Schwaigers mit Überraschung

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Schwaigers mit Überraschung ins Achtelfinale

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Doris und Stefanie Schwaiger sorgen beim Grand Slam in Rom für eine Überraschung.

Die Niederösterreicherinnen schlagen die Weltmeisterinnen Larissa/Juliana (BRA) und ziehen als Gruppensiegerinnen direkt ins Achtelfinale ein.

Für Sara Montagnolli und Barbara Hansel ist das Turnier nach zwei Niederlagen hingegen vorbei.

Ungeschlagen im Achtelfinale

Die Schwaigers meistern die Gruppenphase ohne Niederlage. Nach einem Auftakt-Sieg gegen Cook/Hinchley (AUS) setzt sich das ÖVV-Duo gegen Dubovcova/Nestarcova (SVK) in drei Sätzen (17:21, 21:13, 15:9) durch.

Damit kommt es im letzten Gruppenspiel gegen die ebenfalls ungeschlagenen Larissa/Juliana (BRA) zum direkten Duell um den Gruppensieg.

Sieg über Weltmeisterinnen

Die Schwaigers legen gegen die Weltmeisterinnen stark los und sicher sich Satz eins mit 22:20. Im zweiten Satz kommen sie nach Rückstand zurück, können aber drei Matchbälle nicht nützen. Der vierte Satzball bringt den Satzausgleich (25:27).

Im Entscheidungssatz agieren die beiden Schwestern druckvoll und dominieren das Geschehen. Doris kann den vierten Matchball zum 15:8 verwandeln. Mit dem sechsten Sieg im 14. Duell der beiden Teams ziehen Doris und Stefanie direkt ins Achtelfinale ein.

Leistung endlich abgerufen

"Endlich hat es funktioniert, dass wir das entscheidende Spiel in der Gruppenphase für uns entscheiden. Wir konnten im richtigen Moment unsere Leistung abrufen und dies auch über das ganze Match halten", freut sich Doris Schwaiger.

"Wir wussten auch schon in den letzten Wochen, dass unsere Formkurve nach oben zeigt, brachten dies jedoch nicht ganz so über die Runden, wie wir uns das gewünscht hätten. Jetzt fällt mal eine schwere Last ab und morgen können wir endlich wieder mal entspannt aufspielen."

Vorzeitiges Aus

Für Sara Montagnolli und Barbara Hansel ist das Turnier hingegen vorzeitig vorbei.

Die ÖVV-Staatsmeisterinnen unterliegen Kolocova/Slukova (CZE) und Gioria/Momoli (ITA) jeweils knapp in drei Sätzen und sind bereits vor dem letzten Gruppenspiel ohne Aufstiegs-Chance.

Daher verzichtet das Duo auf ein Antreten und gönnt der angeschlagenen Achillessehne von Montagnolli eine Ruhepause.

Konzentration auf Contintenal Cup

Die Konzentration gilt dem Finale des Continental Cups in Moskau, wo es um einen Olympia-Startplatz geht.

Woran bis dahin gearbeitet werden muss, ist Montagnolli klar: "Wir müssen schnell unseren Killerinstinkt wiederfinden, denn wir hatten bei den Spielen durchaus Chancen aber schafften es nicht, den Sack zuzumachen."

Barbara Hansel sieht das ähnlich: "Wir können in den Spielen mithalten,  uns aber nicht durchsetzen. Davon lassen wir uns aber nicht unterkriegen und reisen top motiviert nach Moskau zum Continental Cup."

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