Semifinale! Doppler/Horst spielen in Polen auf

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#comebackstronger!

Clemens Doppler und Alex Horst untermauern ihr Motto dieser Saison in Stare Jablonki eindrucksvoll und ziehen ins Semifinale ein.

Zum zweiten Mal in ihrer gemeinsamen Karriere und zum zweiten Mal im WM-Ort in den polnischen Mazuren.

Gelungene Revanche

Die Staatsmeister liefern ein starkes Turnier ab. In der Gruppenphase feiern sie gegen Vitor Felipe/Evandro (BRA) und die topgesetzten Polen Fijalek/Prudel jeweils Dreisatz-Siege.

Im Achtelfinale treffen sie auf Lars Flüggen und Sebastian Dollinger, gegen die sie beim Masters in Biel eine Zweisatz-Niederlage hinnehmen musste.

Diesmal drehen die Österreicher den Spieß um und nehmen mit 21:19, 21:16 die Revanche. Im ersten Satz kann Horst mit hohem Service-Druck für den Umschwung nach 16:19-Rückstand sorgen.

Sieg über niederländischen Routinier 

Den Semifinal-Einzug sichern sich Doppler/Horst mit einem 21:18, 21:18-Sieg gegen den niederländischen Routinier Reinder Nummerdor und seinen Interims-Partner Christiaan Varenhorst.

Nach frühem Rückstand im zweiten Satz dreht das ÖVV-Duo den Durchgang rund um die technische Auszeit und lässt sich den Vorsprung nicht mehr nehmen.

"Clemens und Alex haben ein gutes Mittel gefunden, um die Niederländer vom Netz fernzuhalten. Nach der Annahme konnten sie nicht so gut nach vorne spielen. Am Schluss kam wieder ein sensationelles Service von Alex", analysiert Trainer Robert Nowotny zufrieden.

Im Semifinale gegen Samoilovs/Smedins

Im Semifinale treffen sie am Sonntag (Sonntag ab 12 Uhr LIVE bei LAOLA1.tv) auf Samoilovs/Smedins. Die Letten setzen sich in ihrem Viertelfinale gegen Kadzilo/Szalankiewicz (POL) klar in zwei Sätzen durch.

Im Head-2-Head liegen Doppler/Horst 1:3 zurück. Den einzigen Sieg feierten die Österreicher 2013 in Rom. Beim einzigen Saison-Duell 2014 musste sich das ÖVV-Duell in Den Haag in zwei Sätzen geschlagen geben.

"Sie sind mit allen Wassern gewaschen. Unser Statistiker sagt uns immer die besonders guten Schläge der Gegner. Bei Samoilovs sind einfach alle gut", weiß Nowotny um die schwere der Aufgabe.

Auf den Spuren von 2012

Für Doppler ist es die fünfte Semifinal-Teilnahme auf der World Tour, Partner Horst steht bereits zum sechsten Mal in der Runde der letzten Vier.

2012 schaffte das Duo in Stare Jablonki den Sprung ins Finale, wo sie sich den Olympia-Dritten Samoilovs/Plavins (LAT) geschlagen geben mussten. Damit bietet sich eine Chance zur halben Revanche.

Positive Nebenwirkungen

Der Halbfinal-Einzug hat positive Nebenwirkungen: Zum einen haben die beiden damit bereits ihren Fixplatz im Hauptfeld der WM 2015 gelöst.

"Und für den Beginn der Olympia-Quali im nächsten Jahr haben wir unseren Platz im Hauptbewerb damit auch fix", erklärt Nowotny.

Absage erwogen

Dabei wäre es fast nicht so weit gekommen. Im Vorfeld hatte das Team überlegt, den Trip nach Polen abzusagen. 

In Folge des verkürzten Saisonaufbaus hätten Doppler/Horst schon viel Substanz gelassen, der Einschub einer Pause wurde erwogen.

"Oft ist es aber dann so, dass man in so einer Situation über sich hinauswächst." Clemens ist vor einem Jahr und einer Woche sein dritter Kreuzbandriss operiert worden. Toll, dass er so zurückkommt. Das haben ihm viele nicht zugetraut."

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