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Beachvolleyball-ABC für Klagenfurt

Es ist wieder Klagenfurt-Zeit! Die Beachvolleyball-Welt blickt an den Wörthersee, die Fans stimmen sich auf die große Beach-Party ein.

Mit dem LAOLA1-ABC bist du bestens gerüstet:

A wie Alphabeter
Sie haben ihre Plätze am Center Court auch ohne Boarding Pässe sicher. Ihre „Eintrittskarten“ sind Styropor-Buchstaben. Geboren wurde der Name bei einem der ersten Klagenfurt-Turniere, als „Tom the Voice“ meinte: „He, unsere ABC-Jungs und Mädels haben ja das ganze Alphabet da“. Seither ist die Truppe Stammgast. Zu den Buchstaben haben sich mittlerweile diverse Comic-Figur – etwa ein Monster für einen Monster-Block – gesellt. Von Dopplerone bis „That’s the Way“ – die Alphabeter geben den Takt auf den Rängen vor. 

B wie Block
Ein Angriff des Gegners wird am Netz gestoppt. So weit die trockenen Fakten. In Klagenfurt kommt da eine ordentliche Portion Emotion dazu. Erfolgreiche Blocks werden mit Sidos „Mein Block“ untermalt, die Fans packen die großen Hände des Sponsors aus und machen ebenfalls den „Block“. Als echte Blockmonster auf der Tour sind Phil Dalhausser oder Alison bei den Fans beliebt, bei den Gegnern gefürchtet.

C wie Chicken Wing
Eine besondere Form der Verteidigung, bei der der Ball seitlich neben dem Körper mit dem Ellbogen gespielt wird. Erinnert an einen Hühnchen-Flügel – daher der Name.

D wie Defensive
Eine starke Verteidigung ist im Beachvolleyball die halbe Miete. Große Könner ihres Fachs sind etwa Todd Rogers oder Emanuel. Besonders spektakulär fliegt der Brasilianer Harley.

E wie Emanuel
Der Brasilianer ist der erfolgreichste Beachvolleyballer aller Zeiten. Kaum ein Eintrag in den Rekordbüchern, in dem nicht der Name Emanuel Rego aufscheint. In Klagenfurt ist der 37-Jährige ein Gast der ersten Stunde und war bei jeder der 14 bisherigen Auflagen am Start. Mit 6 Siegen und vier weiteren Podestplätzen ist er der Rekordsieger am Wörthersee. Und in diesem Jahr wieder Top-Favorit.

F wie Fake Block
Eine Finte des Blockspielers. Er deutet den Block zwar an, läuft dann aber blitzschnell zurück zur Feldverteidigung.

G wie Gator-Dig
Das nächste Tier, dass für eine Verteidigung herhalten muss, ist das Krokodil. Zur Abwehr hart geschlagener Bälle auf Brusthöhe werden die Hände wie ein Krokodilmaul gegen den Ball gehalten.

K wie Kerri Walsh
Weibliches Pendant zu Emanuel. Sieben Starts am Wörthersee, fünf Mal stand die Kalifornierin am Ende am obersten Sieger-Podest. Beeindruckend der Sieg 2004, als Stammpartnerin Misty May-Treanor wegen einer Bauchmuskel-Verletzung aussetzte und Walsh mit Ersatz Rachel Wacholder das Turnier nach Belieben dominierte. Nach der Baby-Pause wieder zurück am Beach und bereit, sich den Thron als Klagenfurt-Queen zurückzuerobern.

H wie Husband-and-Wife
Ein unangenehmes Service in die Mitte des Platzes zwischen den beiden Spielern durch. Dieses Service hat meist Diskussionen zur Folge, da sich die Spieler nicht einig sind, wer für den Ball zuständig ist.

I wie I-Formation
Gemeint ist nicht die neueste Entwicklung der I-ndianer von Apple. Sondern vielmehr eine taktische Formation bei der Annahme, mit der Clemens Doppler und Matthias Mellitzer bei der WM in Rom überraschten. Dabei stehen die Spieler bei der Annahme nicht wie üblich nebeneinander in den Platzhälften, sondern hintereinander auf einer Linie. Erst nach dem Service schnappt sich jeder Spieler eine Platzhälfte. Damit wird verhindert, dass ein spezieller Spieler „anserviert“ wird.

J wie Jump-Serve
Bei einigen Teams eine „echte“ Waffe. Immer öfter packen auch die Blockspieler harte Sprung-Aufschläge aus. Für seine Kanonen-Aufschläge gefürchtet war Igor Kolodinsky, der mit 114 km/h den Aufschlag-Weltrekord am Beach hält. Auch Clemens Doppler zimmert beim Service gerne mal drauf.

L wie LAOLA
Einerseits die Welle, die in Klagenfurt richtiggehend zelebriert. Andererseits LAOLA1.tv, wo ihr ab Samstag bei FIVB.tv bei den Semifinal- und Finalspielen LIVE dabei seid.

