Schwaigers in Shanghai im Achtelfinale

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Für Österreichs Damen verläuft der erste Grand Slam der Saison in Shanghai unterschiedlich.

Doris und Stefanie Schwaiger dürfen sich über den Achtelfinal-Einzug und einen Top-Ten-Platz freuen.

Für Sara Montagnolli und Barbara Hansel setzt es nach Rang 4 in Sanya hingegen einen Dämpfer: Die Staatsmeisterinnen scheitern bereits in der Gruppenphase und belegen Rang 25.

Mit zwei Siegen weiter

Die Schwaiger-Sisters sichern sich den Aufstieg in die K.o.-Phase bereits am ersten Tag des Hauptbewerbs mit einem Zweisatz-Sieg über Mouha/Gielen (BEL).

Im letzten Gruppenspiel schlagen die Niederösterreicherin Arvaniti/Tsiartsiani (GRE) und sichern sich Rang 2. Damit treffen sie in der Zwischenrunde auf Elwin/Iatika.

Das Überraschungs-Duo aus Vanuatu übersteht bei der erstmaligen Hauptbewerbs-Teilnahme die Gruppenphase.

Mühe gegen Überraschungs-Duo

Und erweist sich als höhere Hürde, als zunächst erwartet. Im ersten Satz verläuft für die Schwaigers noch alles nach Plan, die Schwestern gewinnen glatt 21:11. Satz zwei geht aber 17:21 verloren. Im Entscheidungssatz behält das favorisiert ÖVV-Duo die Nerven und fixiert mit 15:12 den Achtelfinal-Einzug.

"Wir waren nach dem Verlust des 2. Satzes etwas verunsichert. Nachdem wir kein klares Rezept gegen diese noch unbekannte Mannschaft hatten, hieß es einfach kühlen Kopf zu bewahren", kommentiert Stefanie das Spiel.

Im Achtelfinale treffen Doris und Stefanie auf Katrin Holwtick und Ilka Semmler.

Sieglos out

Für Sara Montagnolli und Barbara Hansel ist hingegen bereits vorzeitig Endstation.

Nach zwei Niederlagen zum Auftakt verlieren die Staatsmeisterinnen auch das letzte Gruppenspiel gegen die finnischen Zwillingen Erika und Emilia Nyström.

Damit beenden Montagnolli/Hansel das Turnier nur auf Rang 25. "Natürlich hätten wir uns mehr erwartet, haben aber leider nicht so richtig ins Spiel gefunden", resümiert Hansel.

Rückschlag in Olympia-Quali

In der Olympia-Quali ist das frühe Aus beim höher dotierten Grand Slam in Rückschlag.

"Unsere direkten Verfolger im Olympia-Ranking, die Belgierinnen Mouha/Gielen, sind ebenfalls auf Platz 25", sieht Hansel aber auch etwas Positives. "Und wir hoffen, dass Tsiartsiani/Arvaniti von Finnland gestoppt wird. Dann können wir die Punkte in den nächsten Bewerben noch aufholen."

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