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Horst/Müllner beim Klagenfurt-Debüt früh Out

Für Alexander Horst und Daniel Müllner endet der erste gemeinsame Klagenfurt-Auftritt vorzeitig ohne Sieg.

Österreichs Nummer zwei verabschiedet sich aber zumindest mit der besten Leistung aus dem Turnier. Horst/Müllner fordern Gibb/Rosenthal (USA) voll, müssen sich aber in drei Sätzen geschlagen geben und belegen nur Rang 25.

Knappe Niederlage zum Abschluss

Nach den Niederlagen am Donnerstag war die Chance auf den Aufstieg für Horst/Müllner klein. Alex und Daniel wollen die kleine Chance nützen, verbeißen sich richtiggehend in die Gegner. Im ersten Satz wehren sie zwei Satzbälle ab und gewinnen mit 26:24. Der zweite Satz ist mit 16:21 eine klare Sache.

Im dritten Satz wechselt die Führung mehrfach. Der Abschluss ist aus rot-weiß-roter Sicht: Der Schiedsrichter sieht eine Blockberührung von Jake Gibb nicht und gibt einen Angriffsball von Alex out. Damit endet das Spiel mit 13:15.

"Typisches erstes Jahr"

"Das war ein typisches erstes Jahr in Klagenfurt", meint Routinier Horst. "Die Gruppe war ziemlich schwer, aber uns fehlt auch die Konstanz. Wenn man nichts blockiert, wird es auf diesem Niveau schwer."

Unzufrieden ist der Wiener nicht: "Im zweiten Gruppenspiel hatten wir einen Durchhänger aber sonst würde ich sagen hat nicht viel gefehlt. Im Sideout waren wir gut, es haben uns vielleicht 2-3 Blockpunkte pro Match gefehlt, denn das macht auf diesem Niveau den Unterschied. Daran werden wir sicher in Zukunft arbeiten."

Müllner mit gemischten Gefühlen

Blockspieler Müllner gesteht, noch einige Defizite zu haben. "Mit der Situation hier bin ich aber ganz gut umgegangen", meint der 21-Jährige.

"Im Moment habe ich gemischte Gefühle. Ich bin beeindruckt von der Kulisse und den unglaublichen Fans aber ich bin natürlich enttäuscht, dass wir kein Spiel gewonnen habe. Ich hoffe, ich habe etwas gelernt. Wenn wir gut spielen, können wir mit allen mithalten."

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