ÖVV-Asse schon auf Heim-EM fokussiert

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Die Vorfreude ist groß!

Bei Hannes Jagerhofer, der sich nach 17 Jahren auf der World Tour auf die EM als spezielles Highlight freut.

Bei den Spielern, die der Heim-EM als Saison-Highlight entgegen fiebern - und das trotz einer WM.

Klagenfurt fasziniert und wirft auch zwei Monate vor EM-Beginn (30.7. bis 4.8.) bereits seine Schatten voraus.

"Haben Rechnung offen"

Die Spieler haben vor allem eines im Visier - Medaillen.

"Wir haben in Klagenfurt aus dem Vorjahr noch eine Rechnung offen und wollen auf das EM-Podium", meinte etwa Ex-Europameister Clemens Doppler.

Neben Doppler und Alexander Horst kommen auch noch die beim Grand Slam in Shanghai zweitplatzierten Schwaiger-Schwestern und die Fouzhou-Überraschungsdritten Alexander Huber/Robin Seidl für Edelmetall infrage.

Auch das neu formierte Duo Barbara Hansel/Katharina Schützenhöfer will sich so teuer wie möglich verkaufen.

Medaillen im Visier

"Klagenfurt ist das Highlight schlechthin. Ich hoffe, dass wir dort eine Medaille holen, es ist jedenfalls sehr viel möglich", betonte Horst. Partner Doppler ergänzt: "Wir wissen beide, wie es ist, bei der EM am Podest zu stehen. Hoffentlich gelingt uns das auch in Klagenfurt."

Der Kärntner Lokalmatador Huber glaubt ebenso fest an ein Spitzenergebnis. "Dass eine Medaille möglich ist, haben wir heuer schon bewiesen. Wenn das auf der World Tour gelingt, ist es auch bei der EM möglich und ein realistisches Ziel."

In dasselbe Horn stieß Doris Schwaiger: "Für alle Beachvolleyballer ist Klagenfurt etwas Besonderes. Natürlich wollen wir uns bestmöglich präsentieren und ganz vorne landen."

Olympiasieger schwärmt von Klagenfurt

Auch der deutsche Olympiasieger und EM-Titelverteidiger Julius Brink, der nach dem Rücktritt von Jonas Reckermann neuerdings mit Sebastian Fuchs spielt, brennt schon auf das Turnier am Wörthersee.

"Die EM ist natürlich etwas, worauf wir uns total freuen. In Klagenfurt wird die EM sicher auf ein neues Niveau gehoben, was auch nötig ist", meinte Brink.

Und er unterstreicht den besonderen Ruf Klagenfurts unter den Aktiven: "Es ist das Highlight, jeder Spieler freut sich drauf. Man könnte dort auch ein Open austragen und trotzdem würden alle kommen. Es ist nicht nur die Stimmung, es ist auch die Wertschätzung, die man als Spieler bekommt."

Er ist überzeugt: "Das wird eine große Nummer. In den vergangenen Jahren habten sie das ja nicht so schlecht gemacht."

Jagerhofer will "etwas bewegen"

Ein Lob Richtung Hannes Jagerhofer und seinem Team.

Der Angesprochene versprach, dass er auch mit der EM "etwas bewegen" werde.

Die Europameisterschaft sei nach 17 Jahren World-Tour-Turniererfahrung und der WM 2001 ein ganz spezielles Highlight, so der natürlich auf einen rot-weiß-roten Finaleinzug hoffende Jagerhofer.

Dritte Heim-EM in Folge

Ein Danke schickt er Richtung ÖVV-Präsident Peter Kleinmann: "Ohne seinen Einsatz hätten wir die EM nicht."

Kleinmann verweist darauf, dass es die dritte EM in Folge (nach Hallen-EM 2011 und U20-Beachvolleyball-EM 2012) in Österreich ist.

"Es ist die Strategie des Verbandes, Top-Veranstaltungen ins Land zu holen, damit unsere Athleten in der Heimat Medaillen holen können. Im Vorjahr hat das sehr gut funktioniert (Gold durch Petutschnig/Winter). Ich hoffe, dass es auch in diesem Jahr klappt."

Das heimische Beachvolleyball sieht er gut aufgestellt: "Es gibt nicht viele Weltsportarten, in denen wir so weit vorne mitspielen."

Für die EM in Klagenfurt sieht er zwei Möglichkeiten für die Spielerinnen und Spieler: "Der Druck ist so groß, dass wir alles verlieren. Oder wir freuen uns so drauf, dass wir alles gewinnen. Ich bin überzeugt, dass Letzteres zutrifft."

32er-Feld

Die EM mit jeweils 32 Teams findet vom 30. Juli bis 4. August statt.

Gespielt wird im Pool-Modus, die Damen eröffnen das Turnier am Dienstag mit den ersten 16 Spielen. Die Herren steigen am Mittwoch ins Geschehen ein.

Bei den Damen geht es am Samstag um die Medaillen, die Herren ermitteln am Sonntag die Europameister.

Ab 2014 geht in Klagenfurt dann wieder wie gewohnt ein Grand-Slam-Turnier in Szene.

"Aufwärmen" in Baden

Die ersten Auftritte auf heimischem Sand in dieser Saison haben Doppler und Co. schon in dieser Woche beim CEV Masters in Baden.

Das Turnier ist stark besetzt, auch wenn einige Top-Teams wie Brink/Fuchs fehlen. Allerdings tummeln sich schon im Quali-Feld mit Herrera/Gavira oder Böckermann/Urbatzka bekannte Namen.

LAOLA1.tv zeigt ab Donnerstag die Spiele am Center Court LIVE >>>

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