dass man mit Ryan Fitzpatrick keinen Franchise-QB die Bälle werfen lässt, wusste man. Heraus kommt unterm Strich ein Team gehobenen Durchschnitts. Nicht mehr, aber auch nicht weniger – und das ist nach der Vorsaison ein riesiger Fortschritt.

23 (15) NEW YORK GIANTS (3-4): Mittelmaß ist es auch, was die Giants bislang anbieten. Mit einigen Ausreißern nach unten, wie dem 0:27 gegen Philadelphia, wo alleine der Konsum der Partie schon zu körperlichen Schmerzen führte. Vielleicht ist Rang 23 ein wenig streng, aber unter dem Strich sind die New Yorker in dieser Saison wohl zu inkonstant, um eine nennenswerte Rolle zu spielen. Vor allem Personalprobleme in der Secondary sind nur schwer zu überwinden. Man sollte dies als Aufbau-Saison betrachten. Entwickeln sich Rueben Randle und vor allem Odell Beckham jr.  weiter, könnte zum Beispiel die Offense nächste Saison schon wieder viel besser aussehen.

24 (27) ST. LOUIS RAMS (2-4): Diese Rams werden in dieser Saison noch für das eine oder andere Team ein Spielverderber sein, das war kein Einzelschicksal Seattles. Vom Triumph gegen den Titelverteidiger bleiben natürlich die mutigen Play Calls in Erinnerung. Wenn man genau hingeschaut hat, lieferten die Rams jedoch schon in Philadelphia und gegen San Francisco wirklich starke Phasen ab. Blöderweise waren die anderen unterirdisch, sodass unterm Strich jeweils eine Niederlage stand. Wie immer lautet die Rams-Diagnose: Es fehlt nicht viel, das Talent stimmt, alleine die Umsetzung erfolgt zu wenig konstant. Aber vielleicht hat man jetzt mit Tre Mason den richtigen RB für das in diesem System so wichtige Laufspiel gefunden. Und, vielleicht noch wichtiger, möglicherweise ist auch der Pass Rush aufgewacht. Denn dass man mit diesem Personal vor den Seattle-Spiel gerade mal einen Sack zustande brachte, ist eine Schande. Gegen die Seahawks waren es immerhin deren drei.

25 (16) ATLANTA FALCONS (2-5): Mit Center Peter Konz ist nun auch noch der nächste O-Liner für den Rest der Saison verloren, insgesamt der vierte Starter dieser Unit. Solch ein personeller Aderlass ist nicht aufzufangen - vor allem gegen Defenses, die wissen, wie man den gegnerischen QB unter Druck setzt. Dies hilft auch zu erklären, warum die Offense um Matt Ryan zuletzt weit unter ihrem Potenzial agierte. Kombiniert man dies mit einer schwachen Defense, droht unterm Strich die nächste verlorene Saison herauszukommen.

26 (24) MINNESOTA VIKINGS (2-5): Ja, die letzten drei Wochen waren hart. Wer glaubte, Rookie-QB Teddy Bridgewater könne nahtlos an seinen Traumeinstand anschließen, wurde getäuscht. Aber machen wir es kurz: Ruhig Blut, mit Detroit und Buffalo waren da richtig gute Defenses dabei, einige Bausteine sind bei den Vikings schon am richtigen Platz. Ergänzt diese für die nächsten ein, zwei Jahre, und lasst die jüngeren, hoffnungsvollen Kadermitglieder bis dahin lernen! Cordarrelle Patterson etwa ist viel besser, als es sein derzeitiges Formtief vermuten lässt. Dazu die nötige Geduld für Head Coach Mike Zimmer, und da wird was draus.

Kirk Cousins konnte die Erwartungen als RGIII-Backup nicht erfüllen

27 (28) WASHINGTON REDSKINS (2-5): Uff, dieser Last-Second-Sieg gegen Tennessee nach vier Niederlagen in Serie tat verdammt gut! Robert Griffin III kann gar nicht schnell genug fit werden, um die zweite Saison-Hälfte wenigstens mit einer positiven Note zu gestalten. Ansonsten bahnt sich eine weitere Lost Season an. Denn den Verlust von Brian Orakpo für die restliche Saison wird diese ohnehin überschaubar qualitative Defense nicht verkraften. Eine Enttäuschung ist, dass sich Kirk Cousins als RGIII-Vertreter letztlich nicht besser schlug. Das ist auch aus Business-Perspektive keine gute Nachricht, denn bei besseren Performances wäre am Trade-Markt einiges zu holen gewesen. Aber immerhin hatte gegen die Titans Colt McCoy eine Sternstunde. Allzu viele davon waren ihm und werden ihm in seiner NFL-Karriere nicht vergönnt sein.

