Die Vikings können wieder gewinnen

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Die "Blue River Bowl" bleibt fest in Händen der Raiffeisen Vikings Vienna.

Bei der 13. Auflage gelang dem amtierenden Meister sogar ein recht deutlicher Sieg gegen den Stadtrivalen der Danube Dragons. Beim 42:10 erwischte besonders ein Mann einen großen Tag.

In Abwesenheit von Running Back Emmanuel Moody hatte Quarterback Christoph Gross umso mehr Gelegenheit, sein Können zu zeigen. Er tat dies in Form von sechs Touchdown-Pässen.

Ohne Grossart kaum Gegenwehr

Die Offensive der Dragons, die diesmal auf ihren Stamm-QB Cary Grossart wegen einer Rippenverletzung verzichten mussten, kam kaum in die Gänge. Erst im letzten Viertel konnte das Ergebnis mit einem Touchdown verschönert werden.

Mit diesem Ergebnis fixierten die Vikings zumindest Platz zwei des Grunddurchgangs und damit das Heimrecht im Halbfinale der AFL. Wer der Gegner sein wird, entscheidet sich aber erst in der letzten Runde.

Sollte es im Laufe der Playoffs erneut zu einer "Blue River Bowl" kommen, hätten die Vikings Gelegenheit, die Trophäe mit dem zehnten Erfolg endgültig in ihren Besitz zu bringen.

Graz ist raus aus dem Rennen

Schon am Samstag hatten sich die Graz Giants als erste Mannschaft aus dem Titelrennen verabschiedet. Mit einer 14:36-Niederlage bei den Swarco Raiders können die Steirer nicht mehr unter die ersten Vier des Grunddurchgangs kommen.

Für den Tabellenführer war es der zehnte Sieg über Graz hintereinander. 3.715 Zuschauer unterstützten ihre Mannschaft, die nun am besten Wege ist, den Grunddurchgang auf Platz eins zu beenden.

Definitiv im Halbfinale dabei sind dank der Tiroler Schützenhilfe die Prague Black Panthers, und das zum ersten Mal seit dem Liga-Beitritt 2010. Die Tschechen, in dieser Woche spielfrei, können ihr Spiel gegen die Raiders am kommenden Wochenende damit entspannter angehen.

Fatah denkt an nächste Woche

Zum Mann der Partie am Tivoli wurde Raiders-Quarterback Josh van den Raadt. Der US-Amerikaner sorgte für zwei Touchdowns. Einen davon fing Clemens Erlsbacher, der mit seinen Extrapunkt-Kicks und einem Field Goal somit gesamt zwölf Punkte beisteuerte.

„Das war ein gutes Spiel meiner Mannschaft. Uns fehlten viele Spieler. Dafür haben wir sehr gut funktioniert und gespielt. Am Samstag wartet in Prag aber schon die nächste schwere Aufgabe auf uns“, wollte Raiders-Head-Coach Shuan Fatah anschließend keine Entspannung zulassen.

Mit einem weiteren Sieg wäre nicht nur das Heimrecht, sondern auch der schwächere Halbfinal-Gegner gesichert.

 

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