„Er ist physisch unglaublich präsent, hat die Masse und macht dadurch mit seinen Gegnern praktisch was er will. Gegen ihn möchte ich nicht unbedingt spielen“, hat der junge Salzburger schon beim Gedanken an ein mögliches Duell ein mulmiges Gefühl.

Nicht den Wurf versauen

Speziell vorbereitet hat er sich auf das große Finale von „Red Bull King of the Rock“ nicht. „Ich stehe sowieso im Training, bereite mich mit St. Pölten gerade auf die neue ABL-Saison vor. An der Kondition wird es sicher nicht scheitern.“

Dass er im Vergleich mit seinen Konkurrenten etwas weniger „Mucki-Masse“ in die Schlacht wirft, ist dem schmalen Grat geschuldet, auf dem er als Basketballer zwischen Parkett und Asphalt wandelt.

„Ich wollte nicht zu viel in die Kraftkammer gehen, weil das auf Kosten meines Wurfes gegangen wäre.“

Starke Konkurrenz für US-Player

Und der soll auf Alcatraz eine „Waffe“ im Repertoire des 21-Jährigen sein, im Duell mit den härtesten Playern aus den USA und dem Rest der Welt.

„Wenn ich einen körperlich schwächeren Gegner bekomme, werde ich sicher aufposten. Aber ich habe taktisch noch die eine oder andere Möglichkeit.“

Zumindest die Statistik lässt Blazan hoffen: Bei den ersten beiden Auflagen war für die internationalen Finalisten bereits in Runde 1 Endstation.

Im Vorjahr wussten die nicht-amerikanischen Spieler aber zu überzeugen. Neun überstanden die erste Runde, drei kamen bis ins Achtelfinale – und für den Tschechen Lukas Kraus war sogar erst im Finale gegen Titelverteidiger Jones Endstation.

Jede Wette, dass Toni Blazan gar nicht mehr mulmig zumute wäre, würde er im Finale auf „Baby Shaq“ treffen.

 

Stephan Schwabl

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