28 (30) TENNESSEE TITANS (2-5): Es gibt nur einen nachvollziehbaren Grund, warum die Titans seit dem letzten Powerranking steigen: Das Quartett darunter ist noch schlechter. Bringen wir es auf den Punkt: Head Coach Ken Whisenhunt hat genau eine Chance auf eine erfolgreiche Ära in Nashville, nämlich wenn er so schnell wie möglich eine QB-Lösung anbietet. Jake Locker ist nicht die Antwort, da zu verletzungsanfällig (Backup bei einem Titel-Anwärter wäre für ihn ab 2015 eine gute Option, denn so schlecht ist er nicht, aber sein Körper leider zu fragil), Charlie Whitehurst ist, wenn überhaupt, ein Backup-QB, also darf sich nun offenbar Rookie Zach Mettenberger im restlichen Saisonverlauf versuchen. Natürlich die richtige Entscheidung, denn wenn man ihm mehrere Spiele Zeit gibt, sich zu beweisen, weiß man, ob man in Zukunft auf ihn setzen kann oder einen neuen Spielmacher draften muss. Man darf gespannt sein.

29 (26) NEW YORK JETS (1-6): Die Performance in New England war nett, der Schedule wird softer, trotzdem: Haken wir die laufende Saison wegen sportlicher Wertlosigkeit ab. Versuchen wir es einmal mit folgendem Gedankenspiel: Die Jets draften früh genug, um sich im kommenden Frühjahr einen Receiver wie Amari Cooper sichern zu können. Und siehe an, so schnell kann es gehen, die Passempfängerriege würde mit Cooper, Eric Decker, Percy Harvin, Jeremy Kerley und Tight End Jace Amaro gar nicht mal so schlecht ausschauen. Zumindest am Papier. Fehlt nur noch ein QB, der ihr Bälle zuwirft. Ob das Geno Smith sein kann? Man darf skeptisch bleiben. Man sollte all jene warnen, die glauben, die Harvin-Verpflichtung wird der Test für Genos Brauchbarkeit. Mitten in der Saison ein Playbook zu lernen und die notwendige Chemie zu entwickeln, ist keine Leichtigkeit. Und ein generelles Wort zu Harvin, um obiges Gedankenspiel weiter zu relativieren: Das Risiko dieses Deals hält sich in Grenzen, das stimmt. Aber der Superstar ist trotz allem kein Schnäppchen und ob eine neue Crew an Entscheidungsträgern bereit ist, diesen Preis in der kommenden Saison zu bezahlen, sei angesichts seines schwierigen Charakters dahingestellt.

30 (29) TAMPA BAY BUCCANEERS (1-5): Sieg in Pittsburgh, unglückliche Overtime-Niederlage in New Orleans – zwischendurch sah das ja nicht einmal so schlecht aus. Vor diesem Auftritt gegen Baltimore, zu dem einem ein wenig die Worte fehlen. Nicht das erste Mal in dieser Saison. Dass Head Coach Lovie Smith einen weiten Weg vor sich hat, ist vielleicht die Untertreibung des Jahres. Die Bucs sind einmal mehr ein Beweis dafür, dass gut klingende Namen nicht zwingend ein kompetitives Team ergeben müssen. Sollte nicht doch noch ein Turnaround gelingen, sollte man vielleicht auch die Politik, ganz gerne einmal in der Free Agency gut bezahlte Mitarbeiter ins sonnige Florida zu locken, überdenken, und den Roster etwas zielgerichteter via Draft aufbauen.

31 (31) JACKSONVILLE JAGUARS (1-6): A win is a win is a win! Cleveland abgeschossen - das veranlasst uns dazu, nur positive Aspekte zu den Jaguars zu suchen, und da findet sich schon ein bisserl etwas. Los geht’s: Rookie-QB Blake Bortles agiert zwar fehlerhaft, aber vielversprechend genug, um von ihm für die kommenden Jahre eine gewaltige Steigerung zu erwarten. Einige junge, hoffnungsvolle Receiver, mit denen er gemeinsam wachsen kann, stehen bereits am Roster. Die Defense dominierte gegen die durchaus schlagkräftige Browns-Offense und ließ zuvor auch bei den Niederlagen gegen Pittsburgh und Tennessee nie mehr als 17 Punkte zu. Und: Mit 22 Sacks rangiert sie auf Rang zwei der NFL. Außerdem: Gus Bradley erscheint ein unterschätzter Head Coach zu sein. In Jacksonville einen Turnaround auf die Beine zu stellen, ist keine leichte Übung. Man sollte ihm weiter Zeit geben.

32 (32) OAKLAND RAIDERS (0-6): Okay, das ist lustig, sich nur auf das Positive zu konzentrieren. Das probieren wir doch auch gleich bei den Raiders, oder? Also, los geht’s: Derek Carr verdient die Chance, sich weiter als Franchise-QB etablieren zu dürfen, das schaut bislang nicht so schlecht aus. Außerdem scheint in Kalifornien recht oft die Sonne. Ansonsten? Punkt. Aus. Schluss. Vorbei. Ende. Over and out!


Peter Altmann

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