Doppler/Horst schlagen die Weltmeister

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Rot-weiß-rote Überraschung beim Beachvolleyball-Grand-Slam in Den Haag.

Clemens Doppler und Alexander Horst schlagen im zweiten Gruppenspiel Emanuel/Alison (BRA/2) und fixeren damit vorzeitig den Gruppensieg.

Auch das zweite heimische Duo kann überraschen: Alexander Huber und Robin Seidl setzen sich gegen die an sechs gesetzten Deutschen Erdmann/Matysik in zwei Sätzen durch.

Vierter Matchball bringt Entscheidung

Bei kühlen und windigen Bedingungen am Strand von Den Haag behalten Doppler/Horst gegen Emanuel/Alison knapp mit 22:20, 24:22 die Oberhand.

Im zweiten Satz kommen die Brasilianer nach 12:16-Rückstand nochmals heran. "Alison hatte da vier oder fünf seiner Monster-Blocks und es wurde spannend. Aber am Ende haben wir gewonnen", freut sich Doppler.

Drei Matchbälle können die Weltmeister von 2011 abwehren, beim vierten landet der Angriffsball von Alison nach starkem Horst-Service im Netz.

Olympia-Revanche beschert Gruppensieg

Österreichs Nummer 1 gelingt damit die Revanche für die knappe Niederlage bei Olympia 2012. In London mussten sich Doppler/Horst im dritten Satz 14:16 geschlagen geben.

Der Lohn für den Überraschungs-Erfolg ist der vorzeitige Sieg in Gruppe B. Damit zieht das ÖVV-Duo direkt ins Achtelfinale ein und hat Rang neun bereits sicher.

Schmerzvoller Sieg

Für Clemens hat der Sieg gegen die Brasilianer einen bitteren Beigeschmack. Im zweiten Satz bei 17:16 Führung dürfte ihm eine Sehne im linken Ringfinger gerissen sein.

Die Fingerkuppe wurde während einer Medical Timeout mit einem Tapeverband fixiert. Aktuell ist Clemens beim Arzt, weitere Antritte sollten aber problemlos möglich sein.

"Emanuel geputzt und mit Gruppensieg im Achtelfinale – da ist mir der Finger vollkommen egal!", kommentiert Doppler den schmerzvollen Sieg.

"Ein Sieg gegen Emanuel ist was ganz besonderes – jetzt hab ich ihn schon zwei Mal auf meiner Liste, und nach der knappen Niederlage in London ist das eine leichte Genugtuung!", freut sich Alex Horst.

Schwaigers verpassen Gruppensieg

Auch Doris und Stefanie Schwaiger haben die Chance auf den direkten Achtelfinal-Einzug.

Nach zwei Siegen am ersten Turniertag treffen die Niederösterreicherinnen im direkten Duell um den Gruppensieg auf Greta Cicolari und Marta Menegatti.

Nach einem klassischen Fehlstart, die Sisters liegen schnell 1:8 zurück, geht Satz eins 12:21 verloren. Im zweiten Satz können Doris und Stefanie das Blatt wenden und gleichen mit 21:17 aus. Im Entscheidungssatz behalten die Italienerinnen aber mit 15:11 die Oberhand.

In der Zwischenrunde treffen die Schwaigers auf Forrer/Verge-Depre. Gegen die Schweizerinnen gewannen sie am Weg zum Baden-Sieg in drei Sätzen.

Huber/Seidl überraschen

Alexander Huber und Robin Seidl schaffen es ebenfalls in die K.o.-Phase.

Die beiden Kärntner setzen sich zunächst gegen Deutschlands Nummer eins Erdmann/Matysik mit 21:17, 21:16 durch.

Im letzten Gruppenspiel müssen sich Xandi und Robin den Baden-Finalisten mit 21:17, 25:27, 10:15 geschlagen geben.

Am Ende der Gruppenphase halten Huber/Seidl wie Erdmann/Matysik und Böckermann/Urbatzka bei einem Sieg. Das bessere Satzverhältnis gibt den Ausschlag für Huber/Seidl, die als Gruppen-Dritte in die Zwischenrunde einziehen.

 

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