Thunder ziehen in NBA-Finals ein

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Durant führt Oklahoma City Thunder in die NBA-Finals

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Die Sensation ist perfekt!

Nicht die hochfavorisierten San Antonio Spurs sichern sich den Titel in der Western Conference und den damit verbundenen Einzug in die NBA-Finals, sondern die Oklahoma City Thunder.

Die als Außenseiter gestartete Truppe rund um Kevin Durant fertigt die Gäste in der heimischen Chesapeake Energy Arena in Spiel sechs 107:99 ab und zieht mit einem 4:2 in der Best-of-seven-Serie in die NBA-Finals ein.

Der Finalgegner wird im Duell zwischen den Miami Heat und den Boston Celtics (Stand in der Serie: 2:3).

Vier Niederlagen nach 20 Siegen in Folge

Für die Spurs, die das Ziel bereits vor Augen hatten, ist das Scheitern besonders bitter.

Eine Rekordserie von 20 Erfolgen en suite nahm in den ersten beiden Spielen der Serie weiter ihren Lauf. Die Texaner erarbeiteten sich einen komfortablen 2:0-Polster.

Doch als die Siegesserie beendet war, kassierten Tony Parker und Co. gegen Oklahoma vier Niederlagen in Folge und mussten sich schlussendlich geschlagen geben.

Zwar wehren sich die Spurs auch in Spiel sechs in Person von Tony Parker (29 Punkte, 12 Assists) und Tim Duncan (25 Punkte, 14 Rebounds), jedoch vergeblich.

Dauerbrenner Durant überragend

Mann des Abends auf Seiten der Thunder ist einmal mehr Kevin Durant, der neben 34 Punkten auch 14 Rebounds und fünf Assists beisteuert.

Zudem ist der Small Forward der Dauerbrenner schlechthin. Erstmals in dieser Saison steht der 23-Jährige die komplette Spielzeit auf dem Parkett und verpasst keine einzige Sekunde.

"Es ist für ihn ein unglaublicher Moment, unter diesen Umständen so zu spielen. Deshalb habe ich ihn nicht raus genommen", begründet Head Coach Scott Brooks die Entscheidung.

Durant, der sich den finalen Rebound vom Brett pflückt und mit erhobenen Fäusten in Jubelpose erstarrt, bleibt wie immer bescheiden.

 "Ein Schritt, der uns unserem Traum näher bringt"

"Ich nehme diese Momente nicht als selbstverständlich an. Ich weiß, dass es nur ein Schritt ist, der uns unserem Traum näher bringt, aber es fühlt sich gut an", so der Matchwinner.

Durant und Co. lassen sich auch durch einen 15-Punkte-Rückstand in der ersten Hälfte nicht aus der Ruhe bringen und entscheiden das dritte (32:18) und vierte Viertel (27:18) eindrucksvoll für sich.

Tatkräftige Unterstützung erhält er von Russell Westbrook, der auf 25 Punkte, acht Rebounds und fünf Assists kommt.

Der Finalgegner der Thunder muss noch ermittelt werden. Im Duell zwischen den Miami Heat und den Boston Celtics steht es aktuell 2:3.

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