Von anderen NBA-Spielern, darunter auch All-Stars gab es Respekt in Form eines zweiten Spitznamens: Sie nannten ihn nach One-on-One-Duellen in der Sommervorbereitung ehrfürchtig „The Destroyer“.

Selbst Superstar Kevin Durant schlich in der Vergangenheit mehrfach als Verlierer vom Court. In einem Werbespot ließ der heute 33-Jährige vor einigen Jahren Dwayne Wade, Vince Carter und Ben Wallace vor einem Streetball-Duell wissen: „You’re in our house now, all-stars.“

Die tägliche Titelverteidigung

Die Straße ist sein Spielplatz – daran hat sich bis heute nichts geändert. Jones hat sich längst damit abgefunden, dass der Anruf aus der NBA nicht mehr kommen wird.

Stattdessen dominiert und zerstört er seine Gegner weiter in Hinterhöfen und Parks. Und verteidigt dort täglich seinen Titel als bester Streetballer der Welt.

Die ultimative Challenge wartet auf Jones aber wieder am kommenden Samstag.

Dann geht in San Francisco, genauer gesagt auf der Gefängnisinsel Alcatraz, zum bereits vierten Mal das World Final von „Red Bull King of the Rock“ über die Bühne.

Gibt's das Wiedersehen?

Auf „Baby Shaq“, der 2011 und 2012 siegreich war, warten wieder 63 hochmotivierte Baller aus der ganzen Welt – darunter mit Toni Blazan auch ein Österreicher.

Im Vorjahr hatte Publikumsliebling Jones hart zu kämpfen, musste sich in einem packenden Finale lange mit dem Tschechen Lukas Kraus, der auch heuer wieder qualifiziert ist, herumärgern.

Am Ende sicherte sich Jones erst in letzter Sekunde die 30-Kilo-Trophäe und die 20.000 US-Dollar Preisgeld.

Selten zuvor musste er für sein Geld so hart arbeiten.

„Ich habe meine Schlüsse gezogen und bin bereit, in den Krieg zu ziehen“, richtet Hugh Jones seinen Gegnern aus. Er meint es ernst.

Aus San Francisco berichtet Stephan Schwabl

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