Huber/Seidl und die Duelle mit den Vorbildern

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Für Alexander Huber und Robin Seidl hätte der Start in die neue Beach-Saison nicht besser verlaufen können.

Nach dem Podestplatz beim CEV-Satellite in Antalya lacht das Kärntner Duo auch beim ersten World-Tour-Turnier des Jahres als Dritter vom Siegerpodest. Es ist dies erst der vierte Podestplatz für ein ÖVV-Herren-Duo auf der World-Tour.

Und das, nachdem das Duo aus der Quali kam und daher eine anstregende Turnierwoche mit zehn Spielen in den Knochen hat.

Sieg über die Vorbilder

"Wir fühlen uns großartig. Wir sind mit dem Ziel Hauptbewerb ins Turnier gestartet. Das nächste Ziel war, aus der Gruppenphase rauszukommen. Und das war es das nächste Spiel und das nächste Spiel. Wir haben es umgesetzt und haben Match für Match gewonnen und das ist unglaublich“, strahlt Huber.

Zum kleinen Finale meint Seidl: "Es war hart. Es war unser elftes Spiel im Turnier und das gegen Olympiasieger Ricardo. Er ist ein Idol und es großartig, gegen ihn zu spielen. Wir wollten es nur genießen.“

Auch für Huber war Fuzhou ein Treffen mit Vorbildern: "Ich war möglicherweise der größte Fan von Rogers und Ricardo. Meine ersten Jahren in Klagenfurt war ich Balljunge und erinnere mich, dass ich von den Spielern Shirts gesammelt habe. Ich habe eines von Ricardo aus 1997 oder 1998 und jetzt kann ich gegen ihn spielen.“

 Dalhausser lobt Alvaro Filho

Dass der Sieg über die Brasilianer keine Selbstverständlichkeit ist, zeigt alleine die Tatsache, dass Ricardo auf der anderen Seite stand.

Aber auch Beach-Rookie Alvaro Filho hinterließ in Fuzhou nachhaltigen Eindruck. Etwa bei Sieger Phil Dalhausser.

"Wir haben das Spiel gegen die Brasilianer als sehr hart empfunden. Der neue "Lefty" hat Side-out um Side-Out gespielt, selbst als er einen Ball ins Gesicht bekommen hat“, hat der  Olympiasieger  Lob für den 22-Jährigen. "Aber wir waren glücklich genug, um den Sack zuzumachen.“

 Neues Top-Duo

Mit der eignen Vorstellung sind Dalhausser und sein Neo-Partner klarerweise zufrieden. Wer wäre das nicht, wenn er beim ersten gemeinsamen Turnier am obersten Podest steht.

"Wir fühlen uns großartig. Es ist unser erstes gemeinsames Turnier und wir haben das gemacht, was wir im Training machen. Es fühlt sich großartig an und ist ein guter Start“, kommentiert "Superman“ Rosenthal.

Auch Dalhausser ist zufrieden: „Ich finde die neue Partnerschaft sehr gut. Wir halten bei einem Sieg bei einem Turnier. Ich kann mich nicht beklagen und ich denke nicht, dass sich Sean beklagen wird.“

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