Österreich nur Nebendarsteller in Gstaad

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Für Österreich endet der Grand Slam in Gstaad vorzeitig und ohne Spitzenplatz.

Doris und Stefanie Schwaiger scheitern wie Sara Montagnolli und Babsi Hansel in der Zwischenrunde.

Für die Herren-Duos Doppler/Mellitzer und Horst/Müllner ist bereits in der Qualifikation Endstation.

Schwaigers mit Zwischentief

Wie zuletzt in Stavanger müssen sich Doris und Stefanie Schwaiger in der ersten K.o.-Runde verabschieden.

In den Schweizer Alpen unterliegen die beiden Schwestern dem deutschen Duo Kathrin Holtwick und Ilka Semmler in drei Sätzen (11:21, 23:21, 11:15).

Montagnolli/Hansel zufrieden

Auch Sara Montagnolli und Babsi Hansel müssen nach der Zwischenrunde die Koffer packen. Das Duo kämpfte sich erfolgreich aus der Quali bis in die K.o.-Phase vor, muss sich dort aber Talita/Antonelli (BRA) klar in zwei Sätzen geschlagen geben.

"Wir haben sehr gut gespielt bei dem Turnier in Gstaad. Im sechsten Spiel  waren wir heute aber schon ein wenig müde", so Hansel nach dem aus.

"Man muss eingestehen, dass die Brasiliannerinnen heute hervorragend gespielt haben und sie absolut verdient gewonnen haben. Trotzdem sehen wir uns in einem Aufwärtstrend und freuen uns auf das nächste Turnier in Moskau."

"Eigenfehlerrate war zu hoch"

Keinen Grund zur Freude gibt es im Moment bei Österreichs Nummer-1-Duo bei den Herren.

Clemens Doppler und Matthias Mellitzer scheitern zum zweiten Mal in Folge in der Qualifikation. Nach einem hart erkämpften Erstrunden-Sieg müssen sich die WM-Neunten in der entscheidenden Quali-Runde gegen Redman/Saxton (CAN) in zwei Sätzen geschlagen geben.

"Im ersten Spiel haben wir Kampfgeist gezeigt und uns zurückgekämpft, doch im Entscheidungsmatch hat nichts funktioniert", so Doppler." Die Eigenfehlerrate war einfach zu hoch, so können wir nicht gewinnen!"

Erwarteter Dämpfer

Für Daniel Müllner und Alexander Horst setzt es nach zuletzt starken Leistungen einen ersten Rückschlag. Das neu formierte Duo muss sich in der ersten Quali-Runde den Australiern McHugh/Slack glatt in zwei Sätzen (17:21, 12:21) geschlagen geben.

"Wir wussten, dass uns solche Spiele passieren können. Daniel fehlt im Moment noch die notwendige Erfahrung und Konstanz, aber auch die wird er noch bekommen", so Horst.

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