Beach-Zwerge im Semifinale

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Huber/Seidl: Erfolgslauf in China

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Auf der Abschussliste stehen große Namen!

Am Weg ins Semifinale beim World Tour Open in Fuzhou werfen Alexander Huber und Robin Seidl Todd Rogers (Olympiasieger 2008) und Jake Gibb (World-Tour-Gesamtsieger 2012) aus dem Bewerb.

Den Halbfinal-Einzug fixieren die Kärntner mit einem Dreisatz-Sieg über das niederländische Duo Brouwer/Meeuwsen.

>>>LAOLA1.tv zeigt am Samstag ab 3 Uhr die Semifinal-Spiele LIVE. Die Finalspiele finden um 7 Uhr und 8:30 Uhr statt<<<

Beach-Riese bezwungen

Nach erfolgreicher Quali schaffen Huber/Seidl dank eines Sieges gegen Wu/Wu (CHN/1) den Aufstieg aus der Gruppenphase.

Der Erfolgslauf beginnt in der Zwischenrunde, wo das Duo beweist, dass es nicht auf die Größe ankommt.

Das kleinste Duo auf der Tour setzt sich gegegen Beach-Riese Ryan Doherty (2,15m) und Olympiasieger Todd Rogers durch. Huber/Seidl gewinnen nach spannendem Spiel mit 15:21, 24:22, 15:13.

Sieg über World-Tour-Sieger

Im Achtelfinale fügen die Kärntner ihrer Abschussliste mit Jake Gibb einen weiteren großen Namen hinzu.

Gegen den World-Tour-Sieger von 2012 und seinen Neo-Partner Casey Patterson behalten Huber/Seidl mit 21:18 und 21:18 die Oberhand.

Geglückte Revanche

Im Viertelfinale kommt es zur Revanche gegen Robert Meeuwsen und Alexander Brouwer. In der Gruppenphase mussten sich Xandi und Robin den Niederländern noch mit 21:19 und 21:19 geschlagen geben.

Auch in der Runde der letzten acht läuft zunächst alles für die Niederländer. Nach verlorenem ersten Satz (18:21) übernehmen aber Huber/Seidl das Kommando.

Ab dem zweiten Satz spielt das Duo ein nahezu fehlerfreies Side-Out und macht mit dem Service viel Druck. Zudem stellt Seidl seinen Block gegen die deutliche größeren Niederländer immer wieder erfolgreich.

Nach klar gewonnenem zweiten Satz (21:10) nehmen Huber/Seidl den Schwung auch in den Entscheidungssatz mit und setzen sich schnell mit vier Punkten ab. Die Niederländer kommen nochmals auf einen Punkt heran.

Größter Erfolg der Karriere

Letztlich verwandelt aber Huber den ersten Matchball zum viel umjubelten 15:11-Sieg.

Für das Duo ist der Semifinal-Einzug beim stark besetzten Open der mit Abstand größte Erfolg ihrer Karriere. Bisher kamen sie auf der World Tour noch nie in die Top Ten, ein 13. Rang vom Saisonauftakt 2012 war bisher das beste Ergebnis.

"Werde ich nie mehr vergessen"

"Ein absoluter Traum geht in Erfüllung! Alle Top-Teams sind bei diesem Turnier dabei! Ich kann es noch gar nicht realisieren. Wir haben zurzeit einen unglaublichen Lauf", strahlt Huber nach dem Semifinal-Einzug.

Partner Seidl ist überglücklich: "Dieses Turnier werde ich mein ganzes Leben lang nie mehr vergessen!"

Im Halbfinale gegen Italien

Im Kampf um das Finale treffen Huber/Seidl am Samstag (3 Uhr MESZ, LIVE bei LAOLA1.tv) auf Paolo Nicolai und Daniele Lupo. Die beiden Italiener sind in Fuzhou noch ungeschlagen und gaben nur einen Satz ab. Im Viertelfinale schlugen sie Pedro/Bruno, die in dieser Saison die brasilianische Tour dominierten, in zwei Sätzen.

Das zweite Halbfinale bestreiten Dalhausser/Rosenthal (USA) gegen Fijalek/Prudel (POL).

Schwaigers in den Top Ten

Auch Doris Schwaiger-Robl und Stefanie Schwaiger (18) sind noch im Turnier.

Die Niederösterreicherinnen gewannen ihr letztes Gruppenspiel gegen die Chinesinnen Wang Fan/Ding Jingjing (31) 2:0 (12,17) und kamen damit als Pool-Zweite weiter. In der ersten K.o.-Runde gab das ÖVV-Paar dem US-Duo Summer Ross/Brittany Hochevar (27) mit 2:1 (-23,19,10) das Nachsehen.

Die Top Ten sind damit fix, gegen Antonelli/Agatha (BRA-7) geht es um das Viertelfinale.

Mit Erreichtem zufrieden

Mit dem schon Erreichten sind die Schwaigers jedenfalls schon recht zufrieden. "Wir arbeiten gerade einmal zwei Wochen mit unserem neuen Trainer zusammen", meinte Schwaiger.

"Man darf sich also noch keine Wunder erwarten. Nichtsdestotrotz geht es für uns darum, möglichst viel Spielpraxis zu sammeln, um die neu einstudierten Spielzüge unter Wettkampfbedingungen zu testen."

Gelungenes Debüt

Barbara Hansel/Katharina Schützenhöfer (30) beendeten ihr erstes gemeinsames Turnier auf der Tour aus der Qualifikation gekommen auf Rang 17.

Am Freitag gelang zunächst gegen die Australierinnen Baweden/Clancy (19) ein 2:1 (16,-14,11)-Sieg, ehe in der ersten K.o.-Runde ein 0:2 (-18,-18) gegen die Chinesinnen Waang Fan/Ding Jingjing folgte.

"Da wäre aber noch mehr drinnen gewesen", trauerte Hansel ein wenig der Chance auf die Top Ten nach.

 

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