Endstation für Vize-Europameister

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Es war alles angerichtet für ein rot-weiß-rotes "Gipfeltreffen" bei der EM in Kristiansand. Aber Martin Laciga und Jonas Weingart hatten etwas dagegen.

Die Schweizer setzen sich in der Zwischenrunde gegen Doppler/Mellitzer knapp durch und verhindern damit ein ÖVV-Duell im Achtelfinale. Da treffen Laciga/Weingart auf Horst/Müllner, die als Gruppensieger direkt in die Runde der letzten 16 einziehen.

Wie für Doppler/Mellitzer ist die EM auch für Alexander Huber und Robin Seidl in der Zwischenrunde vorbei.

Aufstieg nach Zitterpartie

Für Clemens Doppler und Matthias Mellitzer beginnt der dritte EM-Tag mit dem ersten Sieg. Das ÖVV-Duos setzt sich gegen Gögtepe/Sekerci (TUR) klar mit 21:17 und 21:15 durch.

"Wir haben den Kopf aus der Schlinge gezogen", atmet Doppler durch. "Wir haben die Türken ab dem ersten Ball dominiert und wirklich gut gespielt."

Das Weiterkommen ist eine echte Zitterpartie: Letztlich entscheiden zwei Punkte zugunsten von DM.

Glück fehlt in enger Partie

Auch das Alpen-Duell gegen Laciga/Weingart in der Zwischenrunde ist eine enge Partie. Und vom Ergebnis her ein Spiegelbild der laufenden Saison. Einmal mehr müssen sich Doppler/Mellitzer knapp in drei Sätzen geschlagen geben.

Die Schweizer setzen sich mit 23:21, 17:21, 16:14 durch und nehmen damit Revanche für die Dreisatz-Niederlage in Niederlage. Im Finish haben die Schweizer mit zwei Netzroller-Services auch das nötige Glück.

"Mit diesem Spiel dürfen wir nicht unzufrieden sein"

"Das Spiel ist auf hohem Niveau geführt worden. Wir haben wirklich gut gespielt, leider war am Ende das Glück nicht auf unserer Seite", kommentiert Doppler. 

"Platz 17 klingt jetzt nicht berauschend, aber mit diesem Spiel dürfen wir nicht unzufrieden sein und können erhobenen Hauptes Richtung Aland weiterziehen."

Damit platzt das Duell der ÖVV-Teams, denn Achtelfinal-Gegner von Laciga/Weingart sind Horst/Müllner.

"Der Gruppensieg tut richtig gut"

Eine starke EM spielen Alex Horst und EM-Debütant Daniel Müllner. Das Duo gewinnt auch das dritte Gruppenspiel gegen Stefan Gunnarsson und Hannes Brinkborg in zwei Sätzen (21:17, 21:18) und ziehen direkt ins Achtelfinale ein.

"Drei Siege in Folge und der Gruppensieg tun richtig gut. Die Top Ten sind ein toller Erfolg und jetzt wollen wir die Chance nutzen und möglichst weit kommen", betont Horst. Ihre nächsten Gegner werden in der Zwischenrunde ermittelt.

Huber/Seidl verpassen Gruppensieg

Für das Überraschungs-Duo Huber/Seidl ist die EM hingegen vorbei.

Zunächst muss sich das Kärntner Duo den norwegischen Lokalmatadoren Horrem/Hordvik glatt 0:2 (-15,-15) geschlagen geben.

In der Zwischenrunde unterliegen Huber/Seidl den WM-Fünften Hoyer/Soderbergh (DEN) mit 20:22, 18:21 und landet bei der ersten EM-Teilnahme auf Rang 17.

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