M wie Massen-Party
120.000 Fans pilgern in der Grand-Slam-Woche an den Wörthersee. Spätestens ab Donnerstag steppt auf den Tribünen der Bär. Tom „The Voice“ Bläumauer und Flo Rudig heizen als „Masters of Ceremony“ die Stimmung zusätzlich an. Gänsehaut-Momente sind garantiert. Und wenn das sportliche Geschehen ein Ende findet, dann wird auf den zahlreichen Party die Nacht zum Tag gemacht.

N wie Nobody
Ein Zuruf des Aufspielers, wenn der Gegner keinen Block gestellt hat. Will man den Gegner reizen, dann kommt der Ruf „Nobody“ auch, wenn der Spieler zwar am Block steht, aber keine Durchschlagskraft zeigt.

O wie Olympia-Quali
Wir sind mitten drin im Rennen zu den Olympischen Spielen in London. Aus rot-weiß-roter Sicht schaut es nicht gerade rosig aus, aktuell dürfen nur Doris und Stefanie Schwaiger mit Olympia planen. Bei den Herren stehen Doppler/Mellitzer und Horst/Müllner vor ganz schwierigen Aufgaben.

P wie Pokey
Der Ball wird dabei mit den Finger-Knöchel gespielt. Meist ein Angriffsball, aber mitunter auch in der Verteidigung und auch schon als Aufspiel gesehen.

Q wie Qualifikation
Der Weg in den Hauptbewerb wird immer schwerer. Die Dichte am Beach ist in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen. Nicht erst einmal sorgte ein Quali-Team später im Hauptbewerb für Furore. In Klagenfurt 2010 kämpften sich Vivian/Lima aus der Quali bis ins Finale. Das harte Brot in den Quali-Mühlen mussten die ÖVV-Teams in diesem Jahr ungewollt häufig konsumieren.

R wie Rainbow Shot
Ein gefühlvoller Angriffschlag hoch über den Block an die Grundlinie. Die Flugbahn erinnert an einen Regenbogen.

S wie Skyball
Ein hoher Ball, meist beim Service. Vor allem gegen die Sonne oder bei starkem Wind macht die hohe Flugkurve den Ball für das annehmende Team unberechenbar.

T wie That’s the Way
Die inoffizielle Hymne des Grand Slams. Kein Song ist mit dem Turnier in Klagenfurt so verbunden. Zu den Klängen von „That’s the Way“ hat sich eine eigene Choreografie entwickelt. Jede Tribüne singt einen Teil des Refrains – so geht’s rund um durchs Stadion.

U wie Ursprung
Zum 15. Mal steigt heuer das Beach-Fest am Klagenfurt. Die Ursprünge waren hart und steinig. 1996 wagte Hannes Jagerhofer die ersten Schritte als Beachvolleyball-Veranstalter, die Resonanz war gering. Der Event-Guru erinnert immer wieder mit einem Schmunzeln daran, dass er die Tribünen mit einem Freibier-Ausruf im Strandbad gefüllt hat. Von solchen Maßnahmen sind Jagerhofer und sein Team mittlerweile weit entfernt.

V wie VIP
Wer Rang und Namen in der heimischen Society hat, lässt sich Anfang August am Wörthersee blicken. Das VIP-Areal spielt alle Stückerl und wird von Jahr zu Jahr noch exquisiter. Nur was das Party-Machen am Center Court anbelangt, können die Schönen und Reichen noch etwas lernen. Nicht umsonst hallt es manchmal: „Keine Leute, keine Stimmung – VIP“ über den Wörthersee.

W wie Welle
Wird in Klagenfurt regelrecht zelebriert. Die einfache Welle ist eine Standardübung. Tom Bläumauer und Flo Rudig haben die Welle zur Kunstform erklärt. Legendär ist die langsame Welle zum Donauwalzer – Gänsehaut inklusive. Stimmung kommt bei der Sirtaki-Welle auf, die langsam beginnt und sich mit dem Rhythmus zum Orkan steigert.

X wie Xandi Huber
Der Lokalmatador schlechthin. Der Kärntner darf in diesem Jahr sein Können gemeinsam mit Robin Seidl dank einer Wild Card im Hauptbewerb zeigen. Sein bisheriges Highlight am Wörthersee war das Überstehen der Gruppenphase im Jahr 2008.

Y wie YMCA
Okay, zum „Y“ ist uns nicht wirklich etwas eingefallen. Aber was soll’s, gibt ja noch YMCA. Für alle, die es noch nicht wissen: Beim Refrain gehören die zugehörigen Buchstaben mit den Händen geformt. Außer man ist bei den Alphabetern, dann packt man die Buchstaben aus der „Schatzkiste“ aus.

Z wie Zeigen
Die heimischen Teams wollen vor der Traum-Kulisse natürlich ihr volles Können zeigen. In dieser Saison gelang dies mit Ausnahme der Schwaiger-Sisters noch recht selten. Doppler/Mellitzer (Neunte bei der WM) konnten wie Montagnolli/Hansel (Rang 5 in Stavanger) erst ein Mal ihr volles Potential abrufen.